
»Nicht das, was wir essen, sondern das, was wir verdauen kommt uns zugute und gereicht uns zur Nahrung. Folglich, wer alt werden will, der esse langsam, denn schon im Munde müssen die Speisen den ersten Grad von Verarbeitung und Verähnlichung erleiden. Dies geschieht durch das gehörige Zerkauen und die Vermischung mit Speichel, welches beides ich als ein Hauptstück des ganzen Restaurationsgeschäfts betrachte, und daher einen großen Wert zur Verlängerung des Lebens darauf lege.« [Christoph Wilhelm Hufeland]
»Daß Mineralwasser mit reichlich Mineralien sowie kalkhaltiges Trinkwasser für die Gesundheit des Menschen vorteilhaft sein soll, hat sich als eine Irrlehre erwiesen. Professor Louis-Claude Vincent und seine Schüler haben nachweisen können, daß weiches, mineralarmes Wasser für das gesunde Leben wesentlich besser wirkt. Dies gilt für das Reich der Pflanzen, der Tiere und des Menschen. Jeder Gärtner weiß, daß weiches Wasser die Pflanzen optimaler gedeihen läßt als hartes Wasser. Lieferant für die benötigten Mineralstoffe ist der Erdboden. Tiere und Menschen können die im Wasser gelösten Mineralstoffe nur ungenügend utilisieren und müssen sie deshalb durch die Nieren – mit einer entsprechenden Belastung – wieder ausscheiden. Die für das Leben benötigten utilisierbaren Mineralstoffe gewinnen das Tier und der Mensch aus dem Pflanzen- und Tierreich, nicht aus dem Wasser. Die eigentliche Bedeutung des Wassers ist mit seinen elektromagnetischen Eigenschaften, als Lösungsmittel und für die Ausscheidung der nierenpflichtigen Schlacken gegeben.« [Dr. med. Helmut Elmau]
»Salbeitee halte ich für den wichtigsten Tee überhaupt. Ein römischer Wissenschaftler schrieb einmal: ›Warum noch sterben, da es Salbei gibt im Garten.‹ Damit meinte er natürlich wieso früh sterben! Zum Trinken muß man den Salbeitee genau 3 Minuten kochen. Ein bis maximal zwei Teelöffel voll Salbei in einen halben Liter kochendes Wasser geben und 3 Minuten kochen, dann wegstellen; Johanniskraut, Pfefferminze, Melisse usw. zugeben und noch 10 Minuten ziehen lassen. Im Salbei ist viel ätherisches Öl, was zum Gurgeln notwendig ist, aber zum Trinken darf es nicht dabei sein, und darum muß dieser Tee genau 3 Minuten gekocht werden. Nach 3 Minuten ist das Öl verkocht und in diesem Moment löst sich ein Lebensferment, das für alle Drüsen, Rückenmark und Bandscheiben lebenswichtig ist. Aus diesem Grund sollte man das ganze Leben lang jeden Tag Salbeitee trinken. Wer immer Salbeitee trinkt, wird kaum einmal krank.« [Rudolf Breuß]
»Iß maßvoll. Kaue die Speisen sorgfältig. Iß genügend enzymhaltige Nahrung. Betone die Quark-Leinöl-Creme. Trinke reines Wasser. Bewege Dich in frischer Luft. Praktiziere den Hatha-Yoga. Sorge dafür, daß Dein Agni richtig brennt – nicht zu stark, aber vor allem nicht zu schwach. Das ganze Leben ist nur eine Frage der harmonisch fließenden Energie.« [die Zusammenfassung des Buches Ernährung und Gesundheit von Helmuth Maldoner]
»Reine Kartoffeltage, nur mit Pellkartoffeln und Butter, sind die einfachste und wirksamste Maßnahme bei Übersäuerung. Sie bringen Erfolg bei allen Erkrankungen, die das Bindegewebe betreffen und Harnsäurebildung im Körper hervorrufen, wie Rheuma und Gicht. Auch bei Kreislauf- und Nierenerkrankungen mit Wasseransammlungen haben sie eine gute Wirkung. Die Kartoffelkost ist die wirksamste Ausgleichskost bei entgleisten Stoffwechselabläufen, Fehlregulationen des Säure-Basen- und des Elektrolythaushaltes. Die beste Art der küchenmäßigen Zubereitung ist das Dämpfen oder Dünsten im Dampf in der Schale. Kein anderes Kartoffelgericht übertrifft die Pellkartoffel.« [Karl O. Glaesel]
»Leider muß ich die zu raffinierte Kochkunst, diese Freundin unseres Gaumens, als die größte Feindin unseres Lebens, als eine der verderblichsten Erfindungen zur Abkürzung desselben anklagen. Eine Hauptmaxime dieser Kunst besteht darin, durch die überhäuftesten und unnatürlichsten Zusammensetzungen ganz neue Schöpfungen und neue Reize hervorzubringen. Und daraus entsteht, daß Dinge, welche, jedes für sich, äußerst unschuldig und unschädlich wären, nun durch diese Verbindung ganz neue und nachteilige Eigenschaften bekommen. Man kann es als Grundsatz annehmen: je zusammengesetzter eine Speise ist, desto schwerer ist sie zu verdauen und, was noch schlimmer ist, desto schlechter werden die Säfte, die daraus bereitet werden.« [Christoph Wilhelm Hufeland]
»In einem seiner letzten Texte erwähnt Albert Szent-Györgyi (Entdecker des Vitamins C, Nobelpreisträger) ein persönliches Erlebnis: Letztes Jahr sammelte ich eine ziemlich unglückliche Erfahrung. Eine Lungenentzündung schlug mich nieder, welche ich monatelang nicht loswerden konnte. Erst spät wurde mir klar, daß die Menge an Ascorbinsäure (Vitamin C), welche ich einnahm, nämlich 1 Gramm täglich, in meinem Alter von 84 Jahren offensichtlich nicht ausreichend war. Als ich auf 8 Gramm steigerte, war mein Leiden vorbei.« [aus den Memoiren von Linus Pauling]
»Die Wichtigkeit der Mundverdauung: Der enzymatische Abbau von Stärke beginnt im Mund durch die im Speichel enthaltene Alpha-Amylase. Wenn Du es versäumst, Brot, Kartoffeln, Reis usw. sehr gut einzuspeicheln, dann kann der Darm den Abbau nicht mehr vollständig nachholen. Die halbverdaute Stärke wird zu einem belastenden Bestandteil, von manchen zu Recht ›Darmkleister‹ genannt.« [aus dem Buch Ernährung und Gesundheit von Helmuth Maldoner]
»Sollten Sie Naphtalin, künstlichen Kampher, (chemische) Mittel gegen Motten und Schaben, Fliegenspray, Luftreiniger in WC usw. haben, dann müssen Sie diese Gifte restlos entfernen und nachher die Wohnung 14 Tage lang jeden Tag einmal mit Duftharzrauch tüchtig ausräuchern, z.B. mit Weihrauch. Wo obengenannte Gifte in einer Wohnung sind, ist eine Krankheit kaum zu heilen.« [Rudolf Breuß]
»Man versäume nicht das nötige Trinken. Es geschieht häufig, daß man durch Unachtsamkeit auf die Erinnerungen der Natur zuletzt das Trinken ganz verlernt, und nun gar nicht mehr von der Natur erinnert wird, welches eine Hauptursache der Trockenheit, Verstopfung des Unterleibes, und einer Menge von Krankheiten ist. Aber man merke: Nicht unter dem Essen ist die beste Zeit zum Trinken, denn dadurch wird der Magensaft zu sehr verdünnt und die Kraft des Magens geschwächt, sondern nach Tische, etwa eine Stunde nachher.« [Christoph Wilhelm Hufeland]
»Durch nichts kann man schneller altern, verschlacken und verkalken als durch den täglichen Vollmilchgenuß.« [Dr. med. Reinhard Steintel]
Gemeint ist die normale, ungesäuerte Milch; gesäuerte Milchprodukte (Yoghurt, Sauermilch, Buttermilch, Quark) hielt Dr. Steintel für sehr gesund und empfahl sie allen seinen Patienten.
»Gibt es wirklich Hunderte von Krankheiten? Nein. Der Ursprung aller ist und bleibt nach Hippokrates einheitlich und liegt in der Blut- und Lymphverderbnis und der durch sie letzten Endes eingeleiteten allgemeinen Gewebsentzündung und Körperzellenverschlackung. (…) Von dieser Zellengewebsentzündung gehen alle vielgestaltigen, nichts miteinander scheinbar zu tun habenden und deshalb fein in tausenden Schublädchen mit tausenden Namen auf den Etiketten versehenen und ein Heer von hunderttausenden Mittelchen heraufbeschwörenden Krankheitserscheinungen aus.« [Dr. med. Reinhard Steintel]
»Osteoporose wird schulmedizinisch so verstanden, daß durch eine Knochenentkalkung der Knochen spröde und brüchig wird. Wer so etwas behauptet, sollte mal einen Tierknochen für einige Stunden in Essig legen. Dadurch wird bekanntermaßen Calcium herausgelöst. Das Ergebnis ist zur Überraschung jedoch nicht ein spröder brüchiger, sondern ein hochelastischer Knochen! Dieser besteht nämlich wie alles Bindegewebe primär aus Silizium. Erst sekundär werden zur Versteifung Calciumapatitkristalle eingelagert. Hier liegt also ein grober Denkfehler vor. Es müßte primär das Siliziumgerüst erneuert werden. Osteoporose ist wie alle degenerativen Leiden eine katabole Stoffwechselentgleisung, die anabol unterstützend behandelt werden soll. Wenn hier also Calcium gegeben wird, dann verschlechtert sich die Katabolie. Der Gegenspieler ist Magnesium. Nur dieses wirkt anabol und sollte zusammen mit Silizium zugeführt werden, dann bessert sich jede Osteoporose!« [Dr. med. Bodo Köhler]
»Die Heilerfolge aller natürlichen Methoden sind in erster Linie auf die innere Entgiftung und Reinigung des Organismus zurückzuführen.« [Dr. med. Erich Rauch]
»Der Ingwer wird in Indien vishva-bheshaja genannt, ›all-heilend‹, gilt als das beste von allen Gewürzen und sollte auch bei uns oft verwendet werden. Neben dem schwarzen Pfeffer ist der Ingwer das stärkste Mittel zur Förderung der Verdauung. Dabei ist der frische, saftige Ingwer trotz seiner Schärfe sattvisch. Bei Verdauungsstörungen, Übelkeit, Bauchgrimmen, Erkrankungen mit Schleimbildung, rheumatischen Beschwerden, Problemen mit der Durchblutung usw. gibt es keine natürlichere und bessere Substanz als den königlichen Ingwer. Heißer, süßer Ingwertee facht das Verdauungsfeuer an: der beste Aperitiv. Dazu schneidet man dünnste Ingwerscheiben in kaltes Wasser, erhitzt langsam auf etwa 80°, läßt nach Belieben ziehen. Auch unabhängig von den Mahlzeiten zu genießen; der Ingwer treibt die Wärme in die Meridiane. Frischer, geriebener Ingwer mit Salz oder mit Honig vermischt hat eine noch intensivere Wirkung. Am intensivsten wirkt das Pulver der getrockneten Wurzel. Beide Formen, der frische und der getrocknete Ingwer, eignen sich (auch zusammen mit anderen Wärmern wie Pfeffer, Zimt usw.) zum Ausgleichen von Speisen mit kühlender Natur. Vorsicht geboten – dies gilt für alle scharfen Gewürze – ist in der Schwangerschaft; außerdem bei Entzündungen, Fieber, Geschwüren, Blutungen; bei Symptomen also, die eine übermäßige Hitze im Körper anzeigen.« [aus dem Buch Ernährung und Gesundheit von Helmuth Maldoner]
»Lezithin ist ein Stabilisator der Zellstrukturen und ein Regulator des Zellstoffwechsels. Es fördert die Knochenbildung und die Blutbildung, beeinflußt das Blutbild, aktiviert die Phagozytose, steigert die Leistung des Herzmuskels und anderer Muskeln und verkürzt die Erholungsphase; es regeneriert die Nervensubstanz und normalisiert den Nervenstoffwechsel; stärkt die Lebertätigkeit und wirkt der Leberverfettung entgegen. Als wichtigstes Phosphatid dient das Lezithin als Vehikel für den Transport der Fettsäuren, indem es diese in seinem Molekül aufnimmt, durch die Darmschranke schleust und über die Darmlymphbahnen in die Blutbahn transportiert. Aufgrund dieser vielseitigen Funktionen der Lezithine können diese mit gutem Gewissen als geriatrische Substanzen, als Verjüngungsmittel für die Zellen betrachtet werden.« [Dr. med. Paul G. Seeger]
»Studien belegen, daß in Gehirnen von Migränepatienten dreißig Prozent weniger Magnesium gemessen wird. Magnesiummangel bewirkt, daß sich die Gefäße verengen, die Muskeln und die Psyche sich verkrampfen. Bei Migränepatienten reicht es oftmals nicht, sich mit Vollkorn- oder Sojaprodukten magnesiumreich zu ernähren. Deshalb ist zu empfehlen, daß sie täglich zweimal 300 mg Magnesiumcitrat einnehmen.« [Dr. med. Konrad Taubert]
»Wenn ich daran denke, wievielen Krebspatienten allein durch einen Schlafplatzwechsel Beschwerden gelindert werden könnten, wieviele Rezidive nicht auftreten, wieviele Metastasen ausbleiben würden, und wievielen man das Leben verlängern könnte, dann bin ich erschüttert, daß man die von uns empfohlene, nichts kostende Maßnahme mißachtet, belächelt und verspottet. Daß durch Vermeiden der spezifischen Krebspunkte die meisten Krebsleiden nicht mehr entstehen würden, ist eine Behauptung, die ich und meine Freunde weiterhin aufrechterhalten.« [Dr. med. Ernst Hartmann]
»Leider wird Trinkwasser zunehmend nur noch in Plastikflaschen angeboten; ein weiterer Sieg des Profitgedankens über den Verstand. Bedauerlich ist – auch hier – nicht das Verhalten von Industrie und Handel, vielmehr die Sorglosigkeit des Verbrauchers, der das hinnimmt.« [aus dem Buch Ernährung und Gesundheit von Helmuth Maldoner]
Diese Seite wurde am 30.08.2010 zuletzt geändert.