Yoga-Institut Helmuth Maldoner Karlsruhe

Unterricht

 

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Unterricht
Preise
Anmeldung
Förderung durch Krankenkassen?
Yoga am Samstag
Hinweise zum Unterricht
Das Buch zum Unterricht


 

Termine

in der Yogaschule Hohenzollernstr. 29, 76135 Karlsruhe
(→ Wegskizze)

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstag


 
10:00 Workshop
 
 
 
  
   
 17:30 17:30
17:30
17:30  
 19:30
19:30
19:30 19:30    

→ jeweils 90 Minuten

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blau = klassische Stunde, von allem etwas

rot = mehr Kraft, höheres Atmen, höhere Âsanas; siehe unten

grün = spezielle sanfte Stunde; siehe unten

grau = geistiger Yoga, siehe hier

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Unterricht

→ traditioneller Hatha-Yoga
→ Yogatherapie
→ spezielle Yoga-Rückentherapie
→ Heilatmen
→ Yogaphilosophie und -psychologie
→ Ernährungsberatung

Kleinste Gruppen (3–7 Pers.) mit ständiger Überwachung und Korrektur. 

Therapeutische Körperübungen, langsam und konzentriert ausgeführt. Ziel ist das sanfte, gleichmäßige Fließen der Lebenskraft (Prâna).

Ein Schwerpunkt ist das Heilatmen. Das therapeutische Atmen ist generell noch wichtiger als die Körperübungen.

Die roten Termine sind erstens nicht verbindlich (es hängt davon ab, wer gerade da ist); es handelt sich zweitens → nicht um Iyengar-, Ashtanga- oder Power-Yoga, unterrichtet wird nur die traditionelle Form.

Der grüne Termin eignet sich für Menschen mit schwerer Arthrose, sehr hohem Blutdruck, Herzproblemen, Hernien, Hüftdysplasien …

Ernährungsberatung. Der körperliche Yoga bewegt das Blut, ändert aber nicht dessen Zusammensetzung. Bei einem Mangel an Magnesium hat man nach einer Stunde Yoga nicht ein Plus an Magnesium. Das Biochemische gehört dazu, wenn man wirklich Probleme lösen will: eine rechte Ernährung und ergänzende orthomolekulare Substanzen (Vitamine usw.). In Sachen Ernährung empfiehlt sich zuerst die Lektüre des Buches, das spart Zeit und Geld.

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Preise

→ Probestunde, 90 min (in der Gruppe) = € 15

→ Zehnerkarte (10x 90 min, ein Jahr gültig) = € 145

→ Einzelunterricht 60 min = € 60

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Anmeldung

Durch eine telefonische Anmeldung (0721 36775) können Unklarheiten von Anfang an vermieden werden (so wird manchmal übersehen daß eine Probestunde nicht kostenlos ist). Und man kann klären, welcher Termin für wen passend ist. Oder: Erkundigt sich jemand nach der Krankenkassen-Anerkennung, wird sofort auf die neuen Bestimmungen hingewiesen.

Die beliebte Frage »Darf ich einfach mal vorbeikommen?« muß ich leider verneinen. Der Platz ist begrenzt; ich muß verbindlich wissen, wer wann kommt.

Ein spezieller Fall: Jemand kommt zur Probestunde; erst danach stellt sich heraus, er oder sie ist Yogalehrer(in). Warum sagt man das nicht vorher? Dann hätte sich ein Besuch erübrigt. Die Erfahrung zeigt: Yogalehrer haben kein Interesse an einer »Probestunde« und schon gar nicht an weiterführendem Unterricht. Hinter ihrem Kommen stehen andere Motive; und welche, das kann man doch am Telefon gleich sagen, oder?

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Förderung durch Krankenkassen?

Seit Januar 2014 werden Yogakurse kategorisch nur noch bei zusätzlichem Gesundheits- und Sozialberuf gefördert. Ich widersetze mich diesem typisch deutschen Bürokratismus, werde keine zusätzliche Berufsausbildung absolvieren, und damit hat sich die Sache leider erledigt.

Stellungnahme des BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland):
»Krankenkassen ignorieren den präventiven Nutzen von Yoga. Denn für die Anerkennung eines zuschußfähigen Yoga-Angebots durch die ›Zentrale Prüfstelle Prävention‹ bedarf es trotz mehrjähriger Yoga-Lehrerausbildung einer beruflichen Zusatzqualifikation. Zahlreiche Angebote bleiben somit ohne Anerkennung. Seit 2014 werden Präventionskurse über die Prüfstelle zertifiziert. Positiv geprüfte Kurse sollen von allen beteiligten Krankenkassen anerkannt werden und sind zuschußfähig. Trotzdem müssen die Anbieter eine weitere berufliche Qualifikation nachweisen, ohne die eine Anerkennung als Yoga-Präventionsangebot ausgeschlossen ist. Die abstruse Folge ist, daß die Yogalehrer eine weitere Berufsausbildung absolvieren müßten, damit ihr Yoga-Angebot den Vorgaben der Kassen genügt.«

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Yoga am Samstag

Workshop 10:00–12:30 (mit Teepause), Theorie und Praxis. Es werden Dinge besprochen, für die in den Kursen keine Zeit ist. Danach essen wir gemeinsam. 

NÄCHSTER TERMIN: wird rechtzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben.

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Hinweise zum Unterricht

1. Mitbringen: Decken, Strümpfe, Kissen. Decken: Ein Frierender kann nicht entspannen. Strümpfe: Durch kalte Füße ruiniert man sich die Yogastunde. Reine Wolle! Baumwolle vermag die Wärme nicht halten. Kopfkissen: Liegt der Kopf zu tief, fließt die Energie nicht richtig; das macht die guten Wirkungen der Übungen zunichte. Zu dünne Kissen sind sinnlos. Man liege lieber etwas höher, denn bei leichter Beugung (10°) ist die Durchblutung der Arteria vertebralis am größten. Sitzkissen: Es ist beschwerlich und schädlich, bei Atemübungen krumm, zusammengesunken dazusitzen. Ich ermuntere alle, sich ein Sitzkissen zu besorgen. Die Matten in der Schule sind aus Kunststoff, weil sie energetisch neutral sind. In den hervorragenden Wollmatten bleiben die Schwingungen der Menschen drin, sie sind für den persönlichen Gebrauch.

2. Ich bitte um eine Information über Hypertonie (Bluthochdruck), Herzprobleme, Augenleiden, Hernien (Brüche), Spondylolisthesis (Wirbelgleiten), Hüftdysplasie, Operationen … Andernfalls müßte ich jede Verantwortung ablehnen.

3. Pünktlichkeit: Sei bitte spätestens 5 Minuten vor dem Unterricht bereits im Yogaraum. Nutze diese Zeit zur Besinnung.

4. Essen: Man übt mit leerem Magen. Gegen Tee, Kaffee, Fruchtsaft oder Yoghurt ist nichts einzuwenden. Wie lange nach einer Mahlzeit gewartet werden muß bevor man mit den Übungen beginnt, kann nicht absolut gesagt werden; das hängt davon ab, was und wieviel man gegessen hat.

5. Wegen des begrenzten Platzes ist es nötig, sich im Wochenplan einzutragen. Kann ein Termin nicht eingehalten werden, bitte ich um eine rechtzeitige Absage, spätestens am Morgen des betreffenden Tages, andernfalls wird die Stunde berechnet. Eine Ausnahme ist selbstverständlich, wenn man wegen Stau den Termin nicht mehr schafft.

6. Kein Parfüm! Besonders wichtig ist das in der kalten Zeit bei geschlossenen Fenstern. Ein Problem sind auch parfümierte Waschmittel und Weichspüler; ein einziges Kleidungsstück reicht, um den Raum zu dominieren. Selber benutze ich Waschmittel ohne Parfüm und als Spülung etwas Essig. Früher haben das alle so gemacht, und es war gut. Raucher muß ich bitten, nicht kurz vor dem Unterricht zu rauchen.

7. Keine schwarze Kleidung. Die traditionellen Yogafarben sind hell, aufbauend, sattvisch. Man wird in Indien keinen Yogin in Schwarz finden. In der Farbenlehre heißt es u.a.: weiß = Reinheit, Wahrheit; gelb-orange = Energie; rosa = universale Liebe. Es gibt viele Pastellfarben zur Auswahl. Dennoch, »nicht in Schwarz kommen« ist nur eine Bitte. 

8. Es ist schädlich während der Menstruation Yoga zu praktizieren. In diesen Tagen sind Blut und Energie »auf dem Abwärtskurs«. Der Yoga zieht die Energie nach oben; das würde hier den Organismus in seiner naturgemäßen Funktion behindern. Es gibt Rückmeldungen von Frauen (sogar von Yogalehrerinnen, seltsam), die sich über diesen uralten Ratschlag empören. Was ist dann zu sagen außer: Man kann sich informieren, in den Schriften des Âyurveda, oder in den Schriften von Ärzten, die mit der hippokratischen Säftelehre vertraut waren, wie Dr. Bernhard Aschner.

9. Akute Probleme. Wer sagt »Ich kann mich heute vor Schmerzen kaum bewegen«, besuche an diesem Tag nicht den normalen Unterricht. Ich müßte sonst den Übungsplan ändern, spezielle Anweisungen geben; das ginge nur auf Kosten anderer Teilnehmer. Man suche im akuten Stadium einen Arzt oder Heilpraktiker auf.

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Das Buch zum Unterricht 

Wie hier erklärt, wird versucht reine Übunsstunden ohne Unterbrechungen für Erklärungen abzuhalten. Das ist gut für den Fluß des Prâna, und es kommt jenen entgegen, die daheim nicht üben können/wollen. Andererseits ist es natürlich, daß sich Fragen ergeben. Wem soll man es recht machen? Bei einer reinen Übungsstunde sind jene unzufrieden, die an Details interessiert sind. Kommt es zu Erklärungen, fühlen sich jene benachteiligt, die nur üben möchten. Das Dilemma ist aber keines mehr, seit es das Buch gibt. Mit einer Fülle an genauen Begründungen. Damit ist allen gedient.

 

Eingang zur Yogaschule, Mai 2011

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Bildnachweis
Ushtrâsana ©Bilderlounge/mattonimages.de
Eingang: ©HelmuthMaldoner

Diese Seite wurde am 10.08.2017 zuletzt geändert.

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