Yoga Helmuth Maldoner Karlsruhe - Yoga-Sutra
Yoga-Institut Helmuth Maldoner Karlsruhe

YOGA-SÛTRA

Leser-Service zu diesem Buch

 

YOGA-SÛTRA
Der Yogaleitfaden des Patañjali

aus dem Sanskrit übersetzt und kommentiert von Helmuth Maldoner

Mit dem vollständigen Sanskrittext in lateinischer Schreibweise

5. Auflage 2011 Raja-Verlag Stuttgart

175 Seiten

€ 18,20

ISBN 978-3-936684-04-9

Leseprobe


direkt beim Verlag bestellen (am besten)
bei Amazon.de bestellen
oder mit der ISBN in jeder Buchhandlung

 

Aus dem Klappentext

Das Yoga-Sûtra des indischen Weisen Patañjali (vermutlich um 200 vor Chr.) beschreibt den eigentlichen Yoga. Nicht um Entspannungs- oder Ertüchtigungsübungen geht es hier, vielmehr um das seit Urzeiten praktizierte System zur Beherrschung des Geistes und zur schrittweisen Annäherung an die letzte Wahrheit. Helmuth Maldoner baut dem Leser durch Erklärungen und Querverweise Brücken zum Verständnis, ohne in den konzentrierten Text einzugreifen, den er mit großer Genauigkeit übersetzt. Der Leser lernt eines der wesentlichen Werke spiritueller Erkenntnis kennen. Er gewinnt so die Möglichkeit, bereits bestehendes Wissen zu vertiefen und erwirbt einen wertvollen Ansatz zur Selbstverwirklichung.

 

Stimmen zum Buch

Dr. Christian Fuchs, Deutsches Yoga-Forum 4/2003
»Schon lange habe ich mir eine Neuauflage dieser deutschen Übersetzung und Kommentierung der Yogasutras gewünscht, die 1987 in erster Auflage erschienen und in den letzten Jahren vergriffen war.
Bekanntermaßen gehören Patanjalis knapp 200 Lehrverse zum Grundstock und Kern allen Yoga-Treibens. Nun, Übersetzungen und Kommentare der Yogasutras gibt es mittlerweile viele. Allerdings kann ich nur die wenigsten davon empfehlen. Entweder mangelt es den meisten ›Übersetzungen‹ an sprachlicher Präzision, was (nicht nur) den Indologen in mir stört. Denn Patanjalis Sprache ist ein Musterbeispiel an Klarheit, Präzision und Prägnanz. Oder die – indologisch korrekten – Ausgaben der Sutras machen deutlich, daß der oder die Übersetzerin keinen eigenen Zugang zu den dort geschilderten Erfahrungen besitzt, was wiederum der Yogalehrer in mir bedauert; verbaut der fehlende Erfahrungshintergrund doch oft die adäquate Einschätzung einer Methode und ihrer Wirkungen.
Bei Helmuth Maldoner (…) ist das erfreulicherweise anders. (…) Er verfügt sowohl über die notwendige eigene Erfahrung mit dem Yoga als auch über einen kenntnisreichen Zugang zum Sanskrit. Seine deutsche Übersetzung trifft daher die Sprache und den Inhalt des Textes; sein knapper Kommentar erläutert und vertieft dort, wo es für das Verständnis hilfreich ist, schwadroniert aber nicht.
Ein Beispiel mag dies erläutern. Maldoner merkt zu Yogasutra II, 46, dem ›berühmten‹ Vers über das Thema ›asana‹ an: ›Angesichts des hier Gesagten muß es verwundern, wenn die Mehrheit der Yogalehrer und Buchautoren behauptet, dass im achtstufigen Raja-Yoga des Shri Patanjali auch von Körperübungen … des bei uns bekannten Hatha-Yoga die Rede ist. Der Übersetzer hält dies für ein großes Mißverständnis … Shri Patanjali hat mit ›asana‹ im Satz 46 ausschließlich eine für die Meditation geeignete Sitzhaltung gemeint.‹
Das vom Raja-Verlag in Stuttgart liebevoll gestaltete Buch kann ich als Indologe und Yogalehrer nur wärmstens empfehlen.«

Wilfried Huchzermeyer, Ph.D., esotera 6/2003
»Das Yoga-Sutra von Helmuth Maldoner fand bereits in der ersten Ausgabe des Papyrus-Verlags (1987) eine große Leserschaft. Auf vielfachen Wunsch wurde dieser wichtige Grundlagentext nun in einer überarbeiteten Fassung vom Raja Verlag neu herausgegeben.
In der Einleitung führt Maldoner den Leser kundig in die Thematik ein und weist auf die überkonfessionelle Bedeutung des Yoga hin, der ›weder eine Philosophie noch eine herkömmliche Religion ist, sondern ein seit Urzeiten praktiziertes System zur Beherrschung des eigenen Geistes und zur schrittweisen Annäherung an die letzte Wahrheit.‹
Sehr übersichtlich werden dann Inhalt und Zielsetzung der 195 Sutras des Patanjali vorgestellt, wobei der Autor darauf hinweist, dass der Umgang mit diesen Lehrsätzen große Verantwortung erfordert und in der Praxis unter Anleitung eines qualifizierten Lehrers geübt werden sollte.
Es folgt die erstaunlich gut lesbare Übersetzung der Sutras, die im Sanskrit-Original in einer knappen, formelhaften Sprache verfasst sind und ohne Ergänzungen (von Maldoner durch Klammern gekennzeichnet) nicht zugänglich wären.
Im zweiten Teil folgen dann die Kommentare zu den einzelnen Versen, welche sehr einfühlsam geschrieben sind und den wahren Inhalt der Sutras herausarbeiten. Dabei wird gleichzeitig auf mögliche Mißverständnisse und Fehlinterpretationen hingewiesen. Ein Glossar erläutert die wichtigsten Sanskrit-Begriffe, und viele weitere finden im Kommentar Erwähnung: Maldoner beschreitet nicht den Weg einer kompromißlosen Eindeutschung, sondern geleitet den Leser behutsam durch die Welt dieser Begriffe, die ihre eigene, oft unübersetzbare Aussagekraft und Schwingung haben.
Für alle Yoga-Anhänger ist die vorliegende, ansprechend gestaltete Ausgabe der Sutras des Patanjali ein unbedingt empfehlenswertes Buch.«

Reto H. Zbinden, Schweizer Yogaverband (Yoga-Journal 17, 2003)
»Bereits mehrmals wurden im Yoga-Journal Bedenken gegen die zuhauf aus dem Boden sprießenden qualitativ fragwürdigen jedoch populären ›Übersetzungen‹ der Yoga-Sutras geäußert. Umso mehr freut es uns, daß die wohl beste deutschsprachige Ausgabe dieses Werks nach langer Zeit jetzt neu aufgelegt worden ist.
Die im Altertum (ca. um die Zeitenwende) durch den historisch nicht greifbaren Autor bzw. Redaktor Patanjali zusammengestellten Yoga-Sutras gelten als der autoritativste Yogatext aller Zeiten. Während vielen Jahrhunderten nur im engen Kreis würdiger Asketen tradiert, behandelt er das weite Feld des menschlichen Bewußtseins und seiner Entwicklung. Auf dem Hintergrund einer der Buddha-Lehre nahen Psychologie werden in großer Klarheit und man ist versucht zu sagen prototypisch die Elemente des spirituellen Weges dargestellt. Da ist als erstes die Verhaltensregulation oder die Arbeit am Lebensstil, dann folgen in großer Breite die empfohlenen – wahrscheinlich nach Phase und Individuum unterschiedlichen – mentalen Übungen und schließlich die detaillierte Beschreibung der Prozesse und Zustände, die sich ab einem bestimmten Punkt autonom entwickeln.
Die vorliegende Ausgabe gibt Sutra für Sutra zuerst den Sanskrittext in lateinischer Schreibweise sowie eine wortgetreue deutsche Übersetzung wieder. Wo für das Verständnis notwendig, werden zusätzliche Hilfswörter in Klammern beigesetzt. Zu jedem Sutra wird ein kurzer erläuternder Kommentar gegeben (…). Auch wenn man mit den angebotenen Kommentaren vielleicht nicht in allen Details übereinstimmt, so spürt man doch in jedem Moment, mit wieviel Ehrfurcht und Verständnis sich der Übersetzer/Kommentator dem Text annähert, der eben nicht, wie uns so oft vorgemacht wird, aus Kalendersprüchen und Weisheiten für den Alltag des Weltlings besteht, sondern ewig das geistige Gut derjenigen ist, die im Leben alles dem geistigen Streben unterstellen.«

Rezension bei Amazon.de 2004
»Dieses äußerst liebevoll gestaltete, handliche Büchlein birgt für den Übenden – und vielleicht nicht nur für ihn – einen immensen Schatz. Die Yoga-Sutras des Patanjali sind die Quintessenz des Yoga, die ›Bibel‹ jedes ernsthaft Praktizierenden. Schon mehrfach sind die Sutren übersetzt worden, und dabei auch ins Deutsche, z.B. von Bettina Bäumer 2003 bei O.W. Barth. Das Neue und Besondere an Helmuth Maldoners Übersetzung aber ist, daß er das Kunststück zu Wege gebracht hat, die prägnanten und extrem konzentrierten Sanskrit-Aphorismen in eine für uns verständliche und zugängliche, moderne deutsche Sprache zu übersetzen. Seine klar von der Übersetzung getrennten Anmerkungen sind durchweg gehaltvoll und erhellend und bieten viel Gedankenstoff für das Selbststudium des Lesers.«

Rezension bei Amazon.de 2004
»Die Yoga-Sutras des Patanjali sind unverzichtbar für jeden Yogaübenden. Diese Übersetzung von Helmuth Maldoner ist durch ihre kompakte und übersichtliche Darstellung eine wertvolle Hilfe auf dem Yogaweg. Es ist Maldoner gelungen, die Kraft und Tiefe der Sanskritworte nicht nur in ihrem Sinn, sondern auch in der für das Sanskrit typischen Wirkung in unsere Sprache zu übertragen.«

Rezension bei Amazon.de 2013
»Ich habe die Erstauflage des Buchs von 1987, damals im Papyrus-Verlag für 22 DM, einige Male gekauft und verschenkt. Dann war das Buch über 20 Jahre vergriffen und ich mußte mir mit Kopien behelfen, um die Gute Nachricht weiterzugeben. Jetzt kann ich das Buch endlich wieder kaufen und dem Herrn Maldoner seine verdienstvolle Arbeit lohnen. Nicht, daß ich in jedem seiner Meinung bin, allerdings: Die Übersetzung ist bis heute die hellste und beste, die es in deutscher Sprache gibt, und die Erläuterungen hinten sind fast alle äußerst hilfreich. (…)«

Rezension der Zeitschrift Yoga-Bharta (1. Auflage 1987)
»Dies ist nicht der erste Versuch einer Übersetzung der Yoga-Sutren des Rishi Patanjali aus dem Sanskrit, einer wahrhaft vieldeutigen und mysteriösen Sprache. Es ist besonders schwierig, die kompakten Verse des Patanjali auf verstehbarer Ebene darzulegen. Am allerschwierigsten allerdings scheinen mir die Versuche einer Interpretation zu sein, da ja viele Wörter im Sanskrit viele Bedeutungen haben können. Es ist ein hin und wieder wahrhaft detektivistisches Unterfangen, die vom Urheber gemeinte Bedeutung herauszufinden. Dieser Aufgabe ist der Übersetzer und Deuter in wohl vorbildlicher Weise gerecht geworden.
Vornehmlich alles, was Helmuth Maldoner zu den Siddhis zu sagen weiß, kann nicht oft genug und nicht eindringlich genug wiederholt werden. Ist eine Interpretation gelungen, so bedarf es keiner weiteren Deutung mehr. Alles, was tiefer liegt, was verstanden und erfahren werden muß, das kann nur erübt werden in Meditation und Sadhana.
Und einer der ›übt‹, dem erschließt sich die Bedeutung der Sutren mit jeder Lektüre ein bißchen mehr. Mit dem Studium der Sutren erfüllt man einen Teil der zweiten Stufe im Ashtanga-Yoga, dem achtstufigen Weg, Swadhyaya, was bedeutet: Studium des Selbst und der Schriften.
Aber eines sei noch zu bemerken: Kein Übersetzer kann die eigene Arbeit ersetzen. Und manchem, der auf seinem spirituellen Weg voranschreitet, erschließen sich die Sutren in unaussprechlicher Tiefe.«

zurück an den Anfang

zurück zur Bücher-Übersicht

Buchcover: Jutta Zimmermann ©Raja Verlag

Diese Seite wurde am 25.02.2018 zuletzt geändert.

Suchen ©2012 SCS