»Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr. Der Gute redekünstelt nicht, der Redekünstler ist nicht gut. Der Erkennende ist nicht vielwissend, der Vielwisser erkennt nicht. Der heilige Mensch sammelt nicht an. Je mehr er für die Menschen tut, desto mehr hat er. Je mehr er den Menschen gibt, desto viel mehr hat er. Des Himmels Weg ist, wohltun und nicht schaden. Des heiligen Menschen Weg ist, tun und nicht streiten.« [Lao Tse]
»Wir können unser Leben an tausend einfachen Dingen erproben, zum Beispiel daran, daß dieselbe Sonne, die meine Bohnen zur Reife bringt, gleichzeitig ein System von Welten wie unsere Erde beleuchtet. Hätte ich mich daran erinnert, dann wären einige Irrtümer vermieden worden. Solche Erleuchtung besaß ich nicht, als ich meine Bohnen hackte. Wie wundervoll sind die Dreiecke, deren Spitzen von Sternen gebildet werden! Wieviele verschiedene und weit voneinander entfernte Wesen betrachten sie im selben Augenblick aus den mannigfaltigen Wohnungen des Weltalls!« [Henry David Thoreau]
»In wen alle Begierden eingehen so wie in den Ozean – sich ständig füllend (dennoch) ruhig verharrend – die Wasser eingehen, der erlangt den Frieden; nicht (aber) der nach Wünschen Begehrende. Der Mensch, der alle Begierden aufgibt, der ohne Verlangen (nach Genuß und Macht) lebt, ohne den Gedanken an das ›Ich‹ und ›Mein‹ – er erlangt den Frieden.« [Bhagavad-Gita]
»So wie man denkt, so wird man – das ist das ewige Geheimnis!« [Maitri-Upanishad]
»Die Verehrung des Weisen ist ein großes Gut für die, die ihn verehren.« [Epikuros]
»Es gibt zu viele Intellektuelle auf der Welt / Die haben ausgiebig studiert und wissen einfach alles / Doch kennen sie ihr ursprüngliches Wahres-Wesen nicht / Und wandeln fern, so fern vom WEG! / Wie eingehend sie auch die Wirklichkeit erklären / Was nützen denn alle die leeren Formeln? / Wenn du ein einzig mal dein Selbst-Wesen erinnerst / Dann tut sich dir des Buddhas Einsicht auf.« [Han Shan]
»Die Menschen vergießen Ströme von Tränen für Frau, Mann, Kinder, Geld … Wer aber weint eine Träne um Gottes willen?« [Shri Ramakrishna]
»Sogenannte Intelligenz ist nur ein anderer Name für Unwissenheit. Die wahre Intelligenz ist, zu wissen, wer man selbst ist, warum man geboren wurde und welchen Zweck dieses Leben hat.« [Swami Brahmananda]
»Eine tugendhafte, aber alleinstehende und führerlose Seele gleicht einer brennenden Kohle; anstatt sich mehr zu entzünden, erkaltet sie.« [Juan de la Cruz]
»Verliere niemals die Hoffnung. Sei voll von hohen Hoffnungen und hab hohe Ideale vor Augen. Habe unendlichen Glauben, Glauben an dich selbst, Glauben an Gott, Glauben an die Worte deines Guru und Glauben an die Heiligen Schriften. Betrachte dich niemals als minderwertig. Grüble niemals nach über deine Schwächen, deine Schattenseiten, Sünden und Niederlagen. Wenn du auch heute ein Sünder bist, schon morgen kannst du, wenn du nur willst, ein Heiliger sein. Selbstvertrauen wird dir unendliche Kraft und Stärke geben. Gute Gedanken und edles Tun werden dich groß machen; unrechte Wünsche, Gedanken und Taten lassen dich tiefer sinken. Die Welt ist nichts anderes als eine Projektion deines eigenen Geistes. Wie du denkst, so wirst du.« [Swami Narayanananda]
»Es gibt drei Wege zur Erkenntnis: Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste; drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.« [Kungfutse]
»Wenn die Menschen mit ihrem Geist ebensosehr an Gott hingen wie sie an den Sinnesobjekten hängen, wer würde dann nicht aus seiner Gefangenschaft befreit?« [Maitri-Upanishad]
»Der Yogin übe dies(en Yoga) im Geheimen, an einem einsamen Ort, ohne die Gesellschaft von Menschen. Um den Schein zu wahren, bleibe er in der Gemeinschaft, sei aber mit dem Herzen nicht in ihr. Er vernachlässige nicht die Pflichten seines Berufes und Standes, erfülle sie jedoch nur als ein Werkzeug Gottes, ohne an ihnen zu haften. Wenn er so handelt, lädt er keine Schuld auf sich. Auch ein ›householder‹ (Ehemann und Ehefrau) kann durch verständiges Befolgen dieser Methode die Vollendung erreichen, daran ist kein Zweifel. Inmitten der Familie lebend, stets seine familiären Pflichten (ohne Anhaftung) erfüllend, erlangt, wer frei von Verdienst und Schuld ist und seine Sinne beherrscht, die Erlösung.« [Shiva-Samhita]
»Die Gnade des Meisters trägt mehr zur Selbstverwirklichung bei als Lehren, Vorlesungen, Meditation, usw. Diese sind nur zweitrangige Hilfen, während die Gnade des Meisters die erste und wesentliche Ursache ist.« [Shri Ramana Maharshi]
»Gemessen am Zweck der Natur, ist Armut ein Reichtum; Reichtum aber, der keine Grenzen kennt, ist große Armut.« [Epikuros]
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Diese Seite wurde am 22.12.2009 zuletzt geändert.