Yoga-Institut Helmuth Maldoner Karlsruhe

Tipps zur Gesundheit

»Nicht das, was wir essen, sondern das, was wir verdauen kommt uns zugute und gereicht uns zur Nahrung. Folglich, wer alt werden will, der esse langsam, denn schon im Munde müssen die Speisen den ersten Grad von Verarbeitung und Verähnlichung erleiden. Dies geschieht durch das gehörige Zerkauen und die Vermischung mit Speichel, welches beides ich als ein Hauptstück des ganzen Restaurationsgeschäfts betrachte, und daher einen großen Wert zur Verlängerung des Lebens darauf lege.« [Christoph Wilhelm Hufeland]

»Daß Mineralwasser mit reichlich Mineralien sowie kalkhaltiges Trinkwasser für die Gesundheit des Menschen vorteilhaft sein soll, hat sich als eine Irrlehre erwiesen. Professor Louis-Claude Vincent und seine Schüler haben nachweisen können, daß weiches, mineralarmes Wasser für das gesunde Leben wesentlich besser wirkt. Dies gilt für das Reich der Pflanzen, der Tiere und des Menschen. Jeder Gärtner weiß, daß weiches Wasser die Pflanzen optimaler gedeihen läßt als hartes Wasser. Lieferant für die benötigten Mineralstoffe ist der Erdboden. Tiere und Menschen können die im Wasser gelösten Mineralstoffe nur ungenügend utilisieren und müssen sie deshalb durch die Nieren - mit einer entsprechenden Belastung - wieder ausscheiden. Die für das Leben benötigten utilisierbaren Mineralstoffe gewinnen das Tier und der Mensch aus dem Pflanzen- und Tierreich, nicht aus dem Wasser. Die eigentliche Bedeutung des Wassers ist mit seinen elektromagnetischen Eigenschaften, als Lösungsmittel und für die Ausscheidung der nierenpflichtigen Schlacken gegeben.« [Dr. med. Helmut Elmau]

»Salbeitee halte ich für den wichtigsten Tee überhaupt. Ein römischer Wissenschaftler schrieb einmal: ›Warum noch sterben, da es Salbei gibt im Garten.‹ Damit meinte er natürlich wieso früh sterben! Zum Trinken muß man den Salbeitee genau 3 Minuten kochen. Ein bis maximal zwei Teelöffel voll Salbei in einen halben Liter kochendes Wasser geben und 3 Minuten kochen, dann wegstellen; Johanniskraut, Pfefferminze, Melisse usw. zugeben und noch 10 Minuten ziehen lassen. Im Salbei ist viel ätherisches Öl, was zum Gurgeln  notwendig ist, aber zum Trinken darf es nicht dabei sein, und darum muß dieser Tee genau 3 Minuten gekocht werden. Nach 3 Minuten ist  das Öl verkocht und in diesem Moment löst sich ein Lebensferment, das für alle Drüsen, Rückenmark und Bandscheiben lebenswichtig ist. Aus diesem Grund sollte man das ganze Leben lang jeden Tag Salbeitee trinken. Wer immer Salbeitee trinkt, wird kaum einmal  krank.« [Rudolf Breuß]

»Man kann es sozusagen de capite ad calcem, von Kopf bis zu Fuß, an allen Organen verfolgen, wie gestörte Magenverdauung zu einer der häufigsten und wichtigsten Krankheitsursachen überhaupt wird, und wie umgekehrt alle diese Erkrankungen in solchen Fällen nur durch die richtige Magenbehandlung geheilt werden können. « [Dr. med. Bernhard Aschner]

»Iß maßvoll. Kaue die Speisen sorgfältig. Iß genügend enzymhaltige Nahrung. Betone die Quark-Leinöl-Creme. Trinke reines Wasser. Bewege Dich in frischer Luft. Praktiziere den Hatha-Yoga. Sorge dafür, daß Dein Agni richtig brennt – nicht zu stark, aber vor allem nicht zu schwach. Das ganze Leben ist nur eine Frage der harmonisch fließenden Energie.« [die Zusammenfassung des Buches »Ernährung und Gesundheit« von Helmuth Maldoner]

»Reine Kartoffeltage, nur mit Pellkartoffeln und Butter, sind die einfachste und wirksamste Maßnahme bei Übersäuerung. Sie bringen Erfolg bei allen Erkrankungen, die das Bindegewebe betreffen und Harnsäurebildung im Körper hervorrufen, wie Rheuma und Gicht. Auch bei Kreislauf- und Nierenerkrankungen mit Wasseransammlungen haben sie eine gute Wirkung. Die Kartoffelkost ist die wirksamste Ausgleichskost bei entgleisten Stoffwechselabläufen, Fehlregulationen des Säure-Basen- und des Elektrolythaushaltes. Die beste Art der küchenmäßigen Zubereitung ist das Dämpfen oder Dünsten im Dampf in der Schale. Kein anderes Kartoffelgericht übertrifft die Pellkartoffel.« [Karl O. Glaesel]

»Quark-Leinöl stellt heute etwas Ungeheures dar.« [Dr. Johanna Budwig]

»In einem seiner letzten Texte erwähnt Albert Szent-Györgyi (Entdecker des Vitamins C, Nobelpreisträger) ein persönliches Erlebnis: Letztes Jahr sammelte ich eine ziemlich unglückliche Erfahrung. Eine Lungenentzündung schlug mich nieder, welche ich monatelang nicht loswerden konnte. Erst spät wurde mir klar, daß die Menge an Ascorbinsäure (Vitamin C), welche ich einnahm, nämlich 1 Gramm täglich, in meinem Alter von 84 Jahren offensichtlich nicht ausreichend war. Als ich auf 8 Gramm steigerte, war mein Leiden vorbei.« [aus den Memoiren von Linus Pauling]

»Die Wichtigkeit der Mundverdauung: Der enzymatische Abbau von Stärke beginnt im Mund durch die im Speichel enthaltene Alpha-Amylase. Wenn Du es versäumst, Brot, Kartoffeln, Reis usw. sehr gut einzuspeicheln, dann kann der Darm den Abbau nicht mehr vollständig nachholen. Die halbverdaute Stärke wird zu einem belastenden Bestandteil, von manchen zu Recht ›Darmkleister‹ genannt.« [aus dem Buch »Ernährung und Gesundheit« von Helmuth Maldoner]

»Sollten Sie Naphtalin, künstlichen Kampher, (chemische) Mittel gegen Motten und Schaben, Fliegenspray, Luftreiniger in WC usw. haben, dann müssen Sie diese Gifte restlos entfernen und nachher die Wohnung 14 Tage lang jeden Tag einmal mit Duftharzrauch tüchtig ausräuchern, z.B. mit Weihrauch. Wo obengenannte Gifte in einer Wohnung sind, ist eine Krankheit kaum zu heilen.« [Rudolf Breuß]

»Man versäume nicht das nötige Trinken. Es geschieht häufig, daß man durch Unachtsamkeit auf die Erinnerungen der Natur zuletzt das Trinken ganz verlernt, und nun gar nicht mehr von der Natur erinnert wird, welches eine Hauptursache der Trockenheit, Verstopfung des Unterleibes, und einer Menge von Krankheiten ist. Aber man merke: Nicht unter dem Essen ist die beste Zeit zum Trinken, denn dadurch wird der Magensaft zu sehr verdünnt und die Kraft des Magens geschwächt, sondern nach Tische, etwa eine Stunde nachher.« [Christoph Wilhelm Hufeland]

»Durch nichts kann man schneller altern, verschlacken und verkalken als durch den täglichen Vollmilchgenuß.« [Dr. med. Reinhard Steintel]
Gemeint ist die normale, ungesäuerte Milch; gesäuerte Milchprodukte
(Yoghurt, Sauermilch, Buttermilch, Quark) hielt Dr. Steintel für sehr gesund und empfahl sie allen seinen Patienten.

»Gibt es wirklich Hunderte von Krankheiten? Nein. Der Ursprung aller ist und bleibt nach Hippokrates einheitlich und liegt in der Blut- und Lymphverderbnis und der durch sie letzten Endes eingeleiteten allgemeinen Gewebsentzündung und Körperzellenverschlackung. (…) Von dieser Zellengewebsentzündung gehen alle vielgestaltigen, nichts miteinander scheinbar zu tun habenden und deshalb fein in tausenden Schublädchen mit tausenden Namen auf den Etiketten versehenen und ein Heer von hunderttausenden Mittelchen heraufbeschwörenden Krankheitserscheinungen aus.« [Dr. med. Reinhard Steintel]

»Osteoporose wird schulmedizinisch so verstanden, daß durch eine Knochenentkalkung der Knochen spröde und brüchig wird. Wer so etwas behauptet, sollte mal einen Tierknochen für einige Stunden in Essig legen. Dadurch wird bekanntermaßen Calcium herausgelöst. Das Ergebnis ist zur Überraschung jedoch nicht ein spröder brüchiger, sondern ein hochelastischer Knochen! Dieser besteht nämlich wie alles Bindegewebe primär aus Silizium. Erst sekundär werden zur Versteifung Calciumapatitkristalle eingelagert. Hier liegt also ein grober Denkfehler vor. Es müßte primär das Siliziumgerüst erneuert werden. Osteoporose ist wie alle degenerativen Leiden eine katabole Stoffwechselentgleisung, die anabol unterstützend behandelt werden soll. Wenn hier also Calcium gegeben wird, dann verschlechtert sich die Katabolie. Der Gegenspieler ist Magnesium. Nur dieses wirkt anabol und sollte zusammen mit Silizium zugeführt werden, dann bessert sich jede Osteoporose!« [Dr. med. Bodo Köhler]

»Die Heilerfolge aller natürlichen Methoden sind in erster Linie auf die innere Entgiftung und Reinigung des Organismus zurückzuführen.« [Dr. med. Erich Rauch]

»Die FDA (die Lebens- und Arzneimittelbehörde der USA) hält Aluminium für ungefährlich, doch Studien zum Zeta-Potential (vereinfacht: das elektrische Vermögen des Blutes, die Lebenskraft) zeigen, daß dies nicht richtig ist. Aluminium tötet nicht schnell, es zerstört langsam. In kolloidalen Systemen führen Aluminium-Ionen in einer Konzentration von 4 ppm zu einer vollkommenen Zerstörung der Kolloidstabilität. Aluminium wird in Backpulvern, Antazida, Deodorants und Getränkedosen verwendet. Millionen von Menschen essen Speisen, die in Aluminiumtöpfen gekocht wurden, und trinken Kaffee und Wasser aus Aluminiumkannen. Der erste Schritt zu bestmöglicher Gesundheit ist, Aluminium aus dem Ernährungsbereich auszuschließen.« [Dr. Patrick Flanagan]

»Der Ingwer wird in Indien vishva-bheshaja genannt, ›all-heilend‹, gilt als das beste von allen Gewürzen und sollte auch bei uns oft verwendet werden. Neben dem schwarzen Pfeffer ist der Ingwer das stärkste Mittel zur Förderung der Verdauung. Dabei ist der frische, saftige Ingwer trotz seiner Schärfe sattvisch. Bei Verdauungsstörungen, Übelkeit, Bauchgrimmen, Erkrankungen mit Schleimbildung, rheumatischen Beschwerden, Problemen mit der Durchblutung usw. gibt es keine natürlichere und bessere Substanz als den königlichen Ingwer. Heißer, süßer Ingwertee facht das Verdauungsfeuer an: der beste Aperitiv. Dazu schneidet man dünnste Ingwerscheiben in kaltes Wasser, erhitzt langsam auf etwa 80°, läßt nach Belieben ziehen. Auch unabhängig von den Mahlzeiten zu genießen; der Ingwer treibt die Wärme in die Meridiane. Frischer, geriebener Ingwer mit Salz oder mit Honig vermischt hat eine noch intensivere Wirkung. Am intensivsten wirkt das Pulver der getrockneten Wurzel. Beide Formen, der frische und der getrocknete Ingwer, eignen sich (auch zusammen mit anderen Wärmern wie Pfeffer, Zimt usw.) zum Ausgleichen von Speisen mit kühlender Natur. Vorsicht geboten – dies gilt für alle scharfen Gewürze – ist in der Schwangerschaft; außerdem bei Entzündungen, Fieber, Geschwüren, Blutungen; bei Symptomen also, die eine übermäßige Hitze im Körper anzeigen.« [aus dem Buch »Ernährung und Gesundheit« von Helmuth Maldoner]

»Lezithin ist ein Stabilisator der Zellstrukturen und ein Regulator des Zellstoffwechsels. Es fördert die Knochenbildung und die Blutbildung, beeinflußt das Blutbild, aktiviert die Phagozytose, steigert die Leistung des Herzmuskels und anderer Muskeln und verkürzt die Erholungsphase; es regeneriert die Nervensubstanz und normalisiert den Nervenstoffwechsel; stärkt die Lebertätigkeit und wirkt der Leberverfettung entgegen. Als wichtigstes Phosphatid  dient das Lezithin als Vehikel für den Transport der Fettsäuren, indem es diese in seinem Molekül aufnimmt, durch die Darmschranke schleust und über die Darmlymphbahnen in die Blutbahn transportiert. Aufgrund dieser vielseitigen Funktionen der Lezithine können diese mit gutem Gewissen als geriatrische Substanzen, als Verjüngungsmittel für die Zellen betrachtet werden.« [Dr. Paul G. Seeger]

 

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Buchempfehlung: Christoph Wilhelm Hufeland. Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern. Insel-Verlag, Frankfurt a. M. / Leipzig.
In Hufelands Werk über die wahre (!) Makrobiotik gibt es so viele von Vernunft und Weisheit zeugenden Sätze, daß sie nicht gezählt werden können. Das beste Gesundheitsbuch aller Zeiten.

Buchempfehlung: Dr. Reinhard Steintel. Das natürliche Ernährungsgesetz. Steintel-Selbstverlag, Tübingen.
Die Thesen von Dr. Steintel klingen anfangs ungeheuerlich; man tut sich keinen Gefallen, wenn man aus Verärgerung das Gesagte vorschnell ablehnt. Der Wahrheitssucher geht naturgemäß die unbequemen Wege. In der Hauptsache geht es hier  um den Begriff »Aufbau-Eiweiß«; das sind die in Eiern, Samen, Kernen (Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse …) und in der ungesäuerten Milch enthaltenen hochmolekularen Proteine, deren naturgemäße Funktion nicht die normale Ernährung (ein Abbau-Vorgang), sondern der Aufbau von neuem Leben ist. Diese aus bis zu 50.000 Aminosäuren bestehenden Eiweißketten kann unser Verdauungssystem nicht genügend aufspalten; sie führen durch ihre expandierende Wirkung »zum Bombardement« und zur Entzündung der Gewebe, zur Verschlackung und Vergiftung des Blutes, zu Krankheit und Tod. Da sich in Deutschland kaum jemand ein Leben ohne Getreide, Milch, Nüsse und Eier vorstellen mag (der Verzehr von Eiern ist für Steintel »die größte gesundheitliche und volkswirtschaftliche Katastrophe«), ist es begreiflich, daß Reinhard Steintel heute nicht einmal in Reformkreisen bekannt ist – und höchst bedauerlich. Sein Werk ist ein Augenöffner, eine Revolution auf dem undurchdringlichen Gebiet der Ernährung.

Buchempfehlung: Ana Maria Lajusticia Bergasa. Kampf der Arthrose. Ihre biochemische Behandlung. Verlag Wilhelm Ennsthaler, Steyr (Österreich).
Titel im Original: »La artrosis y su solución.« Der deutsche Untertitel präzisiert, worum es hier geht: um den biochemischen Ansatz zur Lösung des Problems. Das Buch besticht durch Klarheit; die vorgeschlagene Methode ist an Einfachheit nicht zu überbieten. Der Kern von Frau Bergasas Werk: Arthrotiker leiden an an einem Mangel an Vitamin C, an einem Magnesiummangel und an einem Mangel an hochwertigen Proteinen. Ich darf hinzufügen: und an einem Mangel an organischem Schwefel und Silizium. Immer mehr Menschen leiden an Arthrose; allein diese Tatsache müßte jedem, der nicht schulmedizinisch verbogen ist, den Gedanken nahelegen, daß es sich bei der Arthrose, wie bei den meisten Krankheiten, um ein Ernährungsproblem handelt. Das Büchlein (70 Seiten) von Frau Bergasa steht bei meinen Empfehlungen stets ganz oben.

Buchempfehlung: Dr. Erich Rauch. Die Blut- und Säfte-Reinigung. Haug Verlag, Heidelberg.
Das beste unter den exzellenten Büchern von Erich Rauch (1922–2003), eines direkten Schülers von Franz Xaver Mayr (»Mayr-Kur«). Es enthält die Essenz der hippokratischen Lehre von den Säften; eine kurze, prägnante Theorie und eine eingehende Beschreibung der Praxis, der Reinigung und Entgiftung des Organismus mit Hilfe natürlicher Methoden. Unter vielem anderen enthält das Buch eine genaue Beschreibung der beiden sehr wichtigen Kuhne-Bäder (Rumpfreibebad für Männer, Reibesitzbad für Frauen). Dieses Werk von Dr. Rauch kann nie genug gelobt und gewürdigt werden; die »Blut- und Säfte-Reinigung« ist eine Pflichtlektüre.

Buchempfehlung: Dr. Walter Hartenbach. Die Cholesterin-Lüge. Herbig Verlagsbuchhandlung, München.
In diesem Buch geht es um die »wissenschaftliche« Lehre vom »bösen« Cholesterin; eine Lehre, die von Prof. Dr. Hartenbach, wie seinerzeit vom unbestechlichen Dr. Max O. Bruker, als Märchen entlarvt wird. Wer von der Anti-Cholesterin-Werbung nicht vernebelt ist und zu Hartenbachs Buch greift, dem wird sich Erschütterndes offenbaren. Aus dem Klappentext: »Die Cholesterinsenkung ist für Pharmafirmen, Ärzte und Margarineindustrie ein Milliardengeschäft – aber nach Erkenntnis von Prof. Hartenbach und einigen führenden Wissenschaftlern völlig unnötig, schädlich und in vielen Fällen sogar lebensgefährlich … Wie groß die Irreführung der Bevölkerung in Bezug auf Cholesterin tatsächlich ist, ist wenigen bekannt. Prof. Hartenbach räumt mit den größten Irrtümern auf und erklärt die große Bedeutung und die positiven Auswirkungen des Cholesterins auf den Organismus. Er führt den Beweis, warum die gefürchteten Volkskrankheiten Arteriosklerose und Herzinfarkt nichts mit hohen Cholesterinwerten zu tun haben.«

Buchempfehlung: Dr. Marietheres Stiedl. Enzyme. Gesundheit aus dem eigenen Körper. Midena-Verlag, Küttigen/Aarau (Schweiz).
Das klarste und einfachste und deswegen beste Buch in deutscher Sprache über die therapeutische Bedeutung der Enzyme hat Dr. Stiedl geschrieben. Aus dem Inhalt: Die Behandlung von Gesundheitsstörungen mit Enzympräparaten. Magen- und Darmstörungen durch Enzymmangel. Enzyme bei Verletzungen. Enzyme und Venenleiden. Enzyme als Helfer bei Lymphgefäßstörungen. Entzündungen – die Domäne der Enzymtherapie. Enzyme und Virusinfektionen. Rheuma – eine Krankheit mit vielen Gesichtern (Enzymbehandlung bei Rheuma, Arthrose …). Autoimmunkrankheiten (Enzymtherapie bei Arthritis, Morbus Crohn …). Enzymtherapie bei Krebs … und vieles andere. Das Buch enthält am Ende eine prägnante Zusammenfassung all des Gesagten und einen praktischen »Einkaufsteil«.

Buchempfehlung: Dr. Johanna Budwig. Öl-Eiweiß-Kost. Sensei-Verlag, 71394 Kernen.
Von der Schulmedizin völlig ignoriert (man darf darin Absicht vermuten) und sogar von der Naturheilkunde kaum wahrgenommen (das ist allerdings unbegreiflich), ist Dr. Budwig – Diplom-Chemikerin mit Promotion in Chemie und Physik, ehemals staatliche Obergutachterin für Arzneimittel und Fette – noch immer weitgehend unbekannt; dabei sind ihre Erkenntnisse ein Segen für die leidende Menschheit, denn ihr ist ein entscheidender Schritt bei der Lösung des größten medizinischen Problems zu verdanken, einer geeigneten Therapie der Krebserkrankungen. Deutlich offenbart dies der Titel ihres letzten Werkes (1999): »Krebs – das Problem und die Lösung.« Der Schlußsatz darin lautet: »Fette sind die alle Lebenserscheinungen beherrschenden Substanzen.« Die Budwig-Diät ist extrem einfach, und genau dies ist für viele Menschen das höchste Hindernis und oft der Grund dafür, sie nach einem kurzen Versuch wieder aufzugeben. Die tiefgehende wissenschaftliche  Begründung für die einfache Praxis wäre motivierend. Leider sind die meisten Bücher von Dr. Budwig vergriffen. Neben dem Grundlagenwerk »Das Fettsyndrom« sind andere Titel: »Krebs, ein Fettproblem«; »Kosmische Kräfte gegen Krebs«; »Fette als wahre Hilfe (gegen Arteriosklerose, Herzinfarkt, Krebs u.a.)«; »Laserstrahlen gegen Krebs«; »Die elementare Funktion der Atmung in ihrer Beziehung zu autoxydablen Nahrungsstoffen«; »Mensch-Sein«; und besonders markant, »Der Tod des Tumors«. Das erwähnte »Krebs – das Problem und die Lösung« und das Praxisbuch »Öl-Eiweiß-Kost« sind erhältlich. In »Öl-Eiweiß-Kost« wird ohne große Begründungen (wie es sie in den anderen Budwig-Büchern gibt) das Herzstück der Ernährung nach Dr. Budwig, die Quark-Leinöl-Mischung in zahlreichen Varianten beschrieben; wichtig für alle, die hier Neuland betreten. »Dieses Kochbuch hilft dem Kranken und demjenigen, der dem Kranken helfen will.« (Johanna Budwig)

Buchempfehlung: Dr. John Diamond. Der Körper lügt nicht. Verlag für Angewandte Kinesiologie, Freiburg im Breisgau.
Ein Augenöffner. Was man in Sachen Energiegewinn und -verlust deutlich fühlen, sich aber meistens nicht erklären kann, das findet man in Diamonds Werk in großer Klarheit dargelegt. »Die in diesem Buch beschriebene Arbeit wird sich in das Gedächtnis unzähliger Generationen einprägen« – so steht im Klappentext die Stellungnahme eines Arztes, und ein weiterer Arzt schreibt treffend: »Dr. Diamonds brillant durchdachte neue Lehre wird Ihr Leben ebenso verändern, wie sie mein Leben verändert hat.« Für Menschen auf dem Pfad des geistigen Yoga und für die anderen Feinfühligen dieser Welt ist Diamonds Lehre eine enorme Hilfe für tausend Dinge des Alltags.

Buchempfehlung: G. Edward Griffin. Eine Welt ohne Krebs. Die Geschichte des Vitamin B17 und seiner Unterdrückung. Kopp-Verlag, Rottenburg.
»Hätten wir genügend Zeit und Energie, um den Wahrheitsgehalt der täglichen Nachrichten zu überprüfen, dann würde sich uns Erschreckendes enthüllen: Wir unterliegen einer pausenlosen Propaganda durch politische, wirtschaftliche, medizinische, kulturelle und religiöse Interessengemeinschaften.« Dieser Satz aus meinem Hatha-Yoga-Buch sei der Präsentation von Griffins Werk vorangesetzt, er ist auch hier passend. Unter meinen Empfehlungen fällt »Eine Welt ohne Krebs« aus dem Rahmen. Es gibt viele Hinweise zur Praxis; Schwerpunkt des Buches ist aber die deprimierende Schilderung eines der vielen Skandale auf dem Feld der medizinischen Manipulation.
Was den praktischen und deswegen natürlich wichtigeren Teil des Buches angeht: Griffin stellt die Theorie des amerikanischen Arztes Theodor Krebs vor, der vor 50 Jahren behauptete, die wahre Ursache der Krebserkrankungen gefunden zu haben –  daß es nämlich dem Organismus an einer gewissen Substanz mangelt, die er Vitamin B17 (Laetrile) nannte. Über die Entstehung der Krebskrankheiten sagen uns die Forscher viele verschiedene Dinge; man liegt mit dem Gedanken nicht falsch, daß niemand die Wahrheit für sich beanspruchen kann. Ich würde nicht sagen, daß man an Krebs erkrankt, weil es dem Körper an einem Vitamin mangelt; ich stimme aber zu, daß Krebs zum überwiegenden Teil eine durch Fehlernährung verursachte Mangelkrankheit ist. Ich würde nicht sagen, daß Vitamin  B17 das Krebsheilmittel ist; es sollte aber als eines von mehreren natürlichen Therapeutika gegen Krebs in der täglichen Ernährung eine Rolle spielen (Leinsamen, Aprikosenkerne …). Allein schon für diesen einen wertvollen Hinweis lohnt sich Griffins Buch.
Was den politischen Teil des Buches angeht – hier geht es um die schockierenden Machenschaften des medizinisch-pharmazeutischen Kartells. Wie recht hatte Linus Pauling: Vitamine und andere Naturheilmittel sind nicht patentierbar und damit für die Pharmafirmen bei weitem nicht so attraktiv wie die von ihnen entwickelten Medikamente, welche Jahr für Jahr hunderte von Milliarden Dollar Gewinn bringen. Weltweit und ungeniert offiziell  (»legal«) – mit staatlicher Unterstützung seitens ignoranter und/oder korrupter Politiker – wird mit geballter Macht gegen Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Aminosäuren, Kräuterpräparate und andere Naturheilmittel vorgegangen, und dahinter steckt nicht die medizinische Vernunft, nicht die geheuchelte Sorge um den Schutz der Verbraucher, sondern schlicht und einfach die dämonische Gier nach Geld und Macht.  Demnächst sollen bereits Aussagen zur gesundheitichen Wirkung von Vitaminen verboten werden – das ist in solchem Maße unfaßbar, daß es die Feststellung rechtfertigt: Wir befinden uns in der dunklen Zeit der Weltherrschaft der Dämonen. Wer das zu einseitig findet sollte – unter anderem – Griffins Buch lesen. »Eine Welt ohne Krebs« ist keine leichte Lektüre, doch die Mühe wird nicht vergebens ein.

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Diese Seite wurde am 17.01.2010 zuletzt geändert.

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