Yoga Helmuth Maldoner Karlsruhe - Leser-Service Yoga-Sutra
Yoga-Institut Helmuth Maldoner Karlsruhe

Leser-Service Yoga-Sûtra


Seite 13, Absatz 3 

»Der Mensch erkennt sich selbst und Gott deshalb nicht, weil sein Geist durch die zahllosen Wünsche und Gedanken zersplittert, schwach, unrein geworden ist, kurz: weil er denkt (!). Diese Feststellung mag für einen Europäer seltsam klingen, ist aber in ihrer Kürze die Essenz …«

In der Tat halten es viele Menschen des Westens, selbst Anhänger des Yoga und anderer spiritueller Disziplinen für »übertrieben«, »unvorstellbar«, »absonderlich« (und ähnliches) zu behaupten: »weil er denkt.« Verständlicherweise wehren sich vor allem die »Denker« (Geistes- und Naturwissenschaftler) gegen die These des alten Yoga, daß der Mensch keine Erleuchtung erreichen kann, solange er denkt. Die Aussagen der großen Meister jedoch bestätigen das Gesagte. Siehe diese typischen Worte von Shri Ramana Maharshi, zu finden in den Talks with Shri Ramana Maharshi auf Seite 36:

»All thoughts are inconsistent with realisation. The correct state is to exclude thoughts of ourselves and all other thoughts. Thought is one thing and realisation is quite another.«
»Alle Gedanken sind unvereinbar mit der Verwirklichung. Der rechte Zustand ist, alle Gedanken von uns selbst und alle anderen Gedanken (aus dem Geist) auszuschließen. Gedanken sind die eine Sache, und Verwirklichung eine ganz andere.«

 

Diese Seite wurde am 25.02.2018 zuletzt geändert.

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