Die Fischerfrauen und der Blumenduft

GUNA bedeutet »Eigenschaft, Qualität, Zustandsform, Schwingung«. Ich bevorzuge den letzten Begriff, weil er am meisten aussagt und für den Alltag praktisch ist. Die Gunas sind Zustandsformen der Natur, Schwingungsformen der Urkraft. Es gibt drei Gunas: SATTVA, die Schwingung des Lichtes, des Guten, der Wahrheit, Reinheit, Harmonie; RAJAS, die Schwingung des Feuers, der Aktivität, der Leidenschaft; TAMAS, die Schwingung der Finsternis, Verblendung, Unwissenheit, Trägheit. Natürlich gibt es nicht nur drei Schwingungen; die möglichen Mischformen entsprechend dem prozentualen Anteil der Gunas ergeben zahllose Schwingungen.
Das Wissen von den Gunas ist für jeden Menschen, der sich auf dem spirituellen Weg befindet, wichtig. Im Alltag kommt es bei den Gunas nicht darauf an den eigenen inneren Zustand festzustellen; ob man beispielsweise friedvoll und klar ist (Sattva), irgendwelchen Begierden unterworfen (Rajas), depressiv oder ängstlich (Tamas) usw., denn dies sind schnell wechselnde Schwingungen. Die Frage ist nicht, in welchem Zustand bin ich, vielmehr: Wie kann ich den grundsätzlich schlechten Tamas-Zustand verändern?
Auf die Klage eines Besuchers, für den es unerklärlich war, warum der Geist derart schnell von Zustand zu Zustand wechselt, antwortete Shrî Ramana Maharshi, das sei eben das Spiel der Gunas, dem alle Wesen ohne Unterlass ausgesetzt sind. Man dürfe sich durch ein momentanes Tamas nicht entmutigen lassen; wenn aber gerade das Sattva vorherrschend sei, »halte man sich daran und mache das beste daraus«. Dieser tröstende Satz enthält den Kern der Sache: Durch welche äußeren Dinge vermag man etwas zu ändern? Die Natur – also alles – besteht aus den drei Gunas; und je nachdem welcher Schwingung ein Mensch sich aussetzt, verändert dies den Geist. Zu den inneren Dingen welche den Geist zum Sattva bringen gehören Selbstberrschung, Askese, Verzicht, selbstloses Handeln, Liebe zur Wahrheit … Äußere Dinge: eine reine (sattvische) Ernährung; erhebende (sattvische) Bücher und Filme; reine (sattvische) Musik …
Das letzte, die Wissenschaft der Klänge, besitzt das größte Potential einer heilenden Wirkung auf den Geist.
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Der Wahrheitssucher strebt zum Licht, zum Sattva-Guna. Rajas, die Aktivität, gilt als positiv wenn sie erhebt, zum Sattva führt; dasselbe Rajas ist negativ wenn die Dynamik den Handelnden zum Schlechten, zum Tamas hinunterzieht. Am Ende des geistigen Weges aber müssen alle Gunas überwunden werden; der Befreite ist der Gunâtîta, »der über die Gunas Hinausgegangene«. Um gut zu werden, muss man gute Wünsche hegen und die schlechten aufgeben. Das Erreichen der Erleuchtung setzt voraus, dass man restlos alle Wünsche hinter sich lässt.
Wir lesen in der Bhagavad-Gîtâ: »Sattva ist wegen seiner Makellosigkeit strahlend und leidlos, aber es bindet durch Hängen am Glück und durch Hängen am Wissen. Rajas ist das Wesen der Leidenschaft; es erzeugt den Durst und das Anhaften. Es bindet den Menschen durch das Hängen am Werk. Tamas ist aus dem Nichtwissen entstanden und verblendet alle Wesen. Es bindet durch Sinnenrausch, Faulheit, Schlaf. Sattva bindet ans Glück, Rajas ans Handeln; Tamas verhüllt das Wissen und bindet an den Rausch der Sinne und der Sorglosigkeit.«
Zweieinhalb der 18 Kapitel in der Bhagavad-Gîtâ handeln von den Gunas. Wenige Verse genügen, um den Geist des Gesagten zu erfassen. Shrî Krishna spricht zu Arjuna:
»Wenn in allen (Sinnes)toren in diesem Körper das Licht des Wissens aufleuchtet, dann hat Sattva zugenommen. Begierde, Tatendrang, Unternehmen von Taten, Unruhe, Verlangen: diese entstehen, wenn Rajas zunimmt. Finsternis des Geistes, Untätigkeit, Berauschtheit und Verblendung: diese entstehen, wenn Tamas zunimmt.«
»Eine Handlung, die ohne Anhaften und ohne Zuneigung und Abneigung von einem nicht nach ihrer Frucht Verlangenden getan wird, sie wird sattvisch genannt. Eine Handlung, die von einem nach Sinnenfreuden Begehrenden oder von Ich-Sucht Erfüllten in großer Anstrengung getan wird, sie wird rajasisch genannt. Eine Handlung, die aus Verblendung getan wird, ohne Rücksicht auf die Folgen, auf Verlust, auf Schädigung anderer, auf die eigenen Fähigkeiten – sie wird tamasisch genannt.«
»Frei vom Anhaften, kein ›Ich‹-Sager, voller Festigkeit und Tatkraft, in Erfolg und Misserfolg unverändert bleibend – dieser Handelnde wird sattvisch genannt. Leidenschaftlich, begierig nach den Früchten der Werke, habsüchtig, von verletzendem Wesen, unrein, von Freude und Kummer erfüllt – dieser Handelnde wird rajasisch genannt. Ohne Selbstbeherrschung, von niedriger Gesinnung, starrköpfig, falsch, böswillig, faul, kleinmütig, zaudernd – dieser Handelnde wird tamasisch genannt.«
»Der Verstand, der rechtes Handeln und rechtes Sich-Enthalten, zu Tuendes und zu Unterlassendes, zu Fürchtendes und nicht zu Fürchtendes, Bindung und Befreiung erkennt – dieser ist sattvisch, o Arjuna. Der Verstand, der den Dharma (einfach ausgedrückt: das Gute) und den Adharma (das Nicht-Gute), das zu Tuende und zu Unterlassende nicht in der rechten Weise erkennt, dieser ist rajasisch. Der von Finsternis umhüllte Verstand, der den Adharma für den Dharma hält und alle Dinge verkehrt sieht, er ist tamasisch.«
»Die Festigkeit, mit der man die Tätigkeiten des Geistes, des Prâna und der Sinne beherrscht, diese durch Yogaübung unerschütterliche Festigkeit ist sattvisch, o Arjuna. Die Festigkeit, mit der man an den Wünschen und am Besitz festhält, an ihnen haftend nach den daraus erwachsenden Früchten begehrend, diese Festigkeit ist rajasisch. Die Festigkeit, mit der ein Ignorant nicht von Schlaf, Furcht, Kummer, Niedergeschlagenheit und dem Rausch der Sinne abläßt, diese ist tamasisch.«
Über sattvische, rajasische und tamasische Nahrung siehe in »Ernährung und Gesundheit«.
Das Lesen religiöser Schriften, der Biographien von Heiligen usw. erhebt und reinigt den Geist, es ist sattvisch; so kann man sich leicht vorstellen, was unter herabziehender, dem Geist schadender tamasischer Lektüre, Malerei usw. zu verstehen ist.
Dem Thema Musik und Geist wird im zweiten Band von »Heilwirkungen des Yoga« ein eigenes Kapitel gewidmet; hier genügen drei Beispiele für einen Überblick (sie mögen vielleicht als zu extreme Gegensätze erscheinen; umso schneller begreift man, worum es geht): Die »Historia der Geburt Jesu Christi« von Heinrich Schütz ist musikalisch reinstes Sattva; ein feuriger Flamenco oder die kraftvollen russischen Kosakentänze sind typische Vertreter von Rajas-Musik; die zur Zeit modische Rap-Musik ist in Geräusche umgesetzte Ignoranz, finsterstes Tamas, eine Bankrotterklärung in jeder Hinsicht.
Es ist nicht nötig, weitere Beispiele anzuführen zur Klärung der Frage, was ist Sattva, was ist Rajas und Tamas. Vor allem die Aussagen der Bhagavad-Gîtâ vermitteln ein klares Bild; der Rest ist durch Betrachtung leicht herauszufinden. Am Anfang jeder Handlung steht ein Wunsch bzw. Gedanke. Alles beginnt mit dem Geist, und er beeinflusst die Materie. Es gilt aber auch umgekehrt: Der Geist (er gehört im Verständnis des Yoga zur Materie) ist durch materielle Schwingungen zu beeinflussen. Die Gunas wirken damit über den Geist auf das gesamte psychophysische System.
Zusammenfassend:
Alles Positive, Harmonische, Friedvolle, Reine, Erhebende, moralisch Starke und Gute, das wir, bewusst oder unbewusst, sehen, hat eine positive, harmonisierende, befriedende, reinigende, erhebende, stärkende Wirkung auf den Geist. Der Anblick negativer, disharmonischer, unreiner, moralisch schlechter und herabziehender Dinge, Bilder von Schwäche jeder Art senken das Energieniveau und verdunkeln den Geist. Das Hören von Musik, welche den ewigen Gesetzen der Harmonie entspricht, zur Ruhe bringend und kraftvoll erhebend; von reiner Musik, in der nicht das Ego des Komponisten durchklingt; das Vernehmen der Stimme eines energiegeladenen, in sich ruhenden Menschen; von positiven, sinnvollen, heilsamen Gesprächen, bei denen es nicht um persönliche Dinge geht – dies reinigt den Geist und erhebt ihn auf die Schwingung des Sattva. Das Hören von disharmonischer Musik; von Musik leidender und orientierungsloser Menschen; Gespräche mit Personen, die nur ein Thema kennen, nämlich sich selbst; die ständig unsachlich urteilen, kritisieren, sich beklagen – dies hat die sofortige Senkung des Energieniveaus zur Folge und zieht den Geist in das verderbliche Tamas.
Vieles sieht oder hört man bewusst, weit mehr jedoch unbewusst (wir sind Tag und Nacht, das heißt zwangsläufig: meist unbewusst unter dem Einfluß zahlloser Schwingungen). Ein Wahrheitssucher strebt nach Bewusstheit; er will die sattvischen Schwingungen, er sucht sie. Und wenn er sich, was naturgemäß und unvermeidbar ist, einer Tamas-Welle ausgesetzt sieht (Zweifel, Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit, Depression, Erschöpfung und dergleichen), dann weiß er, wie dieser Zustand zu ändern ist.
Im Folgenden wird man einige Anregungen zu Dingen finden, die den aufgewühlten, verwirrten, geplagten Geist beruhigen, reinigen, heilen, in höhere Schwingungen erheben.
Dieses herrliche Gleichnis von Shrî Râmakrishna Paramahamsa findet man im 1898 erschienenen Buch von Prof. Max Müller: »Ramakrishna. His Life and Sayings« und ist dort unter Spruch 174 verzeichnet.
»Eine Gruppe von Fischerfrauen, die sich an einem Nachmittag auf dem Heimweg von einem weit entfernten Markt befanden, wurden bei Einbruch der Dunkelheit mitten auf ihrem Weg von einem heftigen Hagelschauer überrollt, und sie waren gezwungen, in einem nahe gelegenen Blumenladen Schutz zu suchen. Dank der Freundlichkeit des Blumenhändlers durften sie in dieser Nacht in einem seiner Zimmer schlafen, in dem einige Körbe mit duftenden Blumen zur Versorgung seiner Kunden aufbewahrt wurden. Die Atmosphäre des Zimmers war zu gut für die Fischerfrauen, und sie konnten deshalb kein Auge zutun, bis eine von ihnen einen Vorschlag zur Abhilfe machte, indem sie sagte: ›Jede von uns sollte ihren leeren Fischkorb dicht vor die Nase halten und so verhindern, dass dieser lästige Blumenduft in unsere Nasenlöcher dringt und uns den Schlaf raubt.‹ Alle stimmten dem Vorschlag freudig zu und handelten entsprechend, und bald begannen alle zu schnarchen. Dies ist wahrlich die Macht und der Einfluss schlechter Gewohnheiten auf all jene, die ihnen verfallen sind.«
Der weltliche Mensch, »verrückt nach Sinnenfreuden und von Lust versklavt« (Shrî Swâmî Nârâyanânanda), kann nicht lange in einer Atmosphäre des Sattva-Guna sein, ohne Unruhe und Unwohlsein zu empfinden.
Auffällig ist dies beim Thema »was durch Augen und Ohren in den Geist gelangt«. Überwältigt von einer Flut an schlechter Musik und dämonischen Bildern, findet der Mensch der modernen Gesellschaft sattvische Bücher, Filme und Musik langweilig, altmodisch, reizlos. Aber das Lesen guter Schriften, das Betrachten guter Filme, das Hören sattvischer Musik wird den Geist wieder umpolen.

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An erster Stelle steht natürlich das Buch der Bücher, die wichtigste Schrift der Menschheit – Bhagavad-Gîtâ, mit den Worten Wilhelm von Humboldts »das Tiefste und Erhabenste, was die Welt aufzuweisen hat.« Obwohl es darin um einen Kampf (Rajas) geht, führt das Zwiegespräch von Shrî Krishna und Arjuna ins reinste Sattva – und darüber hinaus, denn am Ende müssen alle Gunas überwunden werden, um das höchste Ziel zu erreichen. Der Befreite ist der Gunâtîta, »der über die Gunas Hinausgegangene«.

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Die wundervoll ruhig und andächtig erzählte Geschichte von Shrî Ramana Maharshi, den meisten anderen verfügbaren ähnlichen Videos vorzuziehen. Mit fantastischen Bildern des Meisters. Reinstes Sattva-Guna. Sprache: Englisch. Hinweis: Die angebotenen Untertitel enthalten viele Fehler und sind daher nur bedingt zu empfehlen.
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Ein alter bengalischer Film über Shrî Râmakrishna Paramahamsa (Jahr 1955) mit leider schlechter Bild- und Tonqualität. Einen Wahrheitssucher stört das aber nicht, der Film ist ein Juwel. Hauptdarsteller Kanu Banerjee hat eine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Meister. Sprache: Bengalisch, mit englischen Untertiteln. Der Film ist reinstes Sattva-Guna. Falls dieser Link bei YouTube verschwinden sollte, hier eine zweite Möglichkeit, eventuell mit etwas besserer Qualität.
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»Dieser Film ist eine bescheidene Hommage an den großen Baba Neeb Karori Maharaj, der eine wundervolle Metapher für die erhabenen Wesen ist, die das Land Indien seit Jahrtausenden durchstreifen.« So heißt es in der Einleitung zu dieser bewegenden Dokumentation (Jahr 2020, Sprache indisch/englisch, Untertitel englisch) über den Heiligen Shrî Nîb Karorî Bâbâ (im Westen mehr bekannt als Neem Karoli Baba, siehe dazu meine kritische Anmerkung hier, zweiter Absatz) mit ergreifenden Schilderungen persönlicher Erlebnisse und Anekdoten, und mit schönen Bildern des Bâbâ. Es gibt eine Fassung von 129 Minuten und eine längere (166 Minuten) mit zusätzlichen Berichten. Das inspirierende, an vielen Stellen tränentreibende Werk schwingt in reinem Sattva-Guna. • Da jemand den Film illegal auf YouTube hochgeladen hat entschloss sich Windfall of Love (Herausgeber) ebenfalls für einen Upload der kürzeren Version [→ Link] und auch der längeren [→ Link] auf YouTube, in diesem Fall sogar ohne Werbeunterbrechungen.
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(1) Google (= YouTube) hat sich in den letzten Jahren durch schlimme Manipulationen bezüglich »Klimawandel« und »Coronavirus« von dem vielzitierten Don't be evil-Image ins Gegenteil verkehrt; Google ist böse und sollte nach Möglichkeit gemieden werden. Andererseits sind 95 Prozent der Musikvideos vom Genre Bhajan nur auf YouTube zu finden …
(2) Um die bei spirituellen Videos besonders deplatzierten kommerziellen Einblendungen zu umgehen ist die Nutzung eines Werbeblockers geboten.
Ein BHAJAN ist ein »religiöses Lied« als Ausdruck der Liebe und Verehrung; jemand singt und die anderen hören zu und lassen sich in die entsprechende Schwingung versetzen. Ein KIRTAN ist ein Bhajan als Wechselgesang; jemand singt und die Zuhörer (der Chorus) singen nach, wiederholen. Ein typisches Beispiel für einen Kirtan ist der Mahâmantra Hare Rama Hare Krishna. Viele Inder legen jedoch auf eine solche Unterscheidung keinen Wert, da eine große Zahl der Gesänge eine Mischung aus beiden darstellen; für sie sind Bhajans und Kirtans das Gleiche.
Zum Thema »namenlose Sänger/Sängerinnen«: Die Anzahl der KI-Bhajans nimmt in rasantem Maße zu. In letzter Zeit machen die entsprechenden Vorschläge von YouTube 90 Prozent aus; das stellt keine gesunde Entwicklung dar. • Viele Kanalbetreiber geben sich nicht einmal die Mühe, »ihre« – minutenschnell von einer Software erstellten – Werke dem Hörer zu erklären. Wenigstens im Kanal »Krishna Samvad« (siehe ganz unten) finde ich die tröstliche Anmerkung: »Die von Krishna Samvad präsentierten Inhalte werden mithilfe von KI erstellt, um die zeitlose Weisheit von Shri Krishna zu vermitteln. Unser einziges Ziel ist es, Hingabe, Frieden und Selbsterkenntnis zu fördern. KI wurde nicht verwendet, um falsche Ereignisse darzustellen, Fakten zu verfälschen oder zu manipulieren oder gegen die Community-Richtlinien von YouTube zu verstoßen.«
Künstliche Intelligenz oder »authentisch, traditionell«? Bei den spirituellen KI-Videos unterscheide ich: VIDEO – die meisten KI-Filme sind nicht gut: Beispiel 1, Beispiel 2 (auch musikalisch minderwertig). AUDIO – viele KI-Bhajans sind exzellent. Erhebend, rein, sattvisch: Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3, Beispiel 4. Ab und zu trifft man auf gute Audio UND Video-Versionen: Beispiel 1. Obwohl die musikalische Qualität von spirituellen KI-Videos zunehmend hochkarätiger wird, bleibt »authentisch, traditionell« generell besser: Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3, Beispiel 4.
Die Tonqualität und andere technische Dinge sind unwichtig. Sogar die Texte muss man nicht unbedingt verstehen. Man sieht und hört Menschen, die dem Höheren hingegeben sind; das Verständnis kommt dann von selbst. Es zählt allein der Klang – die göttliche Schwingung, auf der man sich tragen lassen soll.
In diesem Video singt Sooryagayathri ein in Südindien berühmtes Lied in tamilischer Sprache, in dem Gott um Segen und Schutz gebeten wird. Eine Inderin, die kein Tamil spricht, kommentiert: »Ich verstehe die Sprache nicht, aber das Herz singt mit. Tränen fließen. Der Geist beruhigt sich.«
In diesem Video mit Rezitation (ab Minute 04.25) des Purusha-Sûktam schreibt jemand im Kommentar: »Auch wenn ich kein einziges Wort verstehe, bringen mir diese Gesänge großen Frieden.« • Ihm antwortet ein weiterer Kommentator: »Das Verstehen der Bedeutung ist dem Hören der Klänge untergeordnet – die Kraft des Veda ist Klang. Deshalb lernen die Kinder das Singen vor dem Studium der Bedeutungen.«
In diesem Video kommentiert ein Inder: »Ich kann kein einziges Wort verstehen, aber ich habe das Lied jetzt mindestens hundertmal angehört.«
Das berühmteste Musikstück der Matthäus-Passion von J. S. Bach ist der Choral »O Haupt voll Blut und Wunden«. Das Original ist ein Kirchenlied von Paul Gerhardt (†1676). Es gibt aber »das Original des Originals« [→ Link], Gerhardt nutzte ein weltliches Liebeslied von Hans Leo Haßler (†1612), »Mein G'müt ist mir verwirret, das macht ein Jungfrau zart …«: Version 1 • Version 2. Selbst in moderner Zeit trifft man auf das einmalige, geniale Lied von Haßler, siehe »American Tune« von Paul Simon, »Tagträume« von Hannes Wader, »Because all men are brothers« von Peter, Paul & Mary; bei »Because all men are brothers« vom NCMasterChorale handelt es sich sogar um Haßler in reiner Form. Wer denkt bei solchen Adaptionen vorrangig an den Text? Es ist die Musik die sich im Bewusstsein festsetzt. Texte sind zweitrangig, beliebig austauschbar, es geht um das Phänomen KLANG.

(1) Das beste Anschauungsbeispiel für »die Schwingung zählt, der Text ist zweitrangig« ist der Bhajan der bengalischen Gaudiyas, entstanden aus einem Text des Vaishnava-Heiligen Shri Narottama Dasa Thakura (16. Jahrhundert), in welchem Shri Krishna und Shri Krishna-Chaitanya Mahaprabhu verherrlicht werden: »Hari Haraye Namah Krishna.« Davon gibt es viele schöne Versionen. Eine der besten ist jene der Sängerin Anasmita Ghosh. Himmlischer Gesang, göttliche Melodie, dezente (nicht aufdringliche) Begleitung – Indien von seiner besten Seite. • Falls die Aufnahme gelöscht werden sollte, hier zwei weitere Kanäle mit diesem Gesang: Anasmita Ghosh 2 und Anasmita Ghosh 3.
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(2) Gewiss ist das Mithören des Textes von Narottamadasa Thakura hilfreich (»Ich verneige mich vor Hari, Krishna, Yadava, Madhava, Keshava, Gopala, Govinda, Rama …«) – hier eine inspirierte Version des Sängers Yashoda Kumar Das mit Übersetzung ins Englische. Ich empfehle jedoch, beim klassischen Gesang von Anasmita Ghosh die Augen zu schließen und sich einzig auf die Schwingung zu konzentrieren.
(3) Eine weitere schöne Version: Sänger Prodip Das.
(4) Eine besonders in der zweiten Hälfte herrliche Version vom Kanal »Hare Krishna«, Sängerin (wundervoll) und Sänger leider nicht genannt.
(5) Eine wundervolle KI-Version (Audio UND Video) bietet der Kanal Ishwar Geet. • Der schönste indische Kommentar ist dieser: »Eine solch wunderbare Bearbeitung ist ohne Gottes Segen nicht möglich.«
»Mâdhurya« (madhu, Honig) = Süße, Lieblichkeit, Zärtlichkeit, Zuneigung – kein anderer Bhajan drückt diese Haltung besser aus als diese leider viel zu kurze, wundervolle Version von Sachin Ghumakkad: Phoolon Ki Holi Khele Radha Krishna – »Radha und Krishna spielten Holi mit Blumen«. »Phoolon Ki Holi« ist das »Holi-Fest mit Blumen (phoolon)« – anstatt mit Farben bewirft man sich mit Blütenblätter, wie es einst Krishna und Radha in Vrindavan als Ausdruck der Reinheit, Liebe und Freude taten.
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Wobei bereits hier, beim ersten der vielen vorgestellten Bhajans betont wird: Musik ist eine universale Sprache, sie wird von allen Menschen dieser Erde verstanden und gefühlt. Der indische Text ist daher weniger wichtig (siehe oben); es geht hauptsächlich darum, in welche Stimmung man durch die Kombination aller Elemente gerät – hier die Perfektion der süßen Melodie, die perfekt passende dezente Rhythmik, die wundervoll ätherische musikalische Untermalung im Hintergrund. Eine himmlische Schwingung, in die man sich versenken kann. Einer der harmonischsten Bhajans die ich kenne; ein Gesamtkunstwerk und eines der besten Beispiele für ein hervorragendes KI-Video.
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(1) Das Gleiche – eines der besten Beispiele für ein exzellentes KI-Video – gilt für diesen himmlischen Bhajan (Kirtan), einer der bewegendsten Gesänge zur Verherrlichung von Shri Krishna-Chaitanya Mahaprabhu (15. Jahrhundert), auch bekannt als Shri Gauranga: Bhaja Gauranga, Kaha Gauranga vom Kanal »Hare Krishna Divine Music«. Die höchst reine, erhebende, exstatische Schwingung, der begeisternde Gesang, der mitreißende Rhythmus – ein seltener Glücksfall. Ich verneige mich vor den Schöpfern dieses Werkes. Das Video selbst enthält wundervolle Bilder des Heiligen.
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Im Nordosten Indiens spricht man oft das »a« als »o«; so hört man hier statt des gewohnten »Hare Krishna« das bengalische »Hore Krishno« und »Bhojo Gaurango …«.
Gauranga, »der Goldstrahlende«. Sein ihn ständig begleitender spiritueller Bruder, der Heilige Shri Nityananda Prabhu, sprach diese Worte (= Text des Liedes):
bhaja gauranga kaha gauranga laha gaurangera nama re
je jana gauranga bhaje sei hoy amara prana re
Verehrt Gauranga, sprecht von Gauranga, singt Gaurangas Namen.
Wer Sri Gauranga verehrt, ist mein Leben und meine Seele.
gauranga bhajile gauranga japile hoy dukhera abasana re
Durch die Verehrung Gaurangas und das Singen Seines Namens werden alle Leiden ein Ende finden.
gauranga boliya du bahu tuliya nachiya nachiya bedao re
Singt Gaurangas Namen, geht hinaus mit erhobenen Armen und tanzt und tanzt.
Wobei der letzte Satz (»gauranga boliya du bahu tuliya …«) in dieser Aufnahme nicht gesungen wird, wohl aber in der nächsten der Sängerin Priyanka, wie es in fast allen Versionen der Fall ist.
golden: Shri Krishna-Chaitanya Mahaprabhu
blau: Shri Nityananda Prabhu
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Der Vaishnava-Bhajan »Bhaja Gauranga« geht auf Krishnadasa Kaviraja Goswami (15. Jdht.) zurück, dem Autor der Biographie von Shri Gauranga (»Chaitanya Charitamrita«). Der Beliebtheit des Gesangs entsprechend ist die Anzahl der Versionen groß. Für mich ragen weiter hervor:
♦ ♦ ♦
(2) Die Version der Sängerin Priyanka ist herzergreifend schön. Im oben vorgestellten Meisterwerk dominiert ein strahlendes, energetisches Sattva; in Priyankas Gesang sticht die Süße der demütigen Hingabe hervor. Höchste Schwingung. Beide Versionen stehen auf einer Stufe.
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Indische Kommentare:
»Ich habe es zehnmal hintereinander gehört. Es ist wirklich wunderschön.«
»Das ist ein göttlicher Bhajan. Ich höre ihn jeden Tag.«
»Gute Stimme, die Musik ist makellos. Jay Shri Krishna!«
»Perfekt.«
»Die andächtige Melodie und der Gesang haben mich tief berührt.«
»Wunderbar! Grüße aus Bolpur Shantiniketan!«
»Ausgezeichnet! Es ist sehr, sehr schön und authentisch.«
»Ich bin immer wieder begeistert von deiner wundervollen Stimme, liebe Priyanka.«
»Liebe Priyanka, bitte singe Gujarati-Bhajans und lade sie auf YouTube hoch. Deine Stimme ist ein Geschenk Krishnas.«
Was mich angeht, höre ich diese Version jeden Tag mehrere Male. Denkt man bei Priyankas bewegendem Gesang an Shri Gauranga, dann ist die spirituelle Freude nahezu vollkommen. »Nahezu« – denn die Bilder des göttlichen Krishna-Chaitanya Mahaprabhu rufen jedesmal Tränen hervor …
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Die höchst wundervolle goldene Form von Gauranga
im blauen Tempel von Mayapur, Westbengalen, Indien,
dem Geburtsort von Shri Krishna-Chaitanya Mahaprabhu

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(3) Eine exzellente, klassische Version mit erweitertem Text, wunderbarer Sänger Dipan Mitra.
(4) Eine schöne Version aus dem Kanal »Tikay Bhakti« mit erweitertem Text und wundervoller Stimme.
(5) Eine schöne Version aus dem Kanal »Ishwar Geet, wunderbarer unbekannter Sänger.
(6) Schließlich ein außergewöhnliches, leider viel zu kurzes Video. Sehr Schöne Musik, aber das beste ist hier das Visuelle – einige Szenen aus dem Leben des göttlichen Gauranga.
4, 5 und 6 = KI
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»Jay Shri Krishna Chaitanya Prabhu Nityananda« (der »Pancha-Tattva-Mantra« der bengalischen Vaishnavas) ist neben dem oben angeführten »Bhaja Gauranga, Kaha Gauranga« der zweite große, wundervolle Bhajan zu Ehren von Krishna-Chaitanya Mahaprabhu. Entsprechend gibt es auch davon zahlreiche Versionen. Drei seien hier vorgestellt.
(1) Die KI-Version des Kanals »Ishwar Geet« glänzt durch das hohe musikalische Niveau mit wunderbaren Sängern und inspirierenden Animationen. Reinstes Sattva-Guna. Der Kanalbetreiber schreibt: »Dieser heilige Kirtan wird dein Herz beruhigen und Hingabe in dir erwecken. Wenn du den Namen von Krishna-Chaitanya Mahaprabhu erinnerst kehren Frieden und Freude in dein Leben zurück.«
Inder kommentieren:
»Ich habe das Singen von Gottes Namen noch nie mit einer so wunderschönen Melodie gehört. Möge Gott dich und alle Menschen segnen. Haribol.«
»Eure Stimmen sind einfach wundervoll. Mein Herz ist voller Leben. Hare Krishna.«
»Jedesmal wenn ich es höre, gefällt es mir noch besser. Hare Krishna.«
»Was für eine wundervolle Stimme! Das Lied ist außergewöhnlich und majestätisch. Ich möchte es am liebsten gleich singen. Mein Geist war unruhig, aber nach dem Hören dieses Liedes ist er ganz ruhig geworden.«
»Wunderbar. Es hat mich tief berührt.«
»Ein fantastisches, wunderschönes Lied, gesungen von euch beiden. Es hat mich mit Lebensfreude erfüllt. Hare Krishna.«
»Diesem Lied zu lauschen bringt der Seele tiefen Frieden.«
»Ich habe den Heiligen Namen noch nie zu einer so wunderbaren Melodie gesungen gehört. Worte können nicht ausdrücken, wie herrlich es sich anfühlt. Möge Gott dich segnen.«
»Ich achte darauf, mir diesen Gesang des Heiligen Namens jeden Morgen und Abend anzuhören; wahrlich, alles geschieht durch Seine Gnade. Ich lege jedem ans Herz, sich den Heiligen Namen täglich anzuhören; ihr werdet durch Seine Gnade eine große Verbesserung in eurem Leben erfahren. Es bringt Frieden in euer Herz und eure Seele. Hare Krishna Radhe Radhe.«
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(2) Die Version mit der höchsten Schwingung (Melodie, Gesang, Klangfarbe) ist vom Kanal Divya Dhwani. Es gibt einen Wermutstropfen, zwei Aufnahmefehler (Minute 02.39, Minute 04.56). Eine zweite, einwandfreie Version war nirgendwo zu finden. Die letzte Minute (ab 06.50, »Hare Krishno, Hare Krishno …) ist überwältigend, gehört zum Schönsten, was ich je gehört habe (wenn auch bedauerlicherweise viel zu kurz). Erstaunlich, wenn man weiß dass dies KI ist …
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Der Betreiber des Kanals Divya Dhwani schreibt: »Die beiden verehrungswürdigsten Herren des Kali-Yuga sind Shri Krishna-Chaitanya und Lord Nityananda. Heute chanten wir den heiligsten Namen „Shri Krishna-Chaitanya Prabhu Nityananda“. Das Chanten dieses Namens (Harinam) schenkt inneren Frieden und vertreibt alle negativen Gedanken. Wir hoffen, dass dieser Bhajan Sie auf Ihrem spirituellen Weg begleitet. Hören Sie ihn regelmäßig morgens und abends und ergeben Sie sich Shri Krishna.«
Im Kommentarbereich liest man:
»Welch eine süße Melodie, welch eine süße Stimme.«
»Süße Stimme, süßes Harinam Sankirtan.«
»Mein Herz war davon erfüllt.«
»Ach, welch eine süße Stimme, süße Melodie. Haribol!«
»Das bezaubernde Harinam, das, wenn es gehört wird, alle Sünden eines Lebewesens tilgt.«
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(3) Eine schöne Version bietet auch der Kanal »Sanatan Music Official«. Sanfte, angenehme (erneut ungenannte) Stimme, andächtig, harmonisch. Die Kurzfassung = 5 Minuten. • Die längere Fassung (für die Meditation) = 65 Minuten.
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(1) Von dem extrem populären Mantra »Shri Ram Jai Ram Jai Jai Ram« gibt es Hunderte von Versionen. Eine der schönsten bietet der Kanal Shree Dhun Bhakti. Eine musikalische Meditation. Es ist »nur« KI – also wieder einmal unbekannte Stimmen, aber die Schwingungen passen hier wunderbar. KI hat zunehmend mehr Vorteile gegenüber Live-Versionen. Insgesamt: perfekt. Falls diese Aufnahme irgendwann gelöscht werden sollte, hier dieselbe vom Kanal Devotional Song Bharat.
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(2) Ebenfalls KI und auffallend ähnlich der Version unter (1) – praktisch identisch in den Stimmen und in der Grundschwingung, es gibt lediglich Varianten in der Melodieführung und reichere Instrumental-Solos – ist diese vom Kanal Moskha Naad. Positiv fällt hier die gute Aussprache von »Sita Ram« (Siita-Raam) auf*. Wundervolle Aufnahme. Mit höchst wundervollem, vollkommen harmonischem Schluss (letzte Minute). Auch hier insgesamt: perfekt.
* Sita Ram = Bei nicht wenigen KI-Versionen von »Shri Ram Jai Ram Jai Jai Ram« gibt es einen kleinen, aber störenden – wie man an indischen Kommentaren unter den Videos sehen kann – Fehler bei der Aussprache von Sita: zu kurz, es sollte nicht wie »Sitta« klingen, sondern Siita, mit langem i. Bei einigen Versionen ist der Fehler sogar doppelt: »Sitta-Ramm« statt korrekt und schön »Siita Raam«. Viele Herausgeber sind hier nicht sorgfältig genug. Schade, denn für den Rest sind ihre Aufnahmen sehr gut … Beispiele hier, hier und hier.
(3) Wieder vom Kanal Moksha Naad: »Shri Ram Jaj Ram Jaj Jaj Ram« ohne den Textteil »Sita Ram Sita Ram«. KI, aber wundervolle Stimmen und wundervolle Schwingung.
(4) Die wundervoll ruhige, andächtige Version von »Shri Ram Jai Ram Jai Jaj Ram« des Kanals Hanuman Bhakti Ras. Bewegend. Höchste Schwingung. Der Betreiber des Kanals schreibt zur Einleitung: »Dies ist Ram Naam Jap in seiner reinsten Form, ohne Instrumente, ohne Ablenkungen; nur Ram Naam, das zwei Stunden lang ununterbrochen erklingt. Erlebe die göttlichen Schwingungen des kraftvollsten und beliebtesten Gesangs von Lord Ram.«
(5) Die harmonische Version desselben Kanals (Hanuman Bhakti Ras), »Sitaram Jaap Sita Ram Sita Ram«. Das süßeste Sattva. Je länger man dies anhört, desto intensiver wird es.
(6) Westlich: Zwei ergreifende Versionen von »Shri Ram Jaj Ram Jaj Jaj Ram« gibt es von Krishna Das. Die kurze Fassung (7 Minuten) aus dem Album »Live on Earth« • Falls das Video irgendwann gelöscht werden sollte hier eine zweite Moglichkeit. • Die längere Fassung (22 Minuten) aus dem Album »Heart Full of Soul« • Falls das Video irgendwann gelöscht werden sollte hier eine zweite Moglichkeit.
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Einige Kommentare:
»Mein Tag beginnt mit diesem Bhajan.«
»Der beste Bhajan für die Ram-Meditation.«
»Ich kann nicht erklären was ich fühle.«
»Das ist Nektar für die Ohren. Ich kann nicht genug davon bekommen. Danke, Krishna Das!«
»Jedesmal wenn ich traurig bin hilft mir dies weiter; es schenkt mir Freude, und mir wird bewusst dass ich nicht diese vorübergehende Traurigkeit bin … es ist wie eine Therapie!«
»Beim Hören dieses Meisterwerks ließen all meine Ängste und mein Stress von mir ab – ganz ohne mein Zutun. Jaj Ram!«
»Von Herzen vielen Dank dass du mir Gott so nahebringst und mich erkennen lässt dass Er da ist.«
»So kraftvoll, und doch zugleich so beruhigend. Reine Seligkeit, ein Überfließen an Freude.«
»Krishna Das, deine Stimme ist so schön und göttlich. Ich höre mir diesen wunderschönen Bhajan seit drei Jahren an und jedes Mal wenn ich ihn höre, spüre ich Vibrationen in meinem ganzen Körper. Ich habe das Gefühl, als wäre der HERR selbst da. Durch deine Bhajans habe ich von Maharaj-ji (Neeb Karori Baba Maharaj) erfahren. Ich bin dir so dankbar!«
»Krishna Das-ji, du bist die Musik und Stimme von Maharaj-ji, ein Gesegneter. Wir können Seine Gegenwart durch deine göttliche Stimme spüren, die von absoluter Hingabe erfüllt ist.«
»Deine Stimme ist so göttlich. Man spürt die Gegenwart von Baba ganz nah.«
Shri Neeb Karori Baba Maharaj [†1973] predigte die ständige Wiederholung von »Ram«, um Gott näherzukommen:
»Rams Form hat diese Welt verlassen, Krishnas Form hat diese Welt verlassen, aber der Name bleibt. Durch das Rezitieren Seines Namens wird alles erreicht. Die ständige Wiederholung des Gottesnamens, auch ohne Gefühle der Hingabe, im Zorn oder in Lethargie, bringt Seine Gnade zum Vorschein. Wenn man dies einmal erkannt hat, gibt es keinen Raum mehr für Zweifel.«
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Aus dem Kanal »Carol LiveLight«: Ananda Kirtan – Hare Krishna, ein einfacher und inniger, höchst wundervoller Bhajan zu Ehren der Heiligen Anandamayi Ma (Bengalen, 1896–1982). »Höchst wundervoll« bezieht sich hier auf die göttliche Schwingung. Von der allerersten Sekunde an ist der Geist des Hörers »oben«. Reinstes Sattva.
Shrî Ânandamayî Mâ
[1896–1982]

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Von dem berühmten, wundervollen bengalischen Bhajan »Govindo Amar Govindo« (»Govinda, mein Govinda«) gibt es viele hörenswerte traditionelle Versionen, aber keine von ihnen erreicht das erstaunliche Niveau dieser KI-Version (!) vom Kanal OM Media.
Der Betreiber des Kanals schreibt als Einleitung: »„Govinda Amar Govinda“ ist ein andächtiger bengalischer Kirtan, der die tiefe Liebe und Hingabe des Herzens des Verehrers offenbart. Die unerschütterliche Verehrung von Krishna, die Erinnerung an Vrindavan und die Gefühle der Vaishnava-Ideologie prägen die Melodie dieses Liedes. In diesem Video wird das Lied in einer neuen, andächtigen Atmosphäre dargeboten.«
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Indische Kommentare:
»Obwohl ich Muslim bin, höre ich dieses Lied jeden Tag. Seine Melodie und sein Text erfüllen mein Herz mit Frieden.«
»Nach dem Hören dieses Liedes beruhigte sich mein unruhiger Geist.«
»Wunderbare, schöne Stimme und wunderschöne Sprache! Ich werde es hören, solange ich lebe.«
»Mein Herz ist voller Freude, dies ist ein wundervolles Lied.«
»Mein Herz fühlt sich rein an wenn ich ein so schönes Lied höre. Hare Krishna.«
»Hare Krishna. Dieses Lied ist wirklich wunderschön.«
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Perfektion aus der Werkstatt von Kuldeep Muralidhar Pai, einem südindischen Musiker, Musik-Guru und Produzenten echter Juwelen spiritueller Musik. Die Schwestern Purva und Paavani Cotah demonstrieren Gesangskunst in Vollendung. Reines Sattva-Guna. Soviele andere Versionen ich von diesem Bhajan auch höre, keine ist besser als diese. Kuldeep Muralidhar Pai garantiert in all seinen Werken stets das höchste Niveau.
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(1) Eine Anbetung von Vishnu/Narayana – »Narayana Narayana Jai Jai Govinda Hare«. Der Bhajan (Kirtan) ist in Südindien sehr berühmt, so gibt es zahlreiche Versionen davon. Die reinste ist in meinen Ohren diese von Kuldeep M. Pai.
Zum Vergleich:
(2) Version 2 aus dem Ashram von Sathya Sai Baba.
(3) Version 3, auffallend langsam gesungen, auch sehr schön.
(4) Version 4, klassisch und schön, oft wiederholt und so als Meditation gedacht.
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Acht junge Menschen singen eine der großen Hymnen an Gott Rama, Sri Rama Raksha Stotram. Der Text – von den Teenagern in bestem Sanskrit rezitiert – ist wunderschön, allerdings sehr lang. Daher erneut: Was zählt ist die Schwingung.
In der Regel empfiehlt sich das ausschließliche Hören der Musik (über Kopfhörer). Hier jedoch betrachte man unbedingt auch das Video – die strahlenden, sattvischen Gesichter junger Menschen. Solange man derartiges sehen kann ist die Welt noch nicht verloren.
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Von »Sri Rama Raksha Stotram« – ein Klassiker – gibt es viele Versionen; diese von Kuldeep Muralidhar Pai ist für mich die beste. Ich bewundere auch sprachlos, wie absolut synchron – bis auf die letzte einzelne Silbe – acht so junge Sängerinnen und Sänger zu singen vermögen. Sicherlich ist das die Frucht der Arbeit des wunderbaren Kuldeep Muralidhar Pai. Ein außergewöhnlicher Lehrer
screenshot kuldeepmpai.com

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»Toredu jeevisabahude hari ninna charanagala … Kann jemand leben, wenn er Deine Füße vergisst, o Hari?« – der folgende Bhajan gehört an sich in die »Abteilung Kuldeep M. Pai«, er sei aber eigens erwähnt, um die blutjunge, fantastische Sängerin Rakshita Ramji zu ehren.
Ihr Lied des Dichter-Heiligen Shrî Kanakadâsa (16. Jahrhundert, Sprache: Kannada, Staat Karnataka) ist absolut hingegeben und meisterhaft gesungen. Der Text ist himmlisch (siehe die Untertitel), das Arrangement von Kuldeep M. Pai (der hier das Harmonium spielt) wundervoll zurückhaltend. Höchstes Sattva-Guna. Ich habe mehrere Versionen von »Toredu jeevisabahude …« gehört; diese ist die beste. Eine Glanzleistung in jeder Hinsicht.
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Indische Kommentare:
»Was für eine himmlische Stimme! Ich verstehe zwar kein Kannada, aber diese Stimme hat mich tief berührt. Es heißt ja so treffend, Musik sei jenseits der Sprache.«
»Ich habe seit dem Trailer auf die Vollversion gewartet. Das Warten hat sich wirklich gelohnt. Rakshitas Stimme ist pure Magie, erfüllt von tiefer Hingabe. Mir fehlen die Worte. Es ist einfach himmlisch.«
»Was für eine fantastische Stimme! Mir sind die Tränen gekommen. Gott segne dich, Rakshita! Herzlichen Glückwunsch zu deinem gefühlvollen Gesang. Pranam an Kuldeep M. Pai!«
»Fantastischer Gesang! Was für ein gesegnetes Kind! Kuldeep, Ihre Mühe hat sich wirklich gelohnt!«
»Mein herzlicher Dank gilt Sri Kuldeep M. Pai für seine bemerkenswerte Anleitung und dafür, dass er die Hingabe in den Herzen dieser Kinder fördert. Seine Fähigkeit, nicht nur ihre Stimmen, sondern auch ihre Gefühle zu verfeinern, ist ein göttlicher Dienst an sich.«
»Eines meiner absoluten Lieblingslieder … Die liebe Rakshita hat sich mit ganzem Herzen in dieses Lied vertieft … Natürlich gebührt auch Ihnen, Kuldeep Pai, Dank für Ihre Komposition und Ihr Training.«
»Namaste … Welch ein göttliches Erlebnis … Die Art und Weise, wie Rakshita dieses Lied vorgetragen hat, ist ehrfurchtgebietend … Das Harmonium im Hintergrund ist so erhaben … Pranams.«
»… So viel Hingabe … Sprachlos.«
»Eine exzellente Darbietung! Ihre Stimme ist so unglaublich göttlich und genauso fähig wie die jeder anderen ausgebildeten Sängerin. Ich bin sicher, sie wird es weit bringen. Ich zolle Ihrem Beitrag als Guru für diese jungen Seelen meinen Respekt.«
»Vielen Dank, Kuldeep Ji, für diesen wundervollen Kirtan. Es ist erstaunlich, wie Rakshitha die Göttlichkeit aufgenommen und das Lied mit so viel Bhava vorgetragen hat.«
»Pranam Kuldeep Ji. Rakshita hat uns in einen Zustand der Glückseligkeit versetzt. Mir fehlen die Worte, um meine tiefe Dankbarkeit Ihnen und dem Team auszudrücken.«
»Kuldeep M. Pai Sir, Sie schaffen wahre Juwelen der indischen spirituellen Musik.«
»Namaste Kuldeep ji. Das Lied ist wundervoll dank Rakshitas göttlicher Stimme, und der wunderschönen Komposition. Vielen Dank für Ihre großartige Arbeit und auch an das gesamte Team. Alles Gute für Rakshita!«
»Jana Shri Krishna (Minute 5:45) ist ein absoluter Gänsehaut-Moment! Ein großes Lob an Kuldeepji für die himmlische musikalische Darbietung, die Sri Kanakadasas Komposition so wunderbar zum Leben erweckt, und an Rakshita Ramji für ihre ergreifende, andächtige Interpretation.«
»Eine wunderschöne Stimme, ein großes Lob an Guru.«
»Das ist überwältigend! Wir sehen für Rakshita unter Ihrer kompetenten Anleitung eine glänzende Zukunft voraus. Schon in all ihren vorherigen Videos war ihre Hingabe deutlich spürbar. Alle Kinder, die Sie fördern, werden mit Sicherheit zu unersetzlichen Talenten heranwachsen.»
»Eine göttliche Darbietung dieses kleinen Engels Rakshita Ramji, die ihre Stimme mit größter Hingabe vereint.«
»Herzlichen Glückwunsch, Shri Kuldeep Pai, zu Ihrem unvergleichlichen Einsatz für die Ausbildung so vieler junger Menschen, die die göttliche Musik weiterentwickeln und zu ihrer Wiederbelebung beitragen.«
»Was soll ich sagen? Ich versank in tiefer Meditation, als ich der lieben Rakshita zuhörte. Was für eine melodische Stimme und ein wundervolles Lied von Sri Kanakadasa! Nur Kuldeep-ji kann solche Juwelen hervorbringen. Meine Ehrerbietung Ihnen und Ihrem gesamten Team.«
»Ich bin sprachlos und tief bewegt. Ich kann gar nicht beschreiben, wie schön ihre Stimme ist. Gott segne Sie, lieber Kuldeep Pai.«
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(1) Die Musikgruppe von »Bhakti-Marga« hat mit dem traditionell gehaltenen Panduranga Sankirtan die Essenz aller Kirtans vorgestellt, hier eine Folge von drei Texten der Heiligen Jnaneshwar und Tukaram. »Traditionell« heißt: Der Sänger gibt einen Text vor, der Chorus – dieses wundervolle, typisch indische Charakteristikum – wiederholt. Und »traditionell« bedeutet eben auch: alles entsprechend den alten Regeln; nichts Modernes, niemand schiebt sein Ego in den Vordergrund, wie es bei modernen Bhajans häufig der Fall ist. Der Sänger ist nicht perfekt, aber seine Hingabe wiegt alles auf, und sein Spiel des wundervoll die Atmosphäre füllenden Harmoniums ist göttlich. Den beigefügten Text (Sprache: Marathî) benötigt man nicht unbedingt; man lasse sich von den Schwingungen emportragen in höhere Welten, nur darum geht es.
Dass die Menschen der modernen Zeit immer noch ein Gespür für das Traditionelle haben, zeigen Kommentare zum Video:
»So schön. Ich verstehe die Sprache nicht, aber ich höre diesen Gesang jeden Tag.«
»Herzergreifend. Könnte es Tag und Nacht hören.«
»Göttlich, so glückselig. Ich habe gerade das Gefühl, im Himmel zu sitzen.«
»Was für eine Hingabe beim Singen. So glückselig!«
»Jedes Mal wenn ich zuhöre, ist es ein absolutes Glücksgefühl.«
»Erstaunliche Gruppe von Bhaktas, schöner Kirtan! Vielen Dank!«
»Mein Alltag beginnt mit diesem großartigen Bhajan.«
»Tausendfachen Dank. Brillant, segensreich und wunderschön.«
»So heilsam für meine Seele …«
»Ich fühle mich glücklich, diesen Gesang zu hören. Er geht mir nicht mehr aus dem Kopf!«
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♦ ♦ ♦
(2) Auch dieser himmlische Gesang (Swami Vishwananda + Chorus) kann als Paradebeispiel für einen traditionellen Bhajan gelten: Atmaya Rama. So klingt es seit langer Zeit, und so sollte es weiterklingen … aber die Bhajans werden immer moderner – zu meinem Bedauern auch bei Bhakti-Marga (mittlerweile gibt es sogar Bhajans im Rap-Stil, eine Bankrotterklärung) – und entfernen sich damit immer mehr von ihrem göttlichen Ursprung.
♦ ♦ ♦
(3) Was mir bei »Bhakti-Marga« positiv auffällt sind die traditionellen Bhajans, welche von manchen Devotees dargeboten werden (nur die traditionellen; die modernen sind in meinen Ohren »gerade noch erträglich« bis »sehr schlecht«); das ist gute Qualität in musikalischer Hinsicht und ebenso, was die Schwingungen angeht. Einige Beispiele:
Krishna Krishna Govinda Narayanaya
Sri Govardhan Giridhari Radharani Ka Pyare
Sri Bhutabhrteshwaranath Narasimha
♦ ♦ ♦
(4) Die von Swami Vishwananda bei den Darshans gesungenen Bhajans stellen für die Devotees stets den Höhepunkt der Zusammenkünfte mit dem Guru dar. Einige Beispiele:
Natwar Nagar Nanda Bhajo Re Man Govinda
Manat Bharali Pandhari. Dieser herrliche Bhajan aus Maharashtra hat eine eigene Faszination, was nicht zuletzt an der ungewöhnlichen, leidenschaftlichen Interpretation von Shri Vishwananda liegt.
»Acharaj Teri Kudarat – (O HERR,) Deine Schöpferkraft ist wunderbar …« gehört zu den berühmten Sikh-Bhajans. Die Sikhs singen das sehr schön, siehe die klassische Aufnahme mit dem Sänger Bhai Amarjeet Singh, aber die schönste Version stammt von Shri Vishwananda, was erneut an seiner leidenschaftlichen Art liegt. Es gibt mehrere Vishwananda-Aufnahmen des Kirtans; mein Favorit ist die Live-Fassung vom »Just Love Festival 2026, Tag 1«. Zeit: von → 2:03:30 bis 2:18:00. Fünfzehn erhebende und zum Teil tränentreibende (→ 2:09:20) Minuten.
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(1) Eine weitere sehr schöne Version des zuletzt genannten Bhajans, Manat Bharali Pandhari, gesungen von Bhushan Maloo. Klassisch und sattvisch. Zwei weitere Gesänge von Bhushan Maloo in klassisch sattvischer Schwingung:
(3) Vitthala Mazha Vitthala Panduranga Vitthala
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Ein spiritueller Genuss für Ohren und Augen ist das Zusammenspiel von Bhakti-Marga-Mitgliedern mit den indischen Musikern Nandini Shankar (Gesang, Violine), Mahesh Raghvan (Gesang, iPad) und Farid Banerjee (Tabla): Radhe Radhe Mann Bole. Nord-Indien von seiner besten Seite. Alle sind wunderbar, aber der hinreißende Tabla-Spieler verdient ein zusätzliches Kompliment.
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Einige indische Kommentare:
»Ich höre es mir immer wieder an und kann doch nicht genug davon bekommen. Es ist so fesselnd.«
»Ich bin ganz vernarrt in diesen Bhajan ... so eine melodische Komposition ... sie berührt direkt das Herz. Möge Srimati Radharani euch alle dazu inspirieren, uns noch mehr solch wunderschöner musikalischer Schöpfungen zu schenken. Hari Bol.«
»Jai Radhe – ein süßer Name, ein friedvoller, atemberaubender Bhajan.«
»12 Minuten voller Glückseligkeit und Hingabe.«
»Melodischer Gesang und fesselnde Begleitung, besonders die Tabla.«
»Oh mein Gott, ich höre aus Südafrika zu und bekomme Gänsehaut – so wunderschön, tief bewegend, absolut großartig; vielen Dank für eine so wunderbare Komposition und Darbietung.«
»Ein faszinierender Bhajan, danke Mataji. Hare Krishna.«
»Einer der schönsten Bhajans, die ich je gehört habe!«
»Deine süße Darbietung dieses Bhajans ist wie Honig für die Ohren. Eine Wohltat für die Seele.«
»Tiefste Dankbarkeit für dieses beglückende Lied. Eine wunderbare, göttliche Stimme. Ich vergieße hier Tränen voller Hingabe. Segenswünsche an alle.«
»Bei einem Kirtan zu Tränen gerührt zu werden, ist ein wunderschönes Zeugnis für das Göttliche in dir und die Gegenwart des Guten in der Welt.«
»Musik voller Seele – jedes Mal, wenn ich sie höre, ist mein Herz voller Freude und meine Augen sind voller Tränen; ich weiß nicht, warum das passiert – vielleicht liegt es an der Magie des Göttlichen, die darin steckt.«
»Ich habe die Göttlichkeit in diesem Kirtan gespürt. Jai Radhe Radhe. Danke an das gesamte Team für die Veröffentlichung eines so schönen Kirtans auf dieser Plattform.«
»Ich kann gar nicht genug davon bekommen! Ich habe es in den letzten Tagen bestimmt schon 30-mal oder öfter angehört.«
»Was für eine wunderschöne, melodische Komposition und Darbietung. Hervorragend. Die Tränen flossen unaufhaltsam. Gottes Segen für euch alle, dass ihr solch eine Ekstase erschaffen habt. Bitte macht mehr solcher Kompositionen.«
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(1) Ausnahmsweise hier eine moderne Bhajan-Version von »Hare Krishna«. Sie hat eine eigenartige, beinahe sogartige Anziehungskraft durch die ständig wiederholte Sequenz Tonika, Subdominante, Tonika, Dominante, Tonika …; durch die positive, frohmachende Melodie und natürlich durch die schöne, hingegebene Stimme der Sängerin Harivallabha.
screenshot youtube.com

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(2) Die wunderbare Stimme von Harivallabha fällt auch in diesem Bhajan auf: Bhajo Radhe Govinda.
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(1) Einer der ruhigsten und andächtigsten Bhajans den ich jemals gehört habe: Radha Radha Radha, gesungen von Sudhaswari Devi, eine Schülerin von Shri Kripalu Ji Maharaj (†2013), unter anderem Schöpfer zahlreicher Lieder an Râdhâ, Gefährtin und Geliebte (Shakti) von Shrî Krishna – Göttin der Liebe, der Zärtlichkeit, des Mitgefühls, der Hingabe. Vom modernen Arrangement bin ich nicht begeistert, aber der Gesang von Sudhaswari ist überragend in Gefühl und Schwingung. • Falls das Video gelöscht werden sollte, hier eine zweite Quelle.
(2) Eine in ihrer andächtigen Schlichtheit wundervolle KI-Version (ungenannte Sänger) des Kanals BhajanMargNaamJaap: Radha Shri Radha. Schönheit, Harmonie, Ruhe – dieser herrliche Bhajan steht auf einer Stufe mit der Version von Sudhaswari Devi (oben).
screenshot youtube.com

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(1) Kishori Mohan Das und seine Frau Sudevi Devi Dasi sind amerikanische Schüler des Vaishnava-Gurus Shrî Bhaktivedânta Nârâyana Goswâmî Mahârâj (†2013). Perfektion gibt es in dieser Welt bekanntlich nicht, aber die meisten Gesänge von Kishori Mohan & Sudevi sind nahezu vollendet. So schreibt ein Kommentator zu diesem wundervollen Video (Live-Aufnahme, Bild- und Tonqualität eingeschränkt) der beiden Sänger treffend: »So nahe wie möglich an der Perfektion.«
(2) Der schönste Bhajan sind die ersten 10 Minuten dieses Videos. Er beginnt mit bhajare bhajare amar mana ati manda bhaja vraja-vane radha-krsna-charanaravinda … »O mein Geist, wie töricht bist du! Verehre doch einfach die Lotusfüße von Radha und Krishna in den Wäldern von Vraja …« Es gibt viele Versionen des Bhajans; die in meinen Ohren überragende ist von Kishori Mohan Das & Sudevi. Das betrifft die Qualität der Musik, die Qualität des Gesangs, die Schwingung. Update 2026: Zu meinem größten Bedauern wurde das Video gelöscht.
(3) Die schöne Stimme von Sudevi kommt in diesem Bhajan zur Geltung, Jayanti Hare Krishna.
(4) Die angenehme Stimme von Kishori Mohan ist in diesem Lied zu hören, eine Hymne zu Ehren der Heiligen Gauranga (= Shri Krishna-Chaitanya Mahaprabhu) und Shri Nityananda Prabhu: Nitai Gauranga.
(5) Ein Meisterwerk ist auch Hey Madhava.
(6) Nochmal Sudevi, Jaya Sacinandana,
(7) und nochmal Kishori Mohan, Hare Krishna. Update 2026: Das Video wurde leider gelöscht.
Die beiden sind inspirierte und würdige Schüler ihres Gurus.
screenshot musicofyoga.bandcamp.com

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Nirvâna-Shatkam, auch genannt: Âtma-Shatkam – dieses dem Âdi-Shankara zugeschriebene kurze Werk kann als Essenz der Letzten Wahrheit bezeichnet werden. Siehe dazu eine kurze Beschreibung und den ganzen Text. Eine wundervolle Version des Gesangs – die beste – bietet Kanchan Jadhao auf YouTube.
Der schönste Kommentar zum Video von Kanchan Jadhao ist dieser: »Ich widme mich der Göttlichen Mutter … und sie brachte mich hierher zu ihrem Shiva, und nachdem ich dies gehört hatte, musste ich weinen, weil ich so viele Emotionen fühlte und doch so losgelöst von allem und jedem war. Tief in meinem Inneren fühle ich Glückseligkeit und Liebe.« • Ein Mitkommentator erwidert: »Das Gleiche, und mir kommen die Tränen, wenn ich das lese.«
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Ein südindischer (karnatischer) Hymnus mit wundervoller Grundschwingung und herrlich treibendem Rhythmus, eine Mischung aus Rajas (der löwenköpfige Narasimha, kämpferische Inkarnation von Gott Vishnu) und Sattva: Narasimha Jaya Narasimha. Noch »indischer« geht es nicht.
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Das berühmte »pûrnam adah pûrnam idam …«, eine Anrufung des Friedens (shânti) aus der Îsha-Upanishad, ist einer der wichtigsten Mantras überhaupt. Eine genauere Erklärung dazu findet man hier. Die meisten westlichen Vertonungen des pûrnam adah sind schlimm, eine Verhunzung heiligster Worte. Aber auch in Indien hat man nicht immer die Garantie einer korrekten Aussprache, seltsam. Diese Rezitation ist gut.
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(1) Bhagavad-Gîtâ, 1: Die erste Rezitation der Gîtâ auf die ich traf, ist mir nach wie vor die liebste (Swami Brahmananda). Klare Aussprache in ruhiger, meditativer Schwingung. Jedes Kapitel ist einzeln anklickbar (Seitenleiste rechts).
(2) Bhagavad-Gîtâ, 2: Sehr gut ist auch diese Version der Herausgebers Braja Beats. Gute Aussprache, klassische Melodie, etwas schneller gesungen. Jedes Kapitel ist einzeln anklickbar (Seitenleiste rechts).
(3) Bhagavad-Gîtâ, 3: Die junge Kumari Aditi singt in großer Klarheit vergleichsweise langsam. Im Video selbst (Zeitanzeige mit rotem Punkt) und auch unter »mehr« (gleich links unten) sind die einzelnen Kapitel anklickbar. Kumari Aditi singt vor dem ersten Kapitel auch noch die klassisch dazugehörende »Meditation über die Gîtâ« (Gîtâ-Dhyânam). Original Sanskrit, lateinische Umschrift, englische Übersetzung. Hervorragend.
screenshot youtube.com

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Eine wundervolle Mischung von Energie (Rajas) und Transzendenz (Sattva) sind diese zeitlosen Rezitationen von Priestern aus Kashi (Benares), man fühlt sich um dreitausend Jahre zurückversetzt in das alte Indien. So bemerkt ein indischer Kommentator: »Diese Gesänge geben mir Energie und bringen mich in die vedische Welt.«
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Eine liebliche Stimme, und eine Meisterin des Harmoniums:
Indien von seiner besten Seite. Reinheit des Gesangs, Reinheit der Hingabe, Reinheit der Schwingung. Absolut klassisch, das bedeutet: Sängerin + Chorus.
screenshot youtube.com

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Ein traditionelles Guru-Vandana (»Ehrerbietung, Verneigung vor dem Guru«), dargeboten von den Bangalore Brothers.
namâmyaham jîvana kalotta-mangam
sudarshana yogârûdha bhâskaram ca
prasanna vadanam guru bhâva pûrnam
samarpayâmi manah prâna chittam
Ich verneige mich vor dem besten der Boote, welches das Leben (über den Ozean des Leidens) hinüberträgt;
herrlich anzuschauen; im Yoga verankert (eins mit dem Höchsten) und (wie) die Sonne (selbstleuchtend);
mit friedvollem Antlitz; o Guru, vollkommene Liebe;
Ihm übergebe ich meinen Geist, mein Leben, meine Erinnerung*.
namaste namaste guroh jnâna mûrte
namaste namaste guroh dhyâna mûrte
namaste namaste svânanda mûrte
namaste namaste guroh shânta mûrte
Verehrung, Verehrung Dir, o Guru, Verkörperung der Weisheit;
Verehrung, Verehrung Dir, o Guru, Verkörperung der Versenkung;
Verehrung, Verehrung Dir, Verkörperung der Seligkeit des Selbst;
Verehrung, Verehrung Dir, o Guru, Verkörperung des Friedens.
prasîda prasîda prabho jnâna pûrna
prasîda prasîda kripâ shakti pûrna
prasîda prasîda nijânanda pûrna
prasîda prasîda guroh shânti pûrna
Sei gnädig, sei gnädig, o HERR, Fülle der Weisheit;
Sei gnädig, sei gnädig, Fülle des Erbarmens und der Kraft;
Sei gnädig, sei gnädig, Fülle der eingeborenen Seligkeit;
Sei gnädig, sei gnädig, o Guru, Fülle des Friedens.
*Vers 1, vierte Zeile: »manas« ist die allgemeine Bezeichnung für »Geist«, während »chitta« eine Funktion des Geistes ist, nämlich das Gedächtnis. Die »Übung der Erinnerung« wird in den indischen Schriften als spirituelle Disziplin angesehen: Wer bin ich wirklich? Ich bin nicht der Körper, nicht die Sinne ... und so fort. Auf diese Weise kehrt man am Ende zurück zum eigenen Ursprung, zum Selbst.
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(1) Sergey Golosheykin, Gründer des YouTube-Kanals »Relax Music Meditation«, ist mit der Musik zum Video »Mein Besuch des Haidakhan Babaji Ashram« etwas Wertvolles gelungen. Das gesamte Video schwingt in reinem Sattva. Im besonderen weise ich auf das erste Lied hin (von Minute 01.10 bis 03.30), den wundervollen Durga-Kali-Mantra, eine Anrufung der Göttlichen Mutter: »Sarvamangala mangalye …«
(2) Von »Sarvamangala mangalye …« gibt es zahlreiche Versionen. Die eben genannte von Sergey Golosheykin ragt hervor. Die schönste stammt von dem indischen Sänger Sonu Nigam, welcher ebenfalls den Haidâkhân-Âshram besuchte und zu Ehren des dort verehrten Heiligen Shrî Haidâkhân Bâbâji (†1984) einige der dort gepflegten Bhajans in einer eigenen Reihe aufnahm. Sonu Nigams »Durga-Mantra« besticht durch die Hingabe des Gesangs, durch die Melodie und durch die klare Aussprache des Sanskrit.
(3) Sängerin Nina Hagen. Ihre Version berührt durch Hingabe und Schwingung.
(4) Hargovind Baba (ein Europäer), ehemaliger Pûjârî (Leiter der Rituale) des Haidakhan-Ashrams: Sein »Haidakhan Aarti« (Âratî = Lichtzeremonie)« besteht aus einer Reihe von Live-Aufnahmen. Daher einerseits: Klangqualität begrenzt. Andererseits: Die Schwingungen sind überragend. Hören und eine knappe Stunde in himmlischen Sphären verweilen.
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(1) Eine Glanztat der Sängerin Sooryagayathri ist ihre frühe Version der beliebten »Hanuman Chalisa« (Leitung und Betreuung: Kuldeep M. Pai). Wenn ein neunjähriges Kind zu einer derartigen Leistung, zu solcher Reinheit und Hingabe fähig ist, dann gibt es noch Hoffnung für diese armselige Welt.
Der schönste indische Kommentar zum Video ist: »Sooryagayathri singt nicht nur, sie legt ihre ganze Seele in diese Hanuman Chalisa. Mir fehlen die Worte!«
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Indische Kommentare zu Sooryagayathri:
»Die Gegenwart von Hanuman ist in ihrer Stimme spürbar. Sie singt nicht nur, sie legt ihre ganze Seele in diese Hanuman Chalisa. Mir fehlen die Worte!«
»Das ist die beste Version aller Zeiten, eine hypnotisierende Stimme. Nachdem ich sie gehört habe, will meine Seele keine anderen Versionen mehr hören. Ich bin süchtig danach.«
»Ich habe ununterbrochen geweint, hatte mehrere Panikattacken und dachte fast daran, mir das Leben zu nehmen, aber dann dachte ich irgendwie daran und bin wieder hier gelandet. Oh mein Gott. Mir liefen die Tränen über die Wangen, sobald sie mit der Chalisa begann, und als der Teil ›Rama Lakshman Janaki‹ kam, schluchzte ich bitterlich und dachte darüber nach, wie dumm ich gewesen war. Sie ist so heilsam. Ich fühle mich jetzt so viel stärker!«
»Ich muss immer weinen, wenn sie diese Zeile singt: ›Rama Laxmana Janaki, Jai bolo Hanuman ki‹.«
»Viele haben die Hanuman Chalisa schon gesungen, aber die Art und Weise, wie dieser begabte, wundervolle Engel sie mit so viel Hingabe singt, lässt einen die Szenen aus dem Ramayana förmlich vor Augen sehen und fühlen. Man wird in diese Szene hineingezogen … all diese himmlischen, spirituellen Gefühle umhüllen einen. Sie hat Gottes Segen, der Menschheit wieder spirituelle Schwingungen und Emotionen zu schenken. Sie ist ein Segen für die Welt.«
»Die kleine Saraswati … was für eine Stimme! Die beste Interpretation der Hanuman Chalisa aller Zeiten.«
»Der Beitrag von Sri Kuldeep M. Pai zum Sanatana-Dharma ist unermesslich. Seine Entdeckung solcher Künstlerperlen zeugt von immenser Hingabe.«
»Ich hörte die Hanuman Chalisa von Sooryagayathri zum ersten Mal vor 3-4 Jahren und weinte bitterlich, als ihre göttliche Stimme mein Herz berührte. Ich hörte sie damals sehr oft. Heute, nach langer Zeit, hörte ich sie wieder und hatte dasselbe Gefühl! Obwohl sie eine beeindruckende Stimme besitzt, ist der Beitrag von Herrn Kuldeep M. Pai zur Entdeckung solcher Juwelen nicht zu unterschätzen. Dies ist mit Abstand die beste Interpretation der Hanuman Chalisa, die ich seit meiner Kindheit gehört habe.«
»Ich weiß nicht warum, aber mir stehen die Tränen in den Augen. Göttliche Stimme ... Gott segne Sie, Kuldeep-ji und Sooyagayathri.«
»Keine Worte können die Schönheit dieses Liedes beschreiben. Sooryagayathris Stimme ist einfach unglaublich … kristallklar. Ich bin so glücklich beim Zuhören. Ich bekomme Gänsehaut, beste Stimme und Musik.«
»Ich bin überwältigt ... Tränen in den Augen ... Danke, Kuldeep-ji und dem kleinen Mädchen ... Jai Shri Hanuman.«
♦ ♦ ♦
(2) Zum Vergleich und ebenfalls ein spiritueller Genuss: »Hanuman Chalisa« von der jungen Sängerin Uthara Unnikrishnan.
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Indische Kommentare zu Uthara:
»Manche sind damit gesegnet zu singen, und manche sind damit gesegnet zuzuhören.«
»In diesem Alter schon so ein großartiges Lied zu singen, ein Segen!«
»Eine erstaunliche Stimme in so jungen Jahren. Gottes Segen!«
»Süße und tröstende Stimme. Ja, Wunderkind!«
»Deine Stimme ist zutiefst wohltuend und beruhigend. Möge Mutter Saraswati Dich segnen!«
»Das ist zurückhaltend, ruhig und phänomenal erhaben.«
»Beste Version des Hanuman Chalisa aller Zeiten. Ich bin bewegt und danach süchtig.«
»Ich habe noch nie so schöne und süße Musik gehört.«
»Hanumanji wäre glücklich gewesen, ein so junges Kind mit solch einer wunderschönen Stimme sein Lob singen zu hören. Jai Shri Ram.«
»Uthara und Sooryagayathri sind gleich alt, haben dieselbe sanfte, fast identische Stimme … Viel Liebe!«
»Wirklich schön! Dasselbe gilt für Sooryagayathri.«
»Utharas Gesang ist hervorragend. Ich höre meistens sie und Sooryagayathri. Sehr lieblich und spirituell.«
»Was für eine melodische Stimme! Ich höre sie fast jeden Tag.«
»So schöne und liebliche Musik habe ich in der Hanuman Chalisa noch nie gehört.«
»Uthara ist eine begnadete Sängerin. Ihre Stimme ist wie Milch und Honig. Ihr Gesang ist wie eine kühle Brise an einem heißen Sommermorgen – wie das Rauschen von Ganga und Saraswati, das Zwitschern der Vögel, der Tanz der Pfauen. Man vergisst all seine Sorgen.«
♦ ♦ ♦
(3) Der amerikanische Sänger Krishna Das ist ein Schüler des Meisters Neeb Karori Baba, in dessen Ashram die Hanuman Chalisa täglich gesungen wurde. Die Version von Krishna Das befremdet etwas durch das »amerikanische Indisch«, ist aber die beste Fassung, was die Schwingungen betrifft.
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Kommentare zu Krishna Das:
»Der beste Gesang der Welt. Er treibt mir die Tränen in die Augen.«
»Meine Lieblingsaufnahme der Hanuman Chalisa. Bringt mich jedesmals zum Weinen.«
»Krishna Das, du hast mir die Tränen in die Augen getrieben. Was für eine Erleichterung für die Last meiner Seele. Sei gesegnet.«
»So eine berührende Darbietung der Shri Hanuman Chalisa. Sie treibt mir jedes Mal Tränen in die Augen, wenn ich sie höre. Ich liebe die Stimme von Krishna Das. Möge Gott ihn segnen.«
»Es ist eine seltsame Sache – mir steigen Tränen in die Augen, obwohl ich den Grund dafür nicht kenne.«
»Bei dieser wunderschönen Aufnahme muss man einfach weinen. Wenn ich sie höre, erinnere ich mich an jeden Teil des Ramayana.«
»Das öffnet augenblicklich mein Herz. Danke.«
»Was für eine beseelte Stimme. Sie bringt Linderung inmitten des Chaos. Möge der Herr allen Leidenden helfen.«
»So tief und still. Es schenkt meinem Herzen Frieden.«
»Krishna Das, du bist gesegnet. Danke, dass du diesen Segen mit uns teilst.«
Diese YouTube-Aufnahme bricht gegen Ende (08.30), im schönsten Gesang, ab. Ein Kommentator schreibt dazu treffend: »Bricht das Lied mittendrin ab (am Ende)? Beim Hören fühle ich mich in eine andere Dimension versetzt, aber wenn es plötzlich stoppt, habe ich das Gefühl, abrupt auf die Erde zurückgeholt zu werden. Ich liebe es trotzdem.«
Ich finde es deshalb bedauerlich, weil diese Live-Aufnahme die beste Schwingung unter den verschiedenen Versionen der Hanuman Chalisa von Krishna Das besitzt.
Erste Empfehlung: Man blende, um in der Schwingung verweilen zu können, ab Minute 8 ganz langsam den Ton aus.
Zweite Empfehlung: Hanuman Chalisa mit Krishna Das, Version 2
Dritte Empfehlung: Hanuman Chalisa mit Krishna Das, Version 3
Vierte Empfehlung: Hanuman Chalisa mit Nina Rao und Krishna Das – wundervoll.
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Einige Kommentare dazu:
»Krishna Das und Nina Rao – was für ein Duo.«
»Ein Meisterwerk. Es berührt mich zutiefst und lässt mich lebendig fühlen, indem es meinen Geist von allen Gedanken befreit. Was für eine Hingabe. Es berührt meine Seele und geht mir unter die Haut; Tränen in den Augen, aber ein Lächeln im Herzen und auf den Lippen. Vielen herzlichen Dank.«
»Was für eine wunderschöne Version der Hanuman Chalisa ... Gott segne euch, Nina-ji und Krishna Das-ji.«
»Eine der besten Versionen der Hanuman Chalisa, sehr heilsam. Danke, Nina Rao und Krishna Das. Diese Version öffnet mein Herz so weit wie das Universum.«
»Ich höre mir das sehr oft an. Ich liebe euch, Nina und Krishna Das. Ihr beide und Baba Hanuman habt mir im Leben so sehr geholfen. Manche Nächte spüre ich Hanumans Hände auf meinem Kopf – sehr kraftvoll.«
»Magische, göttliche Stimmen. Ram Ram, Nina-ji und Krishna Das-ji.«
»Das ist meine Lieblingsversion der Hanuman Chalisa; sie ist von erhabener Schönheit.«
»Nina Rao, du hast eine so wunderschöne Stimme, und die Art, wie Krishna Das’ Stimme mit deiner verschmilzt, macht die Hanuman Chalisa zu einem noch beglückenderen Erlebnis; ich kann sie immer wieder hören. Danke für dieses wunderschöne Stück.«
»Die Hingabe von Nina Rao und Krishna Das versetzt mich jeden Morgen mühelos in einen Zustand tiefer Hingabe. Ich bin so dankbar für diesen herausragenden Beitrag zur Bewusstseinserhebung auf unserem Planeten.«
♦ ♦ ♦
(4) Hier eine schöne Übersetzung der »Hanuman Chalisa« ins Deutsche von Undine Weltsch.
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(1) Krishna Das: Seine sehr persönliche Eigenkomposition ist »Mere Gurudev« (»Mein göttlicher Guru«) und richtet sich an Shri Neeb Karori Baba Maharaj. Hier die Live-Version von Krishna Das zusammen mit seiner Tochter Janaki, klassisch mit einfacher Harmoniumbegleitung.
(2) Eine hervorragende Version stammt von einem Mönch der amerikanischen SRF-Fellowship (Guru: Paramahamsa Yogananda): Brahmachari Bhaskarananda hat den Text von Krishna Das verinnerlicht, man hört dies an der Hingabe seines Gesangs.
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Mere Gurudev, charanon par sumana shraddha ke arpita hai / Mein göttlicher Guru, ich lege diese Blüten meines Glaubens zu Deinen Füßen.
Tere hee dena, hai jo hai. Wahi tujha ko samarpita hai / Alles was ich habe, hast Du mir gegeben, und ich widme dies alles Dir zurück.
Na priti hai pratiti hai, na hi pooja ki shakti hai / Ich besitze keine Liebe, noch weiß ich wer Du bist. Ich besitze nicht einmal die Kraft, Dir zu dienen.
Mera yaha man, mera yaha tan mera kan kan samarpita hai / Doch sind dieser Geist, dieser Körper und jedes meiner Atome Dir gewidmet.
Tuma hee ho bhava men mere vichaaron mein, pukaaron mein / Du bist das Eine in meinem Herzen und meinen Gedanken. Du bist das Eine, an das ich mich wende.
Banaalay yantra ab mujhko mere sarva samarpita hai / Nun mache mich zu Deinem Instrument. Alles was ich bin, gebe ich Dir hin.
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Eine weitere Eigenkomposition von Krishna Das ist »By Your Grace«, ebenfalls zu Ehren seines Gurus, Shri Neeb Karori Baba Maharaj. Es singen Krishna Das und seine Tochter Janaki.
Closer than breath, you are the air; Sweeter than life itself, you are here; I am a wanderer, you are my peace; I am a prisoner, you are release; Jai Gurudev … • I am a pilgrim, your road so long; I am the singer, you are the song; Held in the open sky, so far above; I am the lover, you are the love; Jai Gurudev … • I follow your footsteps through the flame; All that I ever need is in your name; Carry your heart in mine, vast as space; All that I am today is by your grace. By your Grace … I live by your grace.
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Die aus Südafrika stammende indische Sängerin Shashika Mooruth (ihr spiritueller Name ist: Sacidevi Dasi) besticht mit ihrer makellosen Stimme und noch mehr durch ihre Hingabe in zahlreichen Bhajans. Hier drei davon:
(2) Swagatam Krishna
(3) Diese ältere Aufnahme, in der die noch ganz junge Shashika Mooruth einige Passagen aus dem Ramayana singt. Hundertprozentig klassisch, so wie es seit Jahrhunderten und Jahrtausenden in Indien klingt. Die Tonqualität ist dem Alter des Videos entsprechend bescheiden; dies nimmt aber der Aufnahme nichts von ihrer erhebenden, sattvischen Wirkung.
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(4) Dass Shashika Mooruth (Sacidevi Dasi) ihr Leben der Spiritualität geweiht hat, das zeigt sich auch in ihrem neuesten Video (2024). Kein Gesang, vielmehr eine der wundervollsten Lehrschichten aus Indiens reichhaltigem Fundus: Wie Shukadeva in König Janaka seinen Guru fand. Göttlich.
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(1) Sooryagayathri singt eine Hymne von Shrî Shankarâchârya, das Achyutâshtakam (»Acht Verse über den Unvergänglichen«). Der elektrisierende Einschub »Krishna Krishna Hare Krishna Krishna, Rama Rama Hare Rama Rama« stammt nicht von Shri Shankara, passt aber derart gut in den Gesang, dass man es als göttliche Fügung durch den Komponisten sehen darf. Reines Sattva-Guna.
(2) Vom Achyutâshtakam gibt es viele Versionen. Die für mich schönste wird von der jungen Uthara Unnikrishnan gesungen. Das Arrangement ist, obwohl an sich harmonisch, misslungen – der Komponist ordnet sich nicht dem Gesang und dem heiligen Text unter, sondern will selber glänzen. Trotz dieses Wermutstropfens bleibt die Version wegen des überirdischen Gesangs von Uthara unerreicht.
Ein indischer Kommentator spricht in meinem Sinne:
»Ich finde, dass bei der Aufnahme dieses Lieds zu viel Instrumentalmusik verwendet wurde; eine Ablenkung. Ich hatte das Gefühl, das Video hätte weniger als 5 Minuten dauern können; ein ideales Hörerlebnis. Ansonsten ist Utharas Gesang wunderbar.«
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Indische Kommentare zum Video:
»Die Darbietung ist wie Nektar für die Ohren und für die Seele. Utharas Stimme wird mit ihrem Heranwachsen immer lieblicher.«
»Wenn die Veena eine menschliche Stimme bekäme, würde sie so klingen wie deine. Möge Gott dich segnen.«
»Die wohltuende Stimme meiner Lieblingssängerin Uthara Unnikrishnan ... eine wunderschöne Darbietung.«
»Du bist eine Verkörperung von Saraswati Devi! Du leistest einen großartigen Dienst für den Sanatana Dharma.«
»Eine Stimme, die zu Herzen geht, Uthara. Möge Bhagavan Ram seinen Segen über dich und alle Hindus ausgießen. Jai Shri Ram.«
»Wie lieblich! Wie melodisch! Das versetzt uns direkt in die Wohnstätte der Götter. Uthara ist wie immer großartig.«
»Es gibt so vieles, was man an Utharas wunderschöner Interpretation dieser Klassiker schätzen kann; besonders schätze ich, dass am Anfang keine Werbung läuft und – was wichtig ist – auch zwischendurch keine Werbung eingeblendet wird. Anstatt diese Videos zu monetarisieren, hat man sie uns für den reinen Genuss dieser Glückseligkeit belassen. Danke!«
»Ich bin süchtig nach deiner Stimme, Uthara.«
»Dieses Kind singt einfach makellos ... jede Note ist perfekt ... eine so mühelose Schönheit in ihrer Musik... Alles Liebe für sie.«
»Wow, was für eine wohltuende Stimme du hast, Uthara. Wenn ich deine Lieder höre, kommt mein Geist zur Ruhe und findet Frieden.«
»Deine Stimme, die göttliche Energie in sich trägt, hat meine Seele mit tiefer Hingabe erfüllt. Danke, dass du deine wunderschöne Darbietung mit uns teilst.«
»Mir gefiel die Komposition der Melodie; sie unterscheidet sich etwas von anderen. Natürlich ist die Stimme betörend und klangvoll. Eine junge Sängerin mit einer wunderbaren Stimme. Es hat mir sehr gefallen.«
»Utharas Stimme ist so lieblich und wohltuend, dass sie einen vollkommen beruhigt ... wunderschön gesungen, wie immer.«
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(1) Tulsidas' berühmtes Rudra-Asthakam (»Acht Verse über Rudra«), ein Loblied auf Gott Shiva, beginnt mit den Worten: »O Herr! Ich verneige mich vor Dir, der Du die Verkörperung des Nirvâna bist ...« Vertonungen des Rudrâshtakam gibt es viele; eine der schönsten ist diese der Sängerin Sneha Singh, die sich in großer Ruhe und Hingabe an das Göttliche richtet. Ein Verständnis des Textes ist sicherlich hilfreich, aber man lasse sich einfach von der himmlischen Schwingung der Hymne tragen.
(2) Eine im Vergleich zur obigen Fassung traditionellere Fassung des Rudrâshtakam stammt vom Sänger Parthiv Hariyani. Große Hingabe, göttliche Schwingung.
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Shrî Tyâgarâjâ (1767–1847), einer der größten Musiker Südindiens und ein Heiliger (sein Name bedeutet »König des Verzichts, der Askese«) hat zahlreiche spirituelle Lieder und Musikstücke komponiert. Hier eines seiner Werke, gespielt von Rajesh Vaidhya auf der südindischen Langhalslaute Vînâ (Veena), welche einen schöneren Klang hat als die nordindische Sitar. Eigentlich empfehle ich Rajesh Vaidhya nicht, da er, wie so viele indische Musiker, auf den Zug des Modernen gesprungen ist und eine Art indischen Jazz unter Beteiligung von westlichem Schlagzeug zelebriert, eine ungesunde Mischung zweier Welten. Auf der anderen Seite ist Rajesh Vaidhya ein allseits bewunderter Großmeister der Vînâ. In diesem Video spielt er in Perfektion rein traditionell. Man beachte auch das dezente, im Vergleich zum westlichen Tschinderassabumm geradezu melodiöse »Schlagzeug« – die wundervoll klingende klassische Trommel Mridangam, und man staune über die Fertigkeit eines Könners am Ghatam (Tontopf). Drei Meister am Werk!
Ein indischer Kommentator bemerkt:
»Die Bemühungen der letzten Zeit, die klassische Musik mit der westlichen Musik zu vermischen sind verrückt. Das Hören dieser Originalversion macht viel Freude.«
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Ein weiteres Werk von Shrî Tyagarâja, ausgeführt von zwei Spitzenmusikern, Ambi Subramaniam (Violine) und Patri Satish Kumar (Mridangam). Die Subtilität der karnatischen (südindischen) Musik wird an diesem Werk sehr deutlich. Beachtenswert ist hier neben der Inspiration Subramaniams die Feinfühligkeit des Mridangam-Spielers. Oft ist es in indischen Musikstücken so, dass sich Perkussionisten über Gebühr einmischen, den Solisten fast übertönen, natürlich ein Ego-Problem des Betreffenden (ich habe dies selbst einmal in Karlsruhe bei einem indischen Konzert erlebt, sehr unangenehm). Man bewundere die edle Zurückhaltung von Patri an der erneut wundervoll klingenden Mridangam.
Ein Kommentator schreibt dazu:
»Das Spiel von Patri Satish Kumar fasst alles zusammen, was es über perfekte Begleitung zu sagen gibt. Er folgt nicht einfach dem Lied, sondern verschönert jede Zeile, Phrase und Silbe mit liebevoller Sorgfalt. Nicht ein einziges Mal übertreibt er es oder dringt in den Raum der Violine ein.«
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Shrî Purandara Dâsa (1470–1564) war Philosoph, Sozialreformer, Heiliger, Sänger und Komponist; einer der Hauptbegründer der karnatischen (südindischen) Musik, ähnlich Shrî Tyâgarâjâ. Eines seiner schönsten Werke ist das wundervolle Venkatâchala Nilayam, in dem Gott Vishnu und seine Wohnstätte, der Himmel Vaikuntha verherrlicht wird. Als eines der beliebtesten Werke gibt es entsprechend zahlreiche Versionen des Liedes. Hier werden zwei bevorzugt, und beide Sänger kommen aus der Schule von Kuldeep M. Pai.
(1) Raghuram Manikandans Interpretation (Leitung: Kuldeep M. Pai) ist die eines reifen jungen Mannes mit herrlicher Stimme, die Ausführung grenzt an Perfektion.
(2) Die Interpretation von Rahul Vellal fällt aus zwei Gründen auf; einmal ist es erstaunlich, wie gut die Qualität seines Gesangs in diesem Alter ist, und zum zweiten bestechen die sagenhaften Begleitmusiker.
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Insbesondere in Rahuls Version fällt der überirdische Klang der Mridangam auf, es ist wie ein Ruf aus dem Jenseits, himmlisch. Die Mridangam erklang und erklingt bei Shivas wildem kosmischem Tanz der Schöpfung und der Zerstörung (Ânanda-Rudra-Tândava des Shiva Natarâja) und erhielt deswegen den Namen Deva Vadyam, göttliches Instrument. Bei jedem Hören der Mridangam denke ich spontan an Lord Shiva.
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(1) Ein weiteres Meisterwerk von Shrî Purandara Dâsa, »tambûri mîtidava – Wer die Tambura spielt, überquert den Ozean der weltlichen Existenz«. Es singt erneut Raghuram Manikandan, hier noch sehr jung und schon so reif, eine verblüffende Gesangsqualität. Die Begleitmusiker sind hervorragend. Hinreißend und pures Sattva, wie alle Kompositionen des großen Purandara Dâsa.
(2) Noch eine wunderbare Version von »Tambûri mîtidava«. Auffallend ist hier die herrliche Stimme der Sängerin Gayathri Girish, die »mühelos und makellos« (wie ein Bewunderer schreibt) Shrî Purandaras Lied meditativ zum Ausdruck bringt.
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»mânasa sanchara re brahmani … O mein Geist, begib dich auf eine Pilgerreise zum Brahman«. Geht es nach der Anzahl der Versionen, dann ist dies das berühmteste, beliebteste Lied des südindischen Heiligen Shrî Sadâshiva Brahmendra (15. Jdht.).
(1) Die Version der Sängerin Sadwini Koppa, nur mit Tanpura-Begleitung und dezentem (nicht aufdringlichem) Rhythmus kann man als klassisch bezeichnen.
(2) Die Version mit Rahul Vellal ist wundervoll – weil es erstaunlich ist, mit welcher Hingabe ein so junger Sänger das Lied vortragen kann. Wohl auch eine Frucht seines Lehrers Kuldeep M. Pai.
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(3) Die in meinen Ohren angenehmste, ruhigste, andächtigste Version ist jene der Sängerin Pooja Gopalan. Auch das Arrangement ist wundervoll, dem Lied entsprechend. Falls das Video gelöscht werden sollte, hier eine zweite Möglichkeit.
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Auf dieser Seite sind größtenteils die spirituellen Lieder im südindischen (karnatischen) Stil vertreten. Hier ein Beispiel der ebenso großartigen nordindischen (Hindustani-)Kunst. Die berühmte Sängerin Kishori Amonkar singt einen Bhajan der Mystikerin Mirabai (15. Jhdt.) zu Ehren von Shri Krishna. Die Begleitmusiker sind einmalig. Der Gesang Amonkars, verbunden mit dem hypnotischen Rhythmus ergibt etwas Überirdisches.
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»Namo Narayanaya Namo« ist eine Komposition des mittelalterlichen Heiligen und Musikers Shrî Annamâchârya. Die für mich schönste Fassung ist vom Sänger G. Balakrishnaprasad, ganz traditionell. Man kann diese herrliche Hymne nicht oft genug hören.
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»Vishweshwara darshan kar chalo mana tuma kashi« – »O mein Geist, unternimm eine Pilgerfahrt nach Kâshî, um dort die Vision des HERRN Vishweshwara (Lord Shiva) zu haben …« So lautet der Beginn des bewegenden Liedes des südindischen Mahârâjas Svâti Tirunâl (König, Musiker, Komponist), der sich nach Kâshî (Benares) sehnte. Die Stimmung ist entsprechend sehnsuchtsvoll im herrlichen Râga Sindhubhairavi.
(1) Die Interpretation des Sängers Sreevalsan ist die »normale« (halb-)klassische, wie man sie eigentlich erwartet, meisterhaft gesungen und einfach wunderschön. Sreevalsan ist sehr inspiriert, er hat die Stimmung des Liedes erfasst.
(2) Die Version der Sängerin Sivasri Skandaprasad betrachte ich als absolut hingegeben, seelenvoll und friedenbringend. Auch sie geht direkt ins Herz, weil sie die Intention, die Stimmung des königlichen Komponisten trifft. Ihr Gesangsstil ist alles andere als einfach, aber durch ihre Hingabe meistert sie 99 Prozent aller Schwierigkeiten. »Vishweshwara Darshan« ist einer der schönsten Bhajans überhaupt, aber in der Version von Sivasri Skandaprasad DER Bhajan in reinster Form. Eine Glanzleistung.
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Indische Kommentare zum Video:
»Transzendent.«
»Göttlichkeit im Gesang.«
»Was für eine Stimme und was für eine Darbietung!«
»Du bist einfach unglaublich! Ich höre deine Darbietung seit über drei Stunden auf meiner Terrasse in Mysore. Ich kann einfach nicht aufhören und rausgehen!«
»Welch tiefe Hingabe und Melodie deine Stimme hat! Einmal gehört, möchte ich sie immer wieder hören.«
»Jedesmal wenn ich dieses Lied höre fließen unaufhaltsam die Tränen. Ich werde IHN in Kashi bitten, der Sängerin ein Leben lang Gesundheit und Wohlstand zu schenken …«
»Vielen Dank für die Reise nach Kashi. Eine bezaubernde, hypnotisierende, göttliche Darbietung von Frau Sivasri, der Künstlerin des Jahrzehnts. Gott segne die Künstlerin!«
»Fantastisch, wundervoll, bezaubernd, unglaublicher Gesang!«
»Eine sehr schöne, spirituelle und demütige Stimme.«
»Eine wunderschöne Darbietung, Vishweshwara segne dich!«
»Mir kommen die Tränen … einfach großartig!«
»Sindhubhairavi ist ein sehr angenehmer Raga, aber wenn er von Shivasri gesungen wird, ist er noch viel schöner.«
»Eine gefühlvolle Stimme. Gott segne Sie. Möge uns weiterhin mit solch göttlicher Musik erfüllt sein.«
»Kumari Sivasris Gesang weckt tiefe Hingabe, und man kann Lord Shiva visualisieren und seine Gegenwart spüren. Eine herausragende Darbietung. Gott segne Sie.«
»Ein wundervoller Gesang voller Hingabe, mit einer außergewöhnlichen Stimme und Ihrem Lieblings-Raga. Ich höre ihn täglich 5 bis 10 Mal, besonders nachts – dieser Raga ist hypnotisch!«
»Devi Sivasri, wer auch immer Ihnen zuhört, wird wahrlich eine innere Offenbarung erfahren – so ist Ihre Art zu singen.«
»Möge Lord Shiva Sie von ganzem Herzen segnen.«
»Sehr schön. Voller Bhakti Bhava. Mit großer Klarheit und Tiefe. Wir können in dieses Lied eintauchen. Danke.«
»Voller hingebungsvoller Inbrunst beim Singen. Danke für diese wunderschöne Interpretation.«
»Eine unvergessliche Sängerin. Ich bin stolz, Sie in Indien zu haben, Ma'am.«
»Ich hatte Vishwanatha-Darshan durch Ihre göttliche Musik. Ausgezeichnet! Vielen Dank, Ma'am.«
»Wunderbar! Swati Thirunal Maharajs Schöpfungen sind immer ein besonderes Erlebnis. Ihre Aussprache ist absolut kristallklar. Gott segne Sie, Kind.«
»Ich verspüre jetzt den Drang, nach Kashi zu reisen.« • »Sie haben mich zu Füßen von Lord Shiva geführt.«
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Der geheimnisvolle Râga Sindhubhairavi steht für Trennung (vom Göttlichen), Trauer, Mitleid, Hingabe. Die göttlich-sehnsuchtsvolle Schwingung von Svâti Tirunâls Meisterwerk »Vishweshara Darshan« kommt in dieser einmaligen Violinfassung der Geschwister Ranjani und Gayatri überaus deutlich zum Vorschein.
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»Dhanashree Thillana«, ein weiteres Werk von Mahârâja Svâti Tirunâl, hier in einer Fassung für Violine, makellos gespielt von Ambi Subramaniam, mit hervorragenden Perkussionisten.
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Das berühmte »Shri-Lalita-Sahasranama«, »die tausend Namen (sahasranâma) der Göttlichen Mutter (Shrî Lalita Devi, Shakti)«, ein heiliger Hindutext aus dem Brahmanda-Purana, hier in dreifacher Version.
(1) Die »strenge« von Kuldeep M. Pai mit deutlicher Aussprache des Sanskrit.
(2) Die ebenso klassische der Schwestern Ranjani und Gayatri.
(3) Die weniger strenge, angenehme und auch meditative der Sängerin Rita Thyagarajan.
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Der »Große Mantra« (mahâmantra) »Hare Krishna …« existiert in Hunderten von Versionen. Hier werden zwei indische vorgestellt, beide atmen den wahren Geist Indiens:
(1) Sänger Hari Om Sharan, klassisch und sehr schön.
(2) Eine wundervolle Version mit der Stimme von Jagjit Singh. Seine Version ist sehr lang, weil Singh neben dem Mahâmantra weitere Anrufungen Krishnas einfügt.
Zwei westliche Versionen von Krishna Das, sie besitzen eine eigene Magie im Zusammenwirken von großartigem Sänger und wunderbarem Chorus:
(4) Township Krishna
Zu den beiden westlichen Versionen passt der Kommentar eines Inders:
»Das nennt man Singen aus der Seele, denn es verbindet sich mit der Seele des anderen und gibt sowohl dem Sänger als auch dem Zuhörer das Gefühl, dass alle Seelen miteinander verbunden sind und dass niemand auf diesem Planeten allein ist … Krishna Das ist ein wahrer Anhänger von Neeb Karori Baba, dem großen Heiligen … welche Freude und welcher Frieden!«
♦ ♦ ♦
(5) Die Originalversion. Es sollte hinzugefügt werden, dass es verschiedene Vaishnava-Sampradâyas gibt (vaishnava = »Verehrer Vishnus«; sampradâya = »Tradition«), und dass nur die Gaudiya-Vaishnavas aus Bengalen (Shri Krishna-Chaitanya Mahaprabhu, Swami Prabhupada, ISKCON) den Mahamantra in der Reihenfolge »Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare / Hare Râma Hare Râma Râma Râma Hare Hare« singen, weil sie Krishna als höchsten Gott ansehen und aus weiteren für mich nicht nachvollziehbaren Gründen.
Die anderen Vaishnavas singen »Hare Râma Hare Râma Râma Râma Hare Hare / Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare« und berufen sich auf die Originalschrift Kali-Santârana-Upanishad, wo gesagt wird:
»Am Ende des Dvâpara-Yuga ging Nârada zu Brahmâ und sprach zu ihm: O HERR, wie soll ich, der ich auf der Erde umherwandere, das (schlechte) Kali-Yuga überwinden? Brahmâ antwortete: Du hast gut gefragt. Höre auf das, was alle Veden geheim und verborgen halten, wodurch man den Samsâra im Kali-Yuga überqueren kann. Durch die Rezitation der Namen des Ur-Wesens, des HERRN Nârâyana ist es möglich, (die schlechten Wirkungen des) Kali-Yuga zu überwinden. Nârada fragte erneut: Was sind das für Namen? Brahmâ erwiderte: Hare Râma Hare Râma Râma Râma Hare Hare / Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare.«

Ich folge dem und sehe »Hare Râma Hare Râma Râma Râma Hare Hare / Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare« als die Originalversion an.
Jeweils mit → »Hare« als Vokativ (= Anrufungsform) von → Hari = Nârâyana.
Die Gaudîya-Vaishnavas aus Bengalen interpretieren dagegen »Hare« als den Vokativ von → »Harâ«, ein Beiname von Krishnas Shakti → Radhâ. Auch dies ist schwer nachvollziehbar, da es ja dann bei dem Anrufen von Râma (Shakti → Sîtâ) nicht passend wäre.
Shrî Râma gilt als der siebente Avatâra («Herabkunft, Inkarnation«) von Vishnu/Nârâyana, Shrî Krishna als der achte. Wohl auch daher die Reihenfolge in der Originalversion.
♦ ♦ ♦
Aufnahmen des Mahâmantra gibt es Hunderte. 95 Prozent davon lauten auf »Hare Krishna … Hare Rama …«, weil die Gaudiya-Vaishnavas (ISKCON unter Swami Prabhupada) ausschlaggebend für die Verbreitung des Mantra im der gesamten westlichen Welt waren.
Bei YouTube findet man relativ wenige Aufnahmen der Originalversion »Hare Rama … Hare Krishna …«. Hier einige Beispiele:
Version 1, Sänger Puran Shiva; wunderbarer Klassiker.
Version 2, Sänger Jagjit Singh, legendär.
Version 3, weibliche Sängergruppe unter Leitung von Kuldeep Muralidhar Pai.
Version 4, Sängerin Raseshwari Devi.
Version 5, Sängerin Raseshwari Devi, verschiedene wundervolle Varianten.
Version 6, Sänger Ravindra Jain, Mahamantra und weitere Anrufungen.
Version 7, Sänger Mannraj Parihar.
Version 8, Sänger Chinna Jeeyar Swami.
Version 9 ist jene von Shri Sathya Sai Baba persönlich gesungene. Schlechte Tonqualität, aber die Melodie ist die schönste überhaupt.
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Genauso unvergesslich wie die Stimme von Jagjit Singh ist jene unverwechselbare von Pandit Jasraj (1930–2020). Ein Beispiel seiner Kunst ist dieser Râma-Bhajan. Er besticht durch die Tiefe der Hingabe und durch den mitreißenden Rhythmus, was insbesondere für die letzten, sehr intensiven 5 Minuten gilt. Wunderbare Begleitmusiker. Von Pandit Jasraj sollte man sich einfach tragen lassen.
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Indische Kommentare zum Video:
»Ich bedaure zutiefst, diesen Bhajan nicht schon früher entdeckt zu haben.«
»Einer der besten Bhajan-Sänger der Welt.«
»Pandit-ji! Die Bhajans und Hymnen, die Sie singen, haben die Kraft, selbst einen Atheisten auf den spirituellen Pfad zu führen. Ich danke Ihnen von Herzen, verehrter Meister.«
»Pandit-ji, Sie sind der Inbegriff des Gesangs. Jedesmal wenn ich Ihre Stimme höre, erfüllt sie mich mit überschwänglicher Freude und Glückseligkeit.
»Immer wenn ich diesen wundervollen Bhajan höre, kommen mir die Tränen. Was für ein großartiger Mensch er doch gewesen sein muss. Gott segne seine Seele.«
»Dieser Bhajan ist mir sehr wichtig. Ich habe ihn schon oft gehört und er schenkt mir immer wieder neue, ewige Freude und Ruhe. Möge Gott die große Seele von Pandit-ji segnen.«
»Pandit-ji erhebt sich mit seiner gefühlvollen, spirituellen und meditativen Stimme zu höchster kosmischer Energie.«
»Mir fehlen die Worte, um die Pracht dieses Bhajans zu beschreiben.«
»Pandit-ji, die Göttin Saraswati selbst wohnt Ihrem Gesang inne; er öffnet das Tor zur Vereinigung mit dem Göttlichen.«
»Wenn man Pandit Jasraj-ji zuhört, fühlt man sich dem Göttlichen nähergebracht; wahrhaft wunderbar.«
»Ehrerbietung und Verehrung für Sie; wo auch immer Sie sein mögen, mögen Ihre Bhajans und Kirtans weiterhin Gnade über das Land Indien bringen.«
»Einen Bhajan zu Ehren von Lord Ram, gesungen von dem verehrten Pandit-ji, zu hören, lässt das Herz schmelzen; ich verneige mich voller Ehrfurcht.«
»Millionenfache Ehrerbietung zu den heiligen Füßen des hochverehrten Pandit-ji.«
»Immer wieder verneige ich mich vor Pandit-ji; Ihre melodische Stimme hallt den ganzen Tag in meinem Geist wider.«
»Es ist zutiefst betrüblich, dass die Welt einen solch großen Weisen und ein wahrhaft seltenes Juwel verloren hat. Immer wieder verneige ich mich vor Pandit-ji; ich bete zum Vater des Universums, Lord Shiva, und zu Mutter Bhagawati, ihm ewigen Frieden zu gewähren.«
»Ein friedvoller Bhajan. Das Zuhören mit geschlossenen Augen erhebt einen in ewige Sphären. Ruhe in Frieden, Pt. Jasraj-ji; Sie leben in unseren Herzen weiter, und wir werden uns stets an Sie erinnern.«
»Jai Shri Ram. Sie sind ein wunderbarer, unvergesslicher, göttlicher und unschätzbarer Schatz für uns Anhänger des Sanatana Dharma. Sieg Ihnen. Im menschlichen Leben ist der Name des HERRN die wahre Essenz; alles andere ist lediglich Illusion (Maya). Sprecht voller Liebe: Jai Shri Sita-Ram, Sita-Ram, Sita-Ram. Ein großartiger Bhajan. Ehrerbietung an Pandit Jasraj-ji.«
»Bravo, bravo ... Pandit-jis Gesang ist mit Worten nicht zu beschreiben.«
»Wann immer ich keinen Lebensmut verspüre, höre ich mir Lieder über Lord Rama an.«
»Hundertfache Ehrerbietung und Anerkennung für Pandit Jasraj-ji. Worte reichen nicht aus zu versuchen, seinen Gesang zu beschreiben; ich neige mein Haupt in Ehrfurcht.«
♦ ♦ ♦
Von Pandit Jasraj findet man hier einen weiteren außergewöhnlichen Bhajan, »Om Namaha Shivaya«, siehe zwei Absätze weiter unten.
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»Om Namo Nârâyanâya« ist einer der Moksha-Mantras (moksha = Erlösung, Freiheit). Es existieren zahllose Rezitationen bei YouTube, und 95 Prozent davon sind nicht gut. Von den total verkitschten, missverständlichen westlichen Versionen ist a priori nichts zu halten. Bei 90 Prozent der indischen Aufnahmen fallen zwei Dinge negativ auf: 1. Das einsilbige »Om« wird zweisilbig gesungen, »O↓-Om↑«, ein Fehler – siehe dazu die Kritik eines echten Fachmanns hier; 2. Die altehrwürdige, heilige achtsilbige Formel (ashtakshara mantra) wird auf sieben Silben reduziert (»Om namo Narayana«) – unbegreiflich; eine typisch indische Sorglosigkeit bzw. Gleichgültigkeit.
Fünf einigermaßen befriedigende Versionen:
Version 1 – »esoterisch«, etwas zu langsam gesungen, aber korrekt.
Version 2 – schneller gesungen, korrekt und gut.
Version 3 – ohne Musik; reine Rezitation von Swami Vishwananda, sehr gut.
Version 4 – ohne Musik, reine Rezitation, weiblich, sehr gut.
Version 5 – als liebliches Lied, daher Rezitation sehr frei.
Version 6 – als Lied, daher Rezitation sehr frei.
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»Om Namah Shivâya« ist ein weiterer Moksha-Mantra. Auch hier: zahllose Rezitationen, 95 Prozent nicht hörenswert. Selbst bei einem »nur« fünfsilbigen Mantra (panchakshara mantra; mit vorangehendem OM sechssilbig, shadakshara mantra) gelingt es vielen Sängern, Fehler zu machen; der auffälligste liegt in den Betonungen: Om übertrieben lang; Shiva mit zu langem i (Shiiva) statt mit kurzem, wie es korrekt wäre; das betonte (und daher an sich lange) a in Shivaya übertrieben lang … Zwei relativ befriedigende Versionen:
Version 1 – (zu) langsam gesungen, gute Rezitation.
Version 2 – leider zuviel Rythmus, aber gute Rezitation.
♦ ♦ ♦
Version 3 – kein ausschließliches »Om Namah Shivaya«, sondern ein wahrlich einmaliger Bhajan des unübertroffenen Pandit Jasraj (1930–2020) mit ständigem Refrain (Hauptmotiv) des Panchakshara-Mantra, natürlich perfekt in Aussprache und Rezitation. Wunderbare Begleitmusiker. Falls dieses Video gelöscht werden sollte, hier aus einem anderen Kanal derselbe Bhajan: → Link.
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Indische Kommentare zum Video:
»Aus meiner fünfminütigen Pause wurde das Ansehen des gesamten Videos.«
»Ich habe Tausende ähnlicher Versionen gehört, aber nicht eine einzige wie diese.«
»Dies ist nicht nur ein Bhajan, sondern ein Heilmittel, eine therapeutische Erfahrung. Om Namah Shivaya.«
»Alle Negativität verschwindet während man dieses Meisterwerk hört.«
»Wann immer ich diesen von Pandit Jasraj-ji gesungenen Bhajan höre, fühle ich mich nach Shivaloka (der Wohnstätte von Lord Shiva) versetzt.«
»So wie das Göttliche inkarniert, so tun es auch Musiker wie Pandit Jasraj-ji – sie sind wahrlich selbst Inkarnationen. Sie heiligen die Welt mit ihrem Gesang, bevor sie von uns gehen. Om!«
»Eine magische Stimme; man wird nie müde ihr zuzuhören. Ich verneige mich vor Ihnen und Ihrer Stimme.«
»Hundertfache Verbeugung vor Pandit-ji. Das Land hat heute ein unschätzbares Juwel verloren; möge Gott Pandit-ji ewigen Frieden gewähren. Eine tief empfundene Würdigung.«
»Wunderbar beglückend, unvergleichlich ... eine göttliche Stimme ... ein Hauch des Göttlichen in Ihrer Stimme ... tausendfache Verbeugung. Sie sind ein wahrer Sohn der Heimat im Reich der Musik. Sie werden zeitlos und unsterblich bleiben.«
»Eine Stimme von höchstem Format und voller Wunder. Verbeugung vor der verstorbenen Seele.«
»Eine Stimme wie ein Wasserfall, der aus mächtigen Bergen hervorbricht und den Durst der Dürstenden stillt.«
»Immer wieder verneige ich mich vor Pandit Jasraj-ji; ich hatte das Privileg, ein Programm für ihn zu organisieren und ihn einmal persönlich zu treffen! Er war ein bemerkenswert bescheidener und doch außergewöhnlicher Künstler. Eine wahrhaft gesegnete, göttliche Stimme.«
»Eine Stimme von höchstem Rang – Pandit Jasraj-ji.«
»Welch eine Darbietung; Pandit-ji hat mit dem Gesang des Shiva-Mantras die Seele verzaubert. Es fühlt sich an, als wären wir in eine andere Welt versetzt worden – als hätten wir das Allerheiligste des Göttlichen betreten. Tausendfache Ehrerbietung für eine solch große Seele.«
»Es fehlen die Worte, um die klassische Darbietung dieses wunderschönen Bhajans angemessen zu würdigen. Om Namah Shivaya.«
»Pandit-ji, tausendfache, tief empfundene Ehrerbietung an Sie; Sie haben den Verehrern Shivas ein zutiefst berührendes Geschenk gemacht.«
»Gott wählt gezielt die Besten aus, um seine Lieder zu singen.«
»Wer Pandit Jasraj ji nicht kennt, kennt sich mit klassischer indischer Musik nicht aus. Möge seine Seele in Frieden ruhen. Eine Legende. Om Shanti.«
»Seine Stimme ist wie das majestätische Brüllen eines Löwen!«
»Ich habe gerade Fieber und viele Emotionen bewegen mich; doch sobald ich dieses Stück abspielte, waren alle Schmerzen und Beschwerden wie weggeblasen. Om Namah Shivaya.«
»Das ist der beste Shiva-Bhajan, das ich je gehört habe. Was für eine Tiefe in der Stimme! Es erzeugt intensive, göttliche Gefühle. Ruhe in Frieden.«
»Nachdem ich nur ein einziges Lied von Pandit Jasraj ji gehört hatte, wurde ich zum Fan und begann, all seine Lieder zu hören. Seine Stimme ist göttlich und berührt die Seele. Mein ganzer Körper empfindet neue Freude, wenn ich seine Stimme höre.«
»Ruhe in Frieden ... Deine Stimme schenkt täglich Millionen von Menschen neue Energie.«
»Eine unvergleichliche Melodie, die den Hörer auf den Weg zur Erlösung führt – ein vollendeter, hingebungsvoller Beitrag der Legende Sri Pandit Jasraj ji.«
»Was für eine Legende ... Man fühlt sich mit Shiva verbunden, während man die Shiva-Upasana hört. Eine göttliche Stimme.«
»Was für ein wunderschönes Werk. Es fehlen die Worte, um seine Schönheit zu beschreiben; jedes Wort ist voller Bedeutung, und die unglaublich tiefe Stimme trifft direkt ins Herz, sodass einem die Tränen kommen. Ein direkter Weg ins Innerste des Herzens.«
»Gänsehaut garantiert, eine direkte Verbindung zu Lord Shiva – all dies dank Guru Pandit Jasraj.
»Alles Vergängliche vergeht, doch Sie, Pandit-ji, sind gesegnet. Durch Ihre betörende Stimme bleiben Sie unsterblich.«
»Mir fehlen die Worte, um Pandit Jasraj ji meine Dankbarkeit dafür auszudrücken, dass er durch seine faszinierende Stimme solch immense Heilkraft schenkt. Möge seine Seele in Frieden ruhen.«
»Als jemand, der von Musik keine Ahnung hat, fehlen mir einfach die Worte. Überirdisch – ihm zuzuhören ist für mich wie Meditation.«
»Pandit Jasraj ist großartig; seine Stimme ist ein Wunder, seine Artikulation bewundernswert und die Tiefe seines Gesangs übertrifft die des Pazifiks. Wunderbar, unglaublich, einzigartig und unendlich.«
»Die Stimme Gottes, für Gott – die unübertreffliche Stimme von Pandit Shri Jasraj-ji.«
»Das ist der Unterschied zwischen gewöhnlichen Sängern und Legenden: Sie stellen eine Verbindung zum Allmächtigen her.«
»Seine göttliche Stimme ist wie ein Zaubertrank, der verzweifelte Seelen heilt.«
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»Hey Govinda Hey Gopala« … Der berühmte Krishna-Bhajan des Heiligen Surdas hier in der Version der Sängerin Gayatri Kamakoti. Sehr indisch, sehr rein, hingegeben.
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Einige indische Kommentare:
»Die bezaubernde Komposition wird durch die himmlische Stimme noch ergreifender, friedvoller und göttlich.«
»Eine göttliche, die Seele berührende Darbietung, die uns sehr an MS (Subbulakshmi) Amma erinnert. Göttliche Stimmqualität. Ich habe sie in vollen Zügen genossen, war wie verzaubert und in Glückseligkeit.«
»Wirklich erleuchtet, wie MS Amma.«
»Exzellente Darbietung.«
»Wunderbare Interpretation.«
»Sehr gut gesungen. Gute Intonation. In Erinnerung an die Legende MS Amma.«
»Wunderbarer Ausdruck im Gesang.«
»Eine friedvolle Darbietung.«
»Einfach großartig.«
»Exzellente, wunderschöne Aufführung. Schlicht und nur mit der Tanpura gespielt. Gott segne Sie.«
»Eine gefühlvolle Darbietung. Absolut bezaubernd.«
»Tiefe Liebe zu Gott.«
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(1) »Shri Krishna Govinda Hare Murari« ist einer der beliebtesten Bhajans, davon gibt es sicherlich Hunderte von Versionen. Die hier ausgewählte hat zwar eine westliche Begleitung (sie ist jedoch recht dezent), aber die Hingabe des Sängers Nandlal Chhanga bringt das Lied auf eine hohe Schwingung, weswegen ich sie vielen anderen gegenüber bevorzuge.
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♦ ♦ ♦
(2) »Shri Krishna Govinda Hare Murari« – die schöne Version des Sängers Sahil Bhogale. Die Aufnahme geht über eine Stunde lang, sie ist als musikalische Meditation gedacht, mit der ständigen Wiederholung des mantragleichen, wunderbaren »Govinda Gopala Govinda Gopala …«. Reines Sattva-Guna. Je länger der Gesang dauert, je mehr man sich in diese Schwingung versenkt, desto tiefgreifender die Wirkung.
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Hervorragende Sänger, wunderbarer Chorus: Einige der schönsten Bhajans, gesungen zu Ehren von Shrî Satya Sâî Bâbâ.
Jaya Jaya Rama Jaya Raghu Rama
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»Hriday Kutiro Dvar« ist ein alter Bhajan aus Bengalen, der durch Paramahamsa Yogânanda berühmt wurde unter dem Titel »Door of my heart«. Hier eine Version von den Gurubhakti Brothers, welche die sehnsuchtsvolle Schwingung des Liedes am besten wiedergibt.
»Door of my heart, open wide I keep for Thee. Wilt Thou come, wilt Thou come? Just for once come to me. Will my days fly away without seeing Thee, my Lord? Night and day, night and day, I look for Thee night and day.«
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»Om Jay Lakshmi Mata« hat dieselbe Melodie wie das noch berühmtere »Om Jay Jagadisha Hare« und richtet sich an die Göttliche Mutter. Auch davon gibt es zahllose Fassungen. Ich kenne sehr viele und kann sagen: Keine ist besser als die hier vorgestellte mit der wunderbaren Sängerin Shamika Bhide. Eine schnörkellose, nicht pompöse, in der gebotenen religiösen Einfachheit vorgetragene Hymne. Reines Sattva-Guna.
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»mânasa bhajare guru-charanam dustara-bhava-sâgara-taranam … Verehre im Geist die Füße des Gurus; (sie sind das Boot,) um den schwer zu überquerenden Ozean der (weltlichen) Existenz zu überqueren.«
Als der 14jährige (!) Satya Sâî Bâbâ im Jahre 1940 sich als Guru offenbarte und Seine Mission begann (»Meine Verehrer rufen mich …»), war dies die Anfangszeile des ersten Bhajans, den Er Seine Anhänger lehrte. Diese Zeile ist die Essenz des spirituellen Weges [→ Link].

Die Anfangszeile, welche Shri Sathya Sai Baba als den größten Mantra pries, fasst seine Lehre zusammen: Der königliche Weg zum höchsten Ziel des menschlichen Lebens – die Freiheit (Moksha) vom qualvollen Kreislauf der Geburten und Tode – ist die völlige Hingabe an den Guru.
Manasa Bhajare Guru Charanam
Dustara Bhava Sagara Taranam
Guru Maharaj Guru Jai Jai
(Sathya) Sai Natha Sadguru Jai Jai
Om Namah Shivaya Om Namah Shivaya Om Namah Shivaya Shivaya Namah Om
Arunachala Shiva Arunachala Shiva Arunachala Shiva Aruna ShivOm
Omkaram Baba Omkaram Baba Omkaram Baba Om Namo Baba
Der Bhajan wurde und wird sehr oft vertont. Es gibt viele Versionen des tiefgründigen Liedes; in meinen Ohren die schönsten sind:
Version 1, die Tonqualität ist bescheiden, aber das rare Dokument berührt, denn Sathya Sai Baba singt hier persönlich »seinen« Bhajan (mit geringen Abweichungen von obigem Text).
Version 2, die offizielle Version des Sai Baba-Ashrams.
Version 3, Sängerin Sanjeevani Bhelande.
Version 4, Sängerin Nyoman Krisna.
Version 5, Sängerin Tapati.
Version 5, Sänger Kaveesh Maharaj.
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Pushpendra & Amrita Chauhan – das Paar gehört zu den Interpreten der »neuen Bhajans«. Gemeint sind damit nicht die Melodien, welche nach wie vor klassisch sind und gar nicht verändert werden können, sondern die Begleitmusik – eben modern. Viele neue Bhajans sind für mich nicht mehr genießbar. Die Chauhans allerdings halten sich in dieser Hinsicht eher zurück; modern ja, aber erträglich und manchmal sogar schön.
(1) Die angenehme Stimme von Pushpendra Chauhan kommt in dieser Eigenkomposition – ein kleiner Geniestreich – zur Geltung: Ram Ram Sita Ram
(2) und hier, Jaha Le Chaloge.
Die wundervolle natürliche Stimme von Amrita Chauhan hier:
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Von dem Klassiker »Bhajo Nitai Gauranga« – eine Hymne zu Ehren der Heiligen Gauranga (= Shri Krishna-Chaitanya Mahaprabhu) und Shri Nityananda Prabhu – gibt es viele Fassungen. Die Interpretation der Musikgruppe »Ârâdhana« ist mir die liebste wegen der außergewöhnlichen Schwingung. Wobei hier ein Wermutstropfen enthalten ist. Ein Kommentator unter dem Video hat es so formuliert: »Sehr schön vorgetragen. Aber die Musik überwältigt den (zu leisen) Gesang. Habt Vertrauen in Ihn und in eure Stimmen, wenn ihr Ihn preist. Ihr würdet nie etwas falsch machen.« Trotz des Ungleichgewichts Musik-Gesang hat der Bhajan die höchste Schwingung – und nur darum geht es im Spirituellen.
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»Amma Amma Taye« (»Göttliche Mutter, die du alle Wesen ernährst und führst«) – dieser Hymnus aus Südindien wurde in Westen hauptsächlich durch Amma und ihre Musikgruppe bekannt. Der für westliche Sänger schwierige Text (Sprache: Tamil) wird nur in indischen Versionen gesungen, während man sich im Westen auf die ersten zwei Zeilen beschränkt, in dieser Art ein Mantra: ammâ ammâ tâye akhilândeshvarî nîye / annapûrneshvarî tâye âdi parâshakti nîye.
(1) Die kurze Originalversion des Komponisten Pithukuli Murugadas.
(2) Die Version von Amma, wie der Westen sie kennengelernt hat; die Klangqualität ist allerdings bescheiden.
(3) Eine berührende Version (Live-Aufnahme, bescheidene Klangqualität) stammt von Nina Hagen; sie singt aber nur die ersten zwei Zeilen.
(4) Die Sängerin Anoushka Appassamy bietet mit lieblicher Stimme den vollen Text; er erscheint im zweiten Kommentar unter dem Video, allerdings ohne Übersetzung.
(5) Die in meinen Ohren schönste und andächtigste Version ist eine Live-Aufnahme von «Prof. Raju & students«. Hervorragend.
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Ebenfalls eine musikalische Meditation ist das in die Länge gezogene [Dauer: 1 Stunde] wundervolle, jedem Inder bekannte »Shriman Narayana«. Die Version der Sängerin Divya Dhwani ist klassisch: der typische Grundton, der sanfte Gesang, der dezente und zugleich wunderbar treibende Rhythmus – nur die Essenz. Die Schwingung ist daher tief, ernst, reinstes Sattva-Guna.
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Indische Kommentare:
»Herzlichen Dank für das Hochladen dieses Nektars auf YouTube!«
»Extrem friedvoller Bhajan.«
»Sehr schöner Kirtan. Bringt den Geist zu den Füßen Narayanas. Vielen Dank.«
»Sehr göttlich, energetisch und friedvoll. Ich möchte das immer hören.«
»Sehr schön, beruhigend. Keine Störung durch ausgefallene Musik oder Gesangseinlagen. Perfekt, um einen in die Tiefen des eigenen Inneren zu führen. Ich bin zu Tränen gerührt. Das wird definitiv ein Dauerbegleiter für mich. Gott segne dich!«
»Es ist erstaunlich, so lange zu singen und dabei Ihren Atem zu harmonisieren. Jai Shri Krishna!«
»Es scheint, dass meine Seele durch das Hören dieses Liedes gereinigt wird.«
»Ich fühle mich wirklich sehr erleichtert, nachdem ich das gehört habe. Danke von ganzem Herzen!«
»Dieser Bhajan verleiht mit deiner süßen Stimme viel Frieden ... der Geist wird beim Hören hypnotisiert ... Gott segne dich!«
»Meine Mutter war fasziniert, als sie Ihre Stimme hörte. Sie saß mit geschlossenen Augen da und sang weinend ›Narayana‹. Sie haben wirklich eine wunderschöne Stimme.«
»Deine heilige Stimme ist ein wunderbares Geschenk der Gnade Gottes. Ich fand Frieden, indem ich mit geschlossenen Augen zuhörte. Immer wenn ich traurig bin, höre ich es und beruhige meinen Geist.«
»Möge Lord Narayana Sie beschützen! Sehr schöner, beruhigender, göttlicher Klang, der direkt aus dem Himmel kommt. Vielen Dank.«
»Divya, du hast eine ganz göttliche Melodie gesungen.«
»Sehr sehr sehr schön, der beste Gesang, den ich je gehört habe. Möge sich dein Ruhm verbreiten, Jai Narayana!«
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Tulsidas (Gosvâmî Tulsîdâs, 16. Jhdt.) – Asket, Philosoph, Dichter, Heiliger – ist der Schöpfer des himmlischen »Ramcharitmanas«, »der See der Taten von Gott Rama«. Das Werk, ein Höhepunkt der klassischen indischen Literatur (Sprache: Avadhî, ein Hindî-Dialekt), besteht aus über viertausend »Chaupayas«, wörtlich »Vierzeiler«. Der Gesang dieser Vierzeiler erfüllt die indische Atmosphäre Tag für Tag, sie sind in jedem Ashram, in jedem Tempel, ja, in jedem Haushalt zu hören.
(1) Als ein Stück des besten Indiens sei hier ein 18-Minuten-Video mit einigen Vierzeilern (»Siddha-Chaupaya«) vorgestellt, gesungen von Suresh Wadkar und Seema Mishra. Der Gesang ist gut, die Begleitmusiker superb, alles überragend die Schwingung. Der wundervolle Text von Tulsidas ist in deutscher Sprache schwer zu bekommen. Das ist jedoch zweitrangig; wie hier mehrfach betont wird, ist das Entscheidende der Klang, die Schwingung. Man gebe sich der Schwingung hin, dies erhebt den Geist und erfüllt ihn mit Frieden. Update Oktober 2025: Das von mir verlinkte Video ist mehrmals als »nicht verfügbar« angezeigt worden. Hier daher drei Links anderer Kanäle, selber Inhalt, selbe Sänger, selbe Dauer: Kanal Bhakti Sarover • Kanal Satsangkirtan • Kanal Stay Music.
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Das Video hat 36 Millionen Aufrufe, Hunderttausende von Likes, über dreizehntausend Kommentare, und diese Kommentare stammen – wie erfreulich! – mehrheitlich von sehr jungen Indern.
Eine seien zitiert:
»Schon bei der ersten Strophe hätte ich am liebsten geweint. Lord Ram, bitte sei mir gnädig. Jai Shri Ram.«
»Den Klängen dieser Hymnen wohnt ein geheimnisvoller Zauber inne. Dadurch werden die Augen feucht und man beginnt, die Nähe zum HERRN zu spüren.«
»Sie können eine solche Kraft in diesen Vierzeilern spüren, in denen Tulsidas Ji das gesamte Universum auf wundervolle Weise dargestellt hat.«
»Es scheint, als ob diese Verse des Ramcharitmanas einen von allen Sorgen und Problemen der Welt befreien, sie schenken Andacht, Kraft und Frieden. Jai Shri Ram!«
»Sehr schöne Präsentation, so ein wunderschöner Bhajan. Shri Ram Jai Ram Jai Jai Ram. O HERR, bitte segne mich weiterhin in meiner Hingabe an dich. Auch wenn der Tod kommt, werde ich mich an dich erinnern.«
»Wo immer jemand diese Vierzeiler hört, wird sein Geist rein, er findet Frieden und neue Energie wird freigesetzt.«
»Es gibt keine Worte, um diese Hymne zu erklären. Es ist in der Tat eine übernatürliche Schöpfung. Ich glaube, dieser Bhajan wird jeder Generation gefallen. In meiner Kindheit habe ich es im Radio gehört und jetzt, im Zeitalter der sozialen Medien, höre ich es jeden Tag irgendwo. Jai Shri Ram!«
»Immer wenn ich in großer Not bin, schöpfe ich durch das Anhören dieses Bhajans viel Mut und Kraft und meine Moral steigt um das Zehnfache. Jai Shri Ram!«
»Das Herz erfährt unermesslichen Frieden, wenn man diesem Hymnus Gottes lauscht. Jai Shri Ram!«
»Vor ein paar Tagen zerbrach meine langjährige Beziehung. Mir kamen negative Gedanken in den Sinn. Nach dem Anhören dieses Bhajans verspürt man immensen Frieden. Nur in der Hingabe liegt Kraft. Jai Shri Ram!«
»Durch das Hören dieses Bhajans erlangt der Geist vollkommenen Frieden und Freude, man erfährt die Gegenwart des HERRN. Jai Shri Ram!«
»Wenn wir diese Vierzeiler jeden Tag hören, wird unser Geist ruhig und wir bekommen Energie für den ganzen Tag. Verbringen Sie in diesem geschäftigen Leben unbedingt 20 Minuten mit Gott. Lord Ram wird all Ihre Probleme, Sorgen und Schmerzen vertreiben. Jai Shri Ram!«
♦ ♦ ♦
(2) Eine KI-Version des Kanals Vrinda Ke Geet. Eine wunderschöne (ungenannte) Stimme singt vier Chaupayas aus Tulsidas Werk. Das Arrangement ist »gut«, der Gesang hingegen kann nur als himmlisch bezeichnet werden. Auch hier ist ein Verständnis des Textes nicht wichtig. Die Sängerin sorgt durch die herrliche Melodieführung für göttliche Emotionen, daher schwingt alles im höchsten Sattva.
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Der in Rajasthan berühmte Sänger und Schauspieler Prakash Gandhi widmet seine angenehme, warme Stimme zunehmend dem Religiösen. Unter seinen Bhajans bestechen vor allem jene zu Ehren von Gott Rama. Die Arrangements, vor allem die Rhythmik sind leider modern, aber dezent (nicht aufdringlich). Erneut sei gesagt, dass die (durchgehend klassischen, traditionellen) Texte eher zweitrangig sind, es geht um die in höhere Sphären tragenden Schwingungen (»Shri Ram, Jaj Ram …«). Einige Beispiele:
(2) Selbe Melodie wie (1), mit anderem Text und Arrangement: Saare Jahan Ke Malik
(3) Jaha Le Chaloge Wahi Mai Chalunga
(5) Prabhu Ham Bhi Sharanagat Hai
(6) Raja Ram Aaiye, mein Favorit – ein dynamisches Sattva mit herrlich treibendem, traditionellem (nicht modernen) Rhythmus.
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»Ein einfaches Gebet« – so heißt es von dem Bhajan »Hey Prabhu Mujhe Bata Do« – O HERR (prabhu), sage es mir …«. Heute denken die meisten Inder bei diesen Worten an Krishna, Rama etc. Der Bhajan stammt aber aus der Jaina-Religion, eine der ältesten Glaubensformen Indiens und richtet sich an Gott an sich. Die Melodie ist wahrlich einfach, im besten Sinne des Wortes urtümlich; der Text ist zum Niederknien.
Am Anfang und zwischen den Strophen: Hey Prabhu Mujhe Bata Do … – O HERR, sage mir (wie ich zu Deinen Lotusfüßen gelangen kann)«.
O HERR, sage mir,
wie ich zu Deinen Lotusfüßen gelangen kann,
aus den Fesseln der Illusion (maya) heraus.
Wie kann ich Freiheit erlangen?
Hey Prabhu Mujhe Bata Do …
Ich kenne keine Formen der Verehrung (puja),
unwissend wie ich bin, HERR.
O Barmherziger, ich brauche Deine Gnade.
Wie soll ich das ausdrücken?
Hey Prabhu Mujhe Bata Do …
O HERR, ich bin zutiefst gefallen.
Du bist der Erlöser der Gefallenen.
Mein Herz ist voller Laster,
so dass ich mich schäme, vor Dir zu erscheinen.
Hey Prabhu Mujhe Bata Do …
Ob ich gut oder schlecht bin,
ich gehöre doch ganz Dir.
Weise mich jetzt nicht zurück.
Ich verneige mich vor Deinen Lotusfüßen.
Ich habe sehr viele Versionen des Liedes gehört; die meisten sind schlecht. Der Großteil der indischen Sänger und Sängerinnen hat die Einfachheit und die Schwingung des Bhajans verzerrt, indem sie einen Bollywood-Song daraus machen mit allem neu-indischen Tamtam.
(1) Eine sehr gute, andächtige Version hören wir von Prakash Gandhi mit seiner wundervollen, warmen Stimme.
(2) Die beste Version des Bhajans wird gesungen von der jungen Khushi Chaudhary, Mitglied einer Mädchenschule in Nandgaon (nahe Vrindavan, Nordindien). Sie mag nicht die Stimmqualität eines Prakash Gandhi haben, aber die Reinheit und Hingabe ihres Vortrags ist überwältigend (Untertitel zum Mitlesen). Zum ersten Mal bin ich auch von einem modernen Arragement (Gitarrist Nav Kishore Nimai Das von »Madhavas Rock Band«) begeistert, es ist perfekt. Insgesamt besticht diese Schulaufnahme durch die höchste Schwingung.
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Indische Kommentare:
»Der allererste Bhajan, der mir tatsächlich Tränen in die Augen trieb. Ein sehr schönes Gebet von einem unschuldigen Mädchen mit einem aufrichtigen Herzen.«
»Ich kann nicht aufhören zu weinen. Dieses Lied klingt einfach himmlisch und ich glaube, dass die Sängerin eine Erscheinungsform des HERRN ist. Danke.«
»Ich schloss meine Augen während ich dieses Gebet hörte, und mir kamen die Tränen.«
»So ein wunderschönes Gebet, eine hypnotisierende Stimme und Worte. Höre es dir an, während du die Augen schließt, und deine Tränen werden fließen.«
»Das beste Gebetslied, das ich je in meinem Leben gehört habe. Es hat mir Tränen in die Augen getrieben.«
»Die Unschuld liegt in ihrem Gesicht und ihrer Stimme. Sie singt aus tiefstem Herzen und berührt alle Herzen. Gott segne sie und das Team.«
»Direkt aus dem Herzen. Was für ein glückseliger Bhajan. Du hast mir den Tag versüßt. Ausgezeichnete Arbeit, Madhavas. Bitte bringt mehr Bhajans von Khushi.«
»Sehr schön und berührend, solche Gebete sollte es in allen Schulen geben. Das Mädchen hat mit einer sehr süßen Stimme gesungen. Herzlichen Glückwunsch und ich wünsche ihr eine strahlende Zukunft.«
»Sehr schöner Bhajan, schöne Musik und wunderschön gesungen von Khushi mit voller Hingabe. Gott segne dich und schenke dir Glück!«
»Worte können die Großartigkeit dieses Liedes nicht beschreiben. Ich höre es täglich. Vielen Dank. Ich bin dir, kleine Sängerin, unendlich dankbar. Meine besten Wünsche an euch alle.«
»Ich werde nicht müde, diesen hypnotisierenden Bhajan drei- bis viermal am Tag zu hören. Die Stimme ist so süß. Möge der Segen der Göttin Saraswati auf dir ruhen. Mögest du immer glücklich sein. Möge Gott all deine Wünsche erfüllen.«
»Einfach wunderschön. So viel Einfachheit und Unschuld in der Stimme, ich konnte nicht aufhören zu weinen.«
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Aus dem KI-Kanal »Krishna Within« – ein Bhajan in etwas modernerem und dennoch halbklassischem Gewand: 28 machtvolle Namen von Radha. Die Melodie ist himmlisch, die Schwingung ebenso.
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Ebenfalls KI: schöne Musik auf dem YouTube-Kanal »Krishna-Samvad«. Einige Bhajans sind fast eine Stunde lang, mit sich wiederholendem Text (Mantra) – das heißt, sie sind als musikalische Meditation gedacht:
(1) Om Namo Bhagavate Vasudevaya
(2) Hari Keshava Govinda Mantra
(4) Aarti Kunj Bihari Ki, ein kurzer Bhajan als Ausdruck sattvischer Fröhlichkeit.
KI – einige schöne Bhajans des Kanal »Sacred Chants«:
(2) Har Har Shambho
(3) Shambhu Shankar Namah Shivaya
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KI – von Sachin Ghumakkad, schöne Bhajans mit hoher Schwingung:
(1) Rang Roop Na Dekh Rey Pyare. Der Hindî-Text ist lieblich (kurz: »Wer Krishnas Namen mit wahrer Hingabe singt, dessen Leben wird rein«), aber im Grunde geht es erneut einzig um die Schwingung.
(2) Hari Satyam Hari Shivam Hari Sundaram
(4) Khali Haath Aaye They Khali Haath Jayengey
(6) Ye Jag Jhuta Hai
(7) Phoolon Ki Holi Khele Radha Krishna
(8) Suna Hai Tere Dwar Par Aakar Mohan
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Bildnachweis:
Saraswati = www.HinduGodWallpaper.com
Saraswati 2: by qvw6n2 on Wallpapers.com
Diese Seite wurde am 13.10.2026 zuletzt geändert.