Yoga-Institut Helmuth Maldoner Karlsruhe

Weisheit

»Verliere niemals die Hoffnung. Sei voll von hohen Hoffnungen und hab hohe Ideale vor Augen. Habe unendlichen Glauben, Glauben an dich selbst, Glauben an Gott, Glauben an die Worte deines Guru und Glauben an die Heiligen Schriften. Betrachte dich niemals als minderwertig. Grüble niemals nach über deine Schwächen, deine Schattenseiten, Sünden und Niederlagen. Wenn du auch heute ein Sünder bist, schon morgen kannst du, wenn du nur willst, ein Heiliger sein. Selbstvertrauen wird dir unendliche Kraft und Stärke geben. Gute Gedanken und edles Tun werden dich groß machen; unrechte Wünsche, Gedanken und Taten lassen dich tiefer sinken. Die Welt ist nichts anderes als eine Projektion deines eigenen Geistes. So wie du denkst, so wirst du.« [Shri Swami Narayanananda]

»So wie man denkt, so wird man; das ist das ewige Geheimnis!« [Maitri-Upanishad]

»Wir können unser Leben an tausend einfachen Dingen erproben, zum Beispiel daran, daß dieselbe Sonne, die meine Bohnen zur Reife bringt, gleichzeitig ein System von Welten wie unsere Erde beleuchtet. Hätte ich mich daran erinnert, dann wären einige Irrtümer vermieden worden. Solche Erleuchtung besaß ich nicht, als ich meine Bohnen hackte. Wie wundervoll sind die Dreiecke, deren Spitzen von Sternen gebildet werden! Wieviele verschiedene und weit voneinander entfernte Wesen betrachten sie im selben Augenblick aus den mannigfaltigen Wohnungen des Weltalls!« [Henry David Thoreau]

»Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr. Der Gute redekünstelt nicht, der Redekünstler ist nicht gut. Der Erkennende ist nicht vielwissend, der Vielwisser erkennt nicht. Der heilige Mensch sammelt nicht an. Je mehr er für die Menschen tut, desto mehr hat er. Je mehr er den Menschen gibt, desto viel mehr hat er. Des Himmels Weg ist, wohltun und nicht schaden. Des heiligen Menschen Weg ist, tun und nicht streiten.« [Lao Tse] 

»Es gibt zu viele Intellektuelle auf der Welt / Die haben ausgiebig studiert und wissen einfach alles / Doch kennen sie ihr ursprüngliches Wahres-Wesen nicht / Und wandeln fern, so fern vom WEG! / Wie eingehend sie auch die Wirklichkeit erklären / Was nützen denn alle die leeren Formeln? / Wenn du ein einzig mal dein Selbst-Wesen erinnerst / Dann tut sich dir des Buddhas Einsicht auf.« [Han Shan]

»In wen alle Begierden eingehen so wie in den Ozean – sich ständig füllend (dennoch) ruhig verharrend – die Wasser eingehen, der erlangt den Frieden; nicht (aber) der nach Wünschen Begehrende. Der Mensch, der alle Begierden aufgibt, der ohne Verlangen (nach Genuß und Macht) lebt, ohne den Gedanken an das ›Ich‹ und ›Mein‹ – er erlangt den Frieden.« [Bhagavad-Gita]

»Lebe im Verborgenen!« [Epikuros]

»Die Menschen vergießen Ströme von Tränen für Frau, Mann, Kinder, Geld … Wer aber weint eine Träne um Gottes willen?« [Shri Ramakrishna]

»Sogenannte Intelligenz ist nur ein anderer Name für Unwissenheit. Die wahre Intelligenz ist, zu wissen, wer man selbst ist, warum man geboren wurde und welchen Zweck dieses Leben hat.« [Swami Brahmananda]

»Eine tugendhafte, aber alleinstehende und führerlose Seele gleicht einer brennenden Kohle; anstatt sich mehr zu entzünden, erkaltet sie.« [Juan de la Cruz]

»Es gibt drei Wege (zur Erkenntnis): Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste; drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.« [Kungfutse]

»Wenn die Menschen mit ihrem Geist ebensosehr an Gott hingen wie sie an den Sinnesobjekten hängen, wer würde dann nicht aus seiner Gefangenschaft befreit?« [Maitri-Upanishad]

»Gemessen am Zweck der Natur, ist Armut ein Reichtum; Reichtum aber, der keine Grenzen kennt, ist große Armut.« [Epikuros]

»Die Gnade des Meisters trägt mehr zur Selbstverwirklichung bei als Lehren, Vorlesungen, Meditation, usw. Diese sind nur zweitrangige Hilfen, während die Gnade des Meisters die erste und wesentliche Ursache ist.« [Shri Ramana Maharshi]

»Dreifach ist das Tor zur Hölle, das zur Selbstzerstörung führt: Wollust, Zorn und Gier. Darum gebe man diese drei auf! Der Mensch, der von diesen, den drei Toren zur Finsternis, sich befreit hat, wirkt für sein Heil und geht den höchsten Weg.« [Bhagavad-Gita]

»Die Verehrung des Weisen ist ein großes Gut für die, die ihn verehren.« [Epikuros]

»Ich hatte drei Kalksteine auf meinem Pult liegen, fand aber zu meinem Entsetzen, daß sie tägliches Abstauben benötigten, während mein geistiger Hausrat noch unabgestaubt dastand, und voller Abscheu warf ich sie zum Fenster hinaus.« [Henry David Thoreau] 

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Diese Seite wurde am 30.08.2010 zuletzt geändert.

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